Ort: Cueva del Viento, Icod de los Vinos, Teneriffa
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Zuviel Fluor im Trinkwasser
Wie die Hauptabteilung für das öffentliche Gesundheitswesen (Dirección General de Salud Pública) mitteilte, befindet sich in dem Trinkwasser von einigen Gemeinden zuviel Fluor.
In den Gemeinden Buenavista del Norte, Los Silos, El Tanque und Icod de los Vinos wurde der Konsum generell verboten, während in den Gemeinden La Guancha, Garachico, San Juan de la Rambla, La Matanza, El Sauzal, La Victoria und La Laguna der Konsum für Kinder unter acht Jahren verboten wurde.
Bei einer Fluor-Konzentration von 1,5 bis 4 Milligramm pro Liter betrifft die Beschränkung des Konsums von Trinkwasser Kinder bis acht Jahren, wenn die Konzentration über 4 mg/l steigt, ist der Konsum für die gesamten Bewohner beschränkt. Ein zu hoher Fluorgehalt kann unter anderem zu geflecktem Zahnschmelz (Fluorosis) führen, da er die Zusammensetzung des Zahnschmelzes ändern kann.
In den betroffenen Gebieten soll das Wasser nicht mehr getrunken oder zum Kochen verwendet werden.
Folgende 5 Benutzer sagen Danke zu Angie für den nützlichen Beitrag:
in der ehemaligen DDR wurde dem wasser fluor in noch größeren mengen zugesetzt wegen der zähne,haben die auch überlebt.
mineralwasser hat teilweise die gleiche konzentration an fluor,alles eine frage der auslegung,vieleicht waren ja auch wieder mal die messgeräte defekt
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ältere canarios wissen zu berichten, dass die bewohner bestimmter ortschaften im norden (glaube unter anderem la guancha) bekannt waren für ihre dunkelgefleckten zähne, eine folge von fluor im wasser. in afrika werden zur fluorabsorption filter aus gemahlenen verbrannten tierknochen eingesetzt, klingt ein wenig unappetitlich, funktioniert aber anscheinend.
was man hier auch öfter mal beobachten kann, sind die stellenweise hohen chlorwerte (mit 1 mg/l ist hier etwa das dreifache zulässig im vergleich zu D). der ohnehin hohe grenzwert wird gelegentlich überschritten, ein zeichen für den massiven chemikalieneinsatz, der teilweise nötig ist, um die keimbelastung in den griff zu bekommen. woher letztere kommt? nun ja, man braucht sich nur mal die infrastruktur der wasserversorgung anzuschauen, tierkadaver etc. hinterlassen nun mal entsprechende folgen. zudem wird das chlor durch organische belastung des wassers aufgezehrt und entsprechend hoch dosiert. wohl bekomms...
Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu SanLorenzo4 für den nützlichen Beitrag:
also das mit dem fluor ist sehr bedrohlich und genau wie beschrieben insbesondere für kinder... die zahnschäden - insbesondere optischer natur - sind verherrend!
und leider leider nicht zu beheben, wenn man von kronen mal absieht...
gute umkehrosmose anlagen filtern u.a. auch fluor heraus und das lästige wasserschleppen entfällt...
ubrigens abkochen hilft zwar bedingt bei keimen, aber sicher NICHT bei fluor.. kochen inklusive
der cl2 wert im trinkwasser muss an der abnahmestelle - wasserhahn -zwischen 0,4 - 1,0 mg/l sein. dies ist vorschrift der gesundheitsbehörde.
es gibt sehr viel bessere verfahren das wasser zu entkeimen wie z.b. clo2, aber leider ist es zu teuer für die gemeinden und/oder das umdenken dauert sehr lange...
selbst automatische meßanlagen für die klassische methode cl2 sind nur wenig verbreitet..
ich freue mich über jede anlage die wir installieren dürfen...
grüße
tom
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