Ihr kennt sie alle, die Typen, die z.B. auf dem Großparkplatz in Puerto lauern, um ungerechtfertigt Kleingeld abzuzocken . . .
Gestern besuchten wir wieder einmal den Loropark - wo es, wenn man früh kommt, außerhalb an der Straße noch freie Parkplätze gibt. Zwei dieser Typen winkten schon von weitem - wir fuhren aber vorbei und parkten recht nahe am Loropark-Eingang. Einer der Abzocker kam trotzdem herangelaufen, fragte, wie lange wir stehen bleiben wollen und verlangte 2 Euro. Ich weigerte mich und ging davon.
Als wir 2 Std. später zurück kamen, war aus einem Reifen die Luft herausgelassen worden - ich musste das Ersatzrad montieren . . .
Soviel zu dem Treiben dieser Kleinkriminellen in Puerto.
Gruß, Wolfgang
ist ja auch ne art der schutzgelderpressung. hättest du die 2 € gelatzt, hätte der auf deinen reifen aufgepasst.
in sta. cruz hab ich auch schon eine variante gesehen, die mir bis dahin unbekannt war: ein typ hatte ca. 5 fahrzeuge morgens an einer strategisch wichtigen stelle verteilt geparkt (sicher autos von freunden/familie). dann stellte er sich auf und bot parkplatzsuchenden seine plätze an, den preis kenne ich leider nicht. er selbst fuhr dann jeweils eine karre raus und stellte die auf eigentlich verbotenen flächen ab, z.B. auf zebrastreifen. irre geschichte, aber auch einfallsreich...
das sind arme schlucker, die sich ihre kümmerliche rente
oder die nicht mal zum leben reichende beihilfe durch so etwas
wie arbeit aufbessern. allemal besser, als wie in deutschland üblich
nach dem staat zu schreien.
wenn die jungs mir wirklich einen platz zuweisen, dann bekommen sie
von mir ´nen euro und ein paar nette worte. das tut mir nicht weh und sie freuen sich.
Eine gewisse Vorsicht vor diesen "Parkwächtern" ist geboten.
Vor Allem im Gebiet der Krankenhäuser.
Mir selbst wurde am Candelaria mein Auto gestohlen.
Ort: zwischen Köln und Düsseldorf oder in Puerto de la Cruz
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Ulrich,
damit hast du vollkommen recht, es ist eine Möglichkeit sich mit ein bisschen "Arbeit" etwas nebenbei zu verdienen bzw, zu erbitten. ICh denke es kommt ein wenig näher ans betteln als an Schutzgeld oder ähnliche Sachen heran.
Wir halten es genau wie du, derjenige bekommt mal 50 Cent, mal nen Euro und gut ists........ aber nicht wenn ich das Auto schon stehen habe, ausgestiegen bin und er beim weggehen noch aus 50m angeflitzt kommt......
Zitat:
Zitat von Ulrich
das sind arme schlucker, die sich ihre kümmerliche rente
oder die nicht mal zum leben reichende beihilfe durch so etwas
wie arbeit aufbessern. allemal besser, als wie in deutschland üblich
nach dem staat zu schreien.
wenn die jungs mir wirklich einen platz zuweisen, dann bekommen sie
von mir ´nen euro und ein paar nette worte. das tut mir nicht weh und sie freuen sich.
__________________ wir waren vom 2. bis 27. März in Puerto...... aber wir kommen wieder !!
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Bitte verratet nicht, dass ich sie angeschmiert hab, sonst wird das alte Luder sauer.
Es müssen nicht gleich 2 Euros sein.
Die Bereitschaft zählt, obwohl man von den "Guiris" (Ausländern ) etwas mehr erwartet, denn sie befinden sich doch im Urlaub ?
Allgemein:
Immer etwas Kleingeld dabei haben, mit 50 Cent und einem "No tengo más, lo siento !" ist man überall gut raus und das Auto bleibt ohne Schaden. ( nicht alle "Guardacoches" sind sooo schlecht )
Oftmals hängt eine Parkmöglichkeit doch von ihnen ab, denn sie haben Überblick über die Situation.
Ulrich hat da Recht. Die kleinen andern Tricks sind halt notwendige Pfiffigkeit, um das Überleben zu sichern.
Toleranz ist die Voraussetzung für jegliches Zusammenleben !
¡ El listo más listo, tendrá que reconocer que siempre habrá otro aún más listo !
Try to take it easy ! Make the best of your situation !
Folgende 4 Benutzer sagen Danke zu LaTorre für den nützlichen Beitrag:
Ich habe auch immer gedacht "laß sie doch, ist doch besser als betteln".
Vor ein paar Jahren gab ich einem der "Aufpasser" in Santa Cruz 5,00 Euronen. Einweisen in einen Parkplatz brauchte er mich nicht, da jede Menge Plätze frei waren - dafür wollte er besonders gut auf meinen Leihwagen aufpassen.
Als ich einige Zeit später wiederkam, war der Aufpasser nicht mehr zu sehen - dafür war das Auto aufgebrochen und durchwühlt worden.
Seitdem bin ich auf die Jungs nicht mehr so gut zu sprechen.
Vor ein paar Jahren gab ich einem der "Aufpasser" in Santa Cruz 5,00 Euronen. Einweisen in einen Parkplatz brauchte er mich nicht, da jede Menge Plätze frei waren - dafür wollte er besonders gut auf meinen Leihwagen aufpassen.
Als ich einige Zeit später wiederkam, war der Aufpasser nicht mehr zu sehen...
genau dort in Santa Cruz haben wir auch an einem unserer ersten Tage auf TF 5 Euro bezahlt fuer 2 Stunden parken... unsicher obs nicht doch ein "offizieller" Parkplatzwaechter ist und auch unwissend dass man die Strasse weiter ohnehin immer freie Plaetze am Strassenrand findet und man auch unterm Saturn kostenlos parken kann...
Fuer 1x war das OK, so als Mischung "Lehrgeld" und "Touristensteuer"... seit dem habe ich nichts mehr bezahlt. Da ich meine Parkplaetze immer selbst finde und mich so ein wirres Gefuchtel eines "Einweisers" sowieso eher irritieren wuerde als dass es mir beim Einparken helfen wuerde, sehe ich nicht, dass dort eine Dienstleistung erbracht wird. Bei uns kommen sie auch maximal angerannt wenn man schon aus dem Auto ausgestiegen ist oder schon die ersten Meter davon entfernt ist... da ich noch nicht so gut spanisch kann, verstehe ich die Angebote und ggf. Beschimpfungen nicht und gehe dann einfach weiter...
Fuer mich ist das eine aehnliche Kategorie "Dienstleister" wie die Strassenmusiker die sich mit schlecht gespielter lauter Musik neben den Tisch stellen an dem man gerade gemuetlich essen moechte und sich unterhalten moechte. Gibt man dann auch nichts, weil die ja nicht nur unfaehig sind ihr Instrument zu bedienen sondern zudem noch ungefragt sich neben den Tisch stellten und die ganze gemuetliche Athmosphaere stoerten, werden einige da auch schon eher ausfallend...
Ich habe nichts gegen Strassenmusiker, aber bitte doch nicht so aufdringlich und vor allem ergibt sich doch kein Zwang zur Zahlung alleine dadurch dass die spielen... es muss doch schon noch irgendwie freiwillig bleiben...
Folgende 6 Benutzer sagen Danke zu Michael für den nützlichen Beitrag:
Ulrich, ich hab da auch in früheren Jahren (gerade als Touri) auch den einen oder anderen Euro gelassen. Aber das Verständnis oder Mitleid mit den armen Teufeln hört für mich auf, wenn einige von denen mutwillig Eigentum von Nichtzahlern beschädigen, darunter müssen letztlich nur die "Nur-Bettler" leiden.
Auch ich habe lange durch die richtig dicke rosarote Brille geschaut.
Elend hin und her. Aber wenn ich ( aus good will ) für eine illegale Leistung bezahle und hinterher mein Auto gestohlen ist (3x !!!!!!!) dann ist Schluss.
Meinem letzten "Parkplatzwächter" habe ich nur ein paar Worte gesagt.... Ich habe ihn nie wieder gesehen.
lg
Günni