Beim letzten Flug nach Teneriffa ist es mir gelungen, vom Flugzeug ein Panoramafoto von Teneriffa zu machen. Leider war es ziemlich dunstig, die erste Aufnahme habe ich so gut es geht bearbeitet, das 2. Bild ist eine HDR-Aufnahme, einmal richtig belichtet, einmal unterbelichtet und einmal überbelichtet. Da es vom Flugzeug aus nicht geht, habe ich einfach ein Bild dunkler und eines heller gemacht, ein kleiner Behelf. Ulbrich ist da ein Spezialist, aber er hat gesagt, üben, üben, üben... und das mache ich.
Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu Mayerhofer für den nützlichen Beitrag:
die bearbeitung gefällt mir sehr gut (das motiv sowieso).
HDR-technik wendet man zwar hauptsächlich bei nachtaufnahmen an um überstrahlungen zu vermeiden - aber hier passt es auch.
gut gemacht.
schade, dass deine langsame internet-leitung keinen größeren upload ermöglicht.
Hallo Ulrich,
ich habe den Beitrag mit der HDR Technik gelesen. Sehr interessant, kann aber den Beitrag leider nicht mehr finden. Kannst Du mir sagen wo?
Ich staune was Mayerhofer so kann und das super Motiv. Ihr seid wohl Profis?
Danke von Tio Hans
Hallo Hans,
dein Lob ehrt mich. Aber Ulrich hat schon gesagt: üben, üben, üben...
und zum Profi ist noch ein weiter Weg, werde das Ziel wegen meines Alters wohl nicht erreichen.
Zeit braucht man sehr viel. Kostspielig ist es aber nicht, wenn man von der Kamera von Ulrich einmal absieht. Ich habe eine Samsung S1050 ( €140), Photoshop Elements5 (€80) und Photomatix Pro (€70) und Ulrich hat ein kostenloses HDR-Programm.
Bin gerade beim bearbeiten( üben.....)
Hallo Mayerhofer,
danke für die Antwort. Ich bin auch am herumexperimentieren, aber erst einmal ist wohl eine neue Kamera dran, muß mich aber noch schlau machen, welche für mich und meinem Geldbeutel geeignet ist. Geeignete Motive werden wir im August auf Tenerife schon finden. Endlich wieder!!!
Alter hin Alter her, du bist doch schon gut und außerdem wollen wir alle hundert werden und dann ist es doch zu packen.(Hoffe ich auch für mich)
Danke Tio Hans
@hans
auch ich bin kein profi.
ist mir auch lieber so, denn amateure dürfen fotografieren, was sie wollen.
profis müssen fotografieren, was die kunden wollen.
@heribert
beim felsenbild helligkeit etwas senken, kontrast und sättigung anheben.
bildausschnitt beim nächsten mal so wählen, dass nach oben noch etwas luft ist.
Hallo Ulrich
sind die Bilder angekommen?
von den Felsen am Guajara habe ich schon noch mehrere Aufnahmen. Ich habe beim Ergebnis des HDR-Bildes den Kontrast und Sättigung reduziert, weil es schon zu unwirklich aussah, das gezeigte Bild ist auch noch schöner wie die Wirklichkeit war.
hallo,
ich habe das Kontrastproblem auch schon "erfahren", habe auch eine Anleitung in meiner Homepage vor längerer Zeit bereitgestellt, um die Kontraste der Digitalkameras zu erhöhen (siehe 3. Erhöhung des Dynamikumfanges):
Da in diesem Diskussionsbeitrag ( "thread" ist so ein schreckliches Wort ) sehr interessante Beispiele und hilfreiche Tipps zum Thema HDR gesammelt wurden, möchte ich doch auch einen kleinen Beitrag dazu leisten. Leider muss ich vorausschicken, dass sich das Beispiel nur auf Aufnahmen im RAW Modus bezieht. Der Begriff RAW Aufnahmen ist jedoch nicht, wie häufig angenommen wird, gleichzusetzen mit Kameras im Hochpreissegment. Die Möglichkeit gibt es auch bereits im Bereich der Einstiegskameras. Was ich jedoch immer wieder feststellen musste, selbst bei Gesprächen mit langjährig erfahrenen Fotografen, es wird, der Bequemlichkeit halber, immer weiter im JPG Modus fotografiert. Und gerade bei den Tiefen- / Lichteranpassungen bietet dieser oft ungeahnte Möglichkeiten.
Ulrich hatte es bereits erwähnt, wenn möglich in der RAW Einstellung fotografieren. Dadurch erübrigt sich, mindestens bei den Bildern für`s tägliche Fotogeschäft, die Belichtungsreihe. Das wiederum bringt den Vorteil mit sich, auch schnelle Bewegungsaufnahmen hierfür nutzen zu können.
Warum ?
Ein RAW Bild muss zwangsläufig durch eine "Entwicklungssoftware". Und diese bietet die Möglichkeit fast alle Kameraeinstellungen nachträglich zu simulieren. So kann ich aus einer Aufnahme drei unterschiedlich belichtete Fotos erstellen. Eines das auf die hellsten Bildstellen belichtet wurde, eines auf die mittleren und eines auf die dunklen. Diese drei kann ich dann auch bereits im JPG Format abspeichern.Dann entweder mit einem speziellen HDR Programm zusammenfügen oder wie ich es generell mache, versuchen manuell mit Ebenen in Photoshop das Optimum rauszuholen.
Ich habe hier zwei Beispielbilder, die ich gerne zu Demonstrationszwecken nutze. Zwar ausnahmsweise mal nicht auf Teneriffa aufgenommen, aber sie zeigen sehr anschaulich, was, selbst in einer Situation extremer Lichtverhältnisse, aus einem Foto rauszuholen ist.
Es handelt sich hier um eine Höhle. Im Vordergrund ein total überstrahlter Stalaktit, im mittleren Bereich wurde die Person durch die Automatik korrekt belichtet und im Hintergrund die kaum mehr zu erkennenden Höhlenwände. Das Ergebnisbild wurde mit nur drei Belichtungswerten wie oben beschrieben erzielt. Je mehr unterschiedlich belichteter Bilder, desto feiner und genauer wird das Ergebnis ausfallen. Das Rauschen könnte man natürlich auch noch etwas reduzieren, soll aber mal hier bei dem Thema sekundär sein.