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  #21 (Permalink)
Alt 17.05.2010, 23:18
jardinero
Gast
 
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Hallo Sonneninsel,
das habe ich befürchtet und es wundert mich auch gar nicht. Als ich damals in der Klinik war, hieß es, 35 - 45 Jahre ist statistisch das beste Alter, um längere Zeit trocken zu bleiben. Das war nicht irgendeine Statistik, sondern die interne vom Jüdischen Krankenhaus Berlin, wo Dr. Lothar Schmidt, der spätere Prof. Schmidt, Chefarzt war. Das war 1983.
Beim späteren Vorstellen des Kreuzbunds (in dem ich Mitglied bin) in Entzugs- und Therapie-Kliniken hat sich das in den 10 Jahren, die ich es mit anderen Gruppenfreunden gemacht hat, bewahrheitet. Alkoholiker sehen ja lange Zeit so wie so nicht ein, dass sie krank sind, je jünger sie sind um so weniger. Und es gibt ja soooo viele Ausreden.
Erst wenn der Alki keine mehr hat, ist er bereit etwas zu tun. Fragt sich nur was, manche nehmen sich auch das Leben oder versuchen es. Das Schlimme daran ist: Ich oder Du oder irgendwer kann ihm nicht helfen, solange er nicht kapituliert, sprich einsieht, das die Sucht stärker ist als er. Und glaub mir: Die Sucht ist immer stärker, solange dagegen gekämpft wird.
Gib die Hoffnung nicht auf. Stelle aber Bedingungen, an die er sich halten muss mit der Konsequenz, das er fliegt, wenn er sie nicht einhält. Das muss dann aber auch passieren, sonst nimmt er Dich nicht ernst und das war´s dann mit Bedingungen.
Liebe Grüße aus Berlin
Jardinero
 
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  #22 (Permalink)
Alt 18.05.2010, 10:31
Mencey
 
Benutzerbild von Ralf
 
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Hallo
Ich bin (war) ein Betroffener. Darum melde ich mich auch mal zu Wort um auch einiges mal anders darzustellen als es Landläufiger Meinung ist.
@bluebird
Der Alkoholiker glaubt nicht das er den Alkohol im Griff hat sonder mit dem Alkohol sein Leben.
Durch jahrelange Abhängigkeit hat sich dabei eine Intolleranz gegenüber dem Leben ohne Alkohol gegründet.
Kein Alkoholiker fühlt sich krank solange sein eigener Spiegel immer auf einem gewissen Level gehalten wird.
Entzieht man ihm dieses Level zu plötzlich und unter Physichem Druck kann das extrem nach hinten losgehen.
@ jardinero
Deine Ausführungen sind absolut richtig das einzige bemängelbare wäre für mich das zu allererst ein stationären Maßnahme erfolgen muss und zwar, so wie Du schon sagst, vollkommen freiwillig nur dann sehe ich ausreichend Grund jemandem in der Behandlung seiner Sucht auch zu unterstützen,zu begleiten und zu helfen.
Eine Ambulante Behandlung eines Suchtkranken funktioniert nach meinen Erfahrungen nicht.
@Sonneninsel
Nach mehreren Jahren Abhängigkeit ist der Kopf darauf programiert zum täglichen funktionieren seinen Alkohol zu bekommen. Entzugserscheinumgen lehnt er ab, da er dann der Meinung ist ich werde Krank ohne Alkohol mit Alkohol geht aber alles.
Sollte derjenige in der Lage sein dieses Missverhältniss, nachdrücklich und mit eindeutigen Nachweisen, zu verändern ist hier sicherlich noch Hilfe möglich.
Man muss aber auch einen Schnitt machen können, bis hier und nicht weiter.
Klingt hart, ist aber manchmal leider nicht zu vermeiden.

Grüße Ralf
Ralf ist offline  
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Karinsche (30.08.2013), tenflor (18.05.2010)
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  #23 (Permalink)
Alt 18.05.2010, 10:44
Moderator
 
Benutzerbild von tenflor
 
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Zitat:
Zitat von Ralf Beitrag anzeigen
Ich bin (war) ein Betroffener.
wieso war - du bist es immer noch. das bist du solange bis du in die kiste
hopst, mal salopp ausgedrückt
__________________
************************
Lieber Ratten im Keller
als Verwandte im Haus
tenflor ist offline  
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  #24 (Permalink)
Alt 18.05.2010, 11:18
Mencey
 
Benutzerbild von Ralf
 
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Zitat:
Zitat von tenflor Beitrag anzeigen
wieso war - du bist es immer noch. das bist du solange bis du in die kiste
hopst, mal salopp ausgedrückt
Wieso redest Du bitte von mir?
Da steht nicht drin das ich es bin.
Das (war) bezieht sich auf eine Tote Person
damit Du auch mit der Bezeichnung umgehen kannst.

Schweigen
zur rechten Zeit
vermag mehr
als nur Worte
Ralf ist offline  
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  #25 (Permalink)
Alt 18.05.2010, 12:29
Moderator
 
Benutzerbild von tenflor
 
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eine erklärung zu den begriffen die in der selbsthilfe gebräuchlich sind

ein betroffener ist ein nasser oder trockener alkoholiker / suchtkranker

ein mitbetroffener/angehöriger ist ein mensch der mit einem betroffenen
zusammenlebt (partner, lebenspartner, eltern, geschwister usw. )
__________________
************************
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tenflor ist offline  
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  #26 (Permalink)
Alt 18.05.2010, 13:54
jardinero
Gast
 
Beiträge: n/a
Hallo Ralf,
es ist eigentlich logisch, dass zuerst der Alkohol aus dem Körper entzogen werden muß, damit der Betroffene Denken kann. Das sollt schon in einer Klinik geschehen, damit die Alkis nicht im Delirium verrecken. Entzug ohne professionelle Hilfe ist wie Russisches Roulette, es sind schon etliche dabei gestorben. Es kommt natürlich immer darauf an, in welchem Stadium der Betroffene ist.- Die meisten Suchtkranken haben Angst vor dem Entzug, weil es die Hölle ist und durchaus Todesängste auftreten können. Es gab eine Zeit bei mir, da hab ich jedes Wochenende entzogen, ich weiß, worüber ich hier schreibe.
Was die Therapie betrifft, liegt es doch heutzutage oft daran, was der Leistungsträger bereit ist, zu zahlen. Es passt auch nicht jede Therapie zu jedem Menschen. Eine Langzeittherapie von bis zu 6 Monaten ist genauso wenig Garantie wie eine Ambulante. Das liegt schon bei dem Betroffenen selbst, wozu er in der Lage ist und wie er zu der Therapie gekommen ist(freiwillig/Zwang). Ich kannte jemanden, der war 6 Monate in Bremen, er hatte seiner Frau gesagt, dann und dann kannst Du mich abholen. Er wurde aber schon einen Tag früher entlassen, als sie kam, war er Hackevoll. Soviel dazu. Ich habe in meiner Zeit als "Trockner Alki" schon allerhand erlebt.
Am schärfsten verhalten sich ja immer die Angehörigen der Suchtkranken, sie tun ja lange Zeit alles dafür, den Alkoholismus ihres Partners/Sohnes/Tochter vor der Umwelt zu verbergen. Erst, wenn es auch bei ihnen "geklingelt" hat, beginnen sie zu begreifen, das auch sie es waren, die dem Alki ermöglicht haben, weiter zu saufen. Das Blaue Kreuz nennt dieses Verhalten ganz treffend Co-Alkoholismus
Aber um auf das Wesentliche zurück zu kommen: Der Suchtkranke muss bereit sein, etwas zu tun und das für den Rest seines Lebens. Wenn er das begriffen hat, ist es schon die "halbe Miete". Es lohnt sich schon, ihn oder sie ab und an zu bedrängen, "damit er weiß, das ich es weiß".
Liebe Grüße aus Berlin
jardinero
 
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  #27 (Permalink)
Alt 18.05.2010, 15:42
Mencey
 
Benutzerbild von faro
 
Registriert seit: 15.08.2007
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Erhielt 694 Danke für 363 Beiträge
hola,alkoholentzug auf den kanarischen inseln ?
geht das ?
ich bin etwas unsicher in dieser frage.
der alkohol in teneriffa ist doch wesentlich billiger als in deutschland.
dem alkohol zu entsagen ist doch hier für einen alkoholiger paradox.
oder ungleich schwerer wie in deutschland ?
nicht daß ich falsch verstanden werde,man macht sich schon seine gedanken
über den eigenen alkoholkonsum .
Muchos saludos
faro ist offline  
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  #28 (Permalink)
Alt 18.05.2010, 16:21
jardinero
Gast
 
Beiträge: n/a
Hallo faro,
es ist leider nicht davon abhängig, was der Sprit kostet, lediglich die überall gegenwärtige Zugänglichkeit spielt eine Rolle, wie in Schweden zu beobachten ist. Ein Suchtkranker, der seinen Stoff braucht, besorgt ihn sich, egal, wie. Hat er kein Geld, klaut er sich seine "Keule" im Supermarkt oder wo auch immer. Das ganze nennt sich dann Beschaffungskriminalität. Frauen gehen auch z.T."anschaffen", um ihre Sucht zu finanzieren, meistens Drogensucht.

Für unsere "Drei Sterne Alkoholiker" spielt Geld keine Rolle und sie besaufen sich mit den teuersten Stoffen.
Pfarrer saufen Messwein, Ärzte nur vom Feinsten und dann aus dem Klinikschrank
ein paar Pillen und alles ist ok.
Das Problem ist doch, dass, solange der Alkoholiker funktioniert, alle großzügig darüber hinwegsehen. Aber wehe, er kann nicht mehr, kommt zu spät, macht Fehler: Dann ist das Geschrei groß. Anstatt ihm Hilfe anzubieten, wird er rausgeschmissen, fängt sich meistens sogar wieder und das Ganze fängt wieder von vorne an, bis er tot ist oder sich Hilfe suchen konnte.
Grüße aus Berlin
Jardinero
 
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faro (19.05.2010)
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  #29 (Permalink)
Alt 19.05.2010, 16:02
Mencey
 
Benutzerbild von peterchrista
 
Registriert seit: 18.02.2010
Ort: Puerto de la Cruz
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Erhielt 1,216 Danke für 250 Beiträge
hallo jardinero
du hast recht,angehöhrige und freunde machen es einem alki leicht an seinen stoff zu kommen.
als ich ca.10 jahre alt war wurden meine eltern langsam zu alkis.das war 1959 bis 1973 habenmeine eltern getrunken.
sie haben erst aufgehört als ich mit meinem sohn 1 jahr alt nicht mehr gekommen bin.
ich habe damals gesagt,wenn ihr nicht aufhört seht ihr euren enkel nie wieder.
das hatte gewirkt.
beide machten einen entzug und sie waren dann die besten großeltern die man sich wünschen konnte.
beim ersten mal aufpassen habe ich unsere bar ausgeräumt,meinte es eigentlich nur gut.
da sagte mein vater zu mir,das ist ein fehler wir müssen lernen damit umzugehen,denn auch in geschäften steht alkohol und wir müssen daran vorbei.
er hatte recht,man muss einem trokenem alki vertrauen auch wenn es einem schwerfällt,den er muss wieder lernen auch zu sich vertrauen zu haben.
auch ich musste lernen damit umzugehen.
1975 bin auch ich als angehörige in eine gruppe eingetreten und habe 10 jahre meine erfahrung in gruppengesprächen weiter gegeben.war eine tolle zeit

gruß christa

,
peterchrista ist offline  
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  #30 (Permalink)
Alt 19.05.2010, 18:51
jardinero
Gast
 
Beiträge: n/a
Alkoholentzug

Hallo Christa,
eins steht doch fest: Hätte Dein Vater mit Deinem Alkohol in Deinem Hause einen Rückfall gebaut, hätte er gesagt, Du bist Schuld, Du hättest wissen müssen, dass ihn das gefährdet, wenn Alkohol im Haus ist. Du hast sowieso die schlechten Karten, wie Du es auch machst.
Ich bin der Meinung er hatte nicht Recht, woher solltest Du wissen, dass er es wirklich ernst meinte mit dem "ich trink nicht mehr". In jeder Therapie lernt man: Kein Alkohol im Haus, es ist leichter, nachts um 1.00 h zum Kühlschrank oder zur Hausbar zu gehen als zur Tankstelle. Ich musste mir das Vertrauen auch erst verdienen, musste mit dem vermeintlich unauffälligen Schnuppern umgehen und war stinksauer, "wo ich mir doch solche Mühe gebe". Das gehört dazu, das musste ich lernen. Woher sollte meine Frau wissen, das es diesmal klappt, wo ich ihr(und mir) 100 x versprochen hatte, aufzuhören? Wir haben es gemeinsam gepackt, immer stückchenweise. Das geht nicht von heute auf morgen.
Dein Vater hätte lange später bestimmt zugegeben, dass Du recht hattest, wenn Du ihn mal gefragt hättest.
Liebe Grüße aus Berlin
jardinero
 
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