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Verseuchtes Wasser in Granadilla
Wie Quellen der Firma Entemanser der Tageszeitung El Dia mitteilten, ist seit letztem Mittwoch das Leitungswasser der Gemeinde Granadilla mit dem Bakterium Clostridium perfringens verseucht. Insgesamt sollen 10.000 Menschen in den Gebieten Chimiche, Las Vegas, Las Rosas, La Higuera, Los Blanquitos, Cruz de las Ánimas, El Desierto und einem großen Teil der Innenstadt betroffen sein. Das Wasser soll nicht mehr getrunken werden und auch nicht zum Kochen benutzt werden. Laut Entemanser soll das Wasser bereits Montag oder Dienstag wieder in Ordnung sein.
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Wie die kanarische Tageszeitung El Día heute mitteilte, sind weiterhin etwa 1.500 Personen in den Gebieten Chimiche, Las Vegas, Las Rosas, La Higuera, Los Blanquitos, Cruz de las Ánimas und El Desierto von dem verseuchten Wasser betroffen. In den anderen Regionen wurde das Konsumverbot aufgehoben. Man arbeite weiter an der Beseitigung der Bakterien und gehe davon aus, daß sich die Situation morgen normalisiere.
interessant ist vielleicht noch der hinweis, dass das bakterium clostridium perfringens auch sehr hohe temperaturen überleben kann und daher auch abkochen keine absolute sicherheit bietet.
die ursache konnte offenbar noch nicht ausgemacht werden.
Es ist wohl ein Megafon-Wagen durch die Ortschaften gefahren...
Was nützt es dem, der gerade nicht in der Nähe ist!
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Es hat auch viele Canarios so getroffen - sie reklamieren die schlechte oder garkeine Info erhalten zu haben.
Noch sind die Leitungen nicht alle gereinigt, die Wasser-Reservois aber schon.
Wieder einmal gibt es keine Angaben über die Ursache, es sei "schlechtes" Wasser aus dem Süd-Kanal gekommen. Wie dieser Kanal "schlechtes" Wasser führen kann, kann ich aus vorherigen Erfahrungen nur vermuten: es existieren "offene" Stellen in diesen Kanälen, die aus Betonkondukten bestehen, und die ihre "Deckel" streckenweise aus Alterungsgründen verloren haben. Alles fällt dann dort hinein, Insekten, Lagartos und auch die Keime, die uns mit der Calima aus Afrika her zugeflogen kommen. Bei dem aktuellen Klima, schwül und feucht um diese Kanäle herum, können Bakterien wachsen wie das Sumpfgras.
Es gibt Anlaufstellen, wo ein Tankwagen mit sauberem Wasser zum Kochen für die Bürger bereitsteht, das sind die sogenannten "Cubas de agua" von der "Corporación municipal".
Toleranz ist die Voraussetzung für jegliches Zusammenleben !
¡ El listo más listo, tendrá que reconocer que siempre habrá otro aún más listo !
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Wie heute in der El Dia stand, gab gestern das Gesundheitsamt wieder Entwarnung. Das Wasser sei auch in den verbleibenden Ortsteilen wieder trinkbar und könne auch wieder zum Kochen benutzt werden.
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leider wurde wohl die ursache noch nicht gefunden. die bakterien wurden mit entleerung der depots und leitungen, reinigung, massivem chloreinsatz und spülung beseitigt. mal schauen, wie lange ruhe ist.
die angekündigte protestaktion fiel recht überschaubar aus. denke es waren so um die 30 leute, die sich vor dem rathaus zusammengefunden hatten. hörte von einigen, es seien so wenige, weil man immer noch angst habe, sich an solchen protestaktionen zu beteiligen. hmmm, wird langsam zeit für ein umdenken, franco ist schon ein weilchen weg, mein ich.
beklagt wurde die schlechte informationspolitik und der zustand des canal del sur, da schauts wohl aus, wie bei vielen infrastrukturellen dingen.
Habe leider keine eigenen Fotos von diesen Kanälen, aber sie sehen so aus oder laufen angeklebt an den Berghängen entlang.
Wenn man genau hinschaut, kann man sehen, daß teilweise die Abdeckungen nicht vorhanden sind. Sie wurden von Leuten, die beim "Wandern" gerne darauf herumkraxeln, zerstört und nicht wieder neu gemacht. Da fällt einiges rein und kann verseuchen.
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