Ort: Cueva del Viento, Icod de los Vinos, Teneriffa
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Unfall auf dem Friedhof
Am Montagabend gegen 17:00 Uhr ereignete sich auf dem Friedhof von Icod de los Vinos ein Unfall. Während der Beerdigung einer Frau wurden acht Personen verletzt.
Da der Sarg der Frau in einer der oberen Nischen untergebracht werden sollte, mußte eine Leiter dazu benutzt werden. Als der Sarg in die Nische geschoben werden sollte, zerbrach die Leiter und der Sarg fiel herunter, wobei sich acht Personen Verletzungen zuzogen. Die Personen wurden leicht verletzt, nur bei einer mußte ein Arzt konsultiert werden. Bisher ist unklar, wie es zu diesem Unfall kommen konnte.
Letztes Jahr haben wir uns einen Friedhof angeguckt, da dachte ich mir auch, bouu wenn die da einen Sarg nach oben heben, da kann es sicherlich mal passieren das er runter fällt den die Leitern sind nicht so stabil.
Zauberin60, es werden auch Särge eingemauert. Und damit sich der Leichnam zersetzt, wird Kalk in den Sarg gestreut. Hat mir eine Insulanierin erzählt.
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Eva
Folgender Benutzer sagt Danke zu Sisi für den nützlichen Beitrag:
Letztes Jahr haben wir uns einen Friedhof angeguckt, da dachte ich mir auch, bouu wenn die da einen Sarg nach oben heben, da kann es sicherlich mal passieren das er runter fällt den die Leitern sind nicht so stabil.
Zauberin60, es werden auch Särge eingemauert. Und damit sich der Leichnam zersetzt, wird Kalk in den Sarg gestreut. Hat mir eine Insulanierin erzählt.
Urnenbestattungen gibt es auf der Insel noch nicht so lange. Sie waren gemäß der katholischen Lehre nicht gestattet. Die Mauern der Friedhöfe mit ihren Cajas sind so dick, dass sie eine Leiche der Länge nach aufnehmen können. Als es weder ein Krematorium noch die Möglichkeit, eine Leiche zu kühlen, gab, mussten die Verstorbenen binnen 24 Stunden auf den Friedhöfen beigesetzt werden. An der Totenwache, die in der Regel im Haus des / der Verstorbenen stattfand konnte jeder aus der Nachbarschaft teilnehmen. Heute findet dieses Ritual oft bei den Beerdigungsinstituten statt. Zum Friedhof begleiteten alle den Sarg. Am Friedhofstor mussten die Frauen zurückbleiben. Das Bestreuen der Leiche mit ungelöschtem, also ätzendem Kalk war Männeraufgabe. Mir wurde erzählt, das sei kein schöner Anblick, weshalb man dies den Frauen ersparte. Hintergrund war die Verhinderung des Ausbruchs von Seuchen durch Bakterien, die man mit dem Kalk vernichtete. Nach Ende der Liegezeit mussten die Angehörigen dann die Caja wieder leer räumen und die eventuell noch vorhandenen Knochenreste beseitigen. Ein Klassenkamerad meiner Schwester hat das einmal bei der Caja seiner Großmutter (?) gemacht.
In meiner Nachbarschaft ist damals niemand gestorben, den ich kannte. Deshalb habe ich das Friedhofsritual nie selbst erlebt, sondern nur berichtet bekommen.
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Im Friedhof von Arona haben sie eine Hebebühne, um den Sarg in die richtige Höhe zu bekommen, dann wird er nur noch in den "nicho" geschoben und gleich die Betonplatte davor angebracht. Nix mit Leiter
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Un buen plan para hoy es mejor que un plan perfecto para mañana.
Das Brauchtum der Bevölkerung, unter der man zu leben gedenkt, kann man NUR richtig kennenlernen, wenn man an den Aktivitäten teilnimmt.
Auch wenn es mal etwas so "makaberes" sein sollte, was aber aus der Sicht der hiesigen Bevölkerung es eben NICHT ist.
Stimmt, aber bisher hatte ich noch keine Gelegenheit dazu. Einfach zu einer Beerdigung zu gehen, mit der mich nichts verbindet, finde ich aufdringlich und unpassend. Als ehemaliger Notfallnachsorger, der in Deutschland viel mit Todesfällen zu tun hatte, weiß ich, wie wichtig dieser Schonraum für die Angehörigen ist. Meine eigenen auf Tenerife in den letzten Jahren verstorbenen Angehörigen wollten alle eingeäschert werden. Das scheint immer populärer zu werden, zumal man die Asche dann auch an anderen Orten unter bestimmten Auflagen beisetzen darf / kann.
Könnte sein, daß ich gerade darüber informiert worden bin, daß in Valle Gran Rey auf la Gomera ein Leichtflugzeug auf dem dortigen Friedhof zerschellt ist.
Die Opferzahl ist noch unklar, aber bisher wurden 23 Leichen gefunden...