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  #1 (Permalink)
Alt 05.08.2007, 09:24
Administrator
 
Benutzerbild von Stefan
 
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Teneriffa - Insel der Kinderschänder?

Provokativer Titel, ich weiß, allerdings gibt es Leute, die das so sehen und sich auch noch als Menschenrechtsorganisation sehen!

Ich habe heute auf der Internetseite "Int. Network of Human Rights" einen Artikel gelesen, der mich doch sehr aufgeregt hat, da er ein meiner Meinung nach völlig falsches Bild von Teneriffa widerspiegelt. In dem Artikel wird unter anderem die Behauptung aufgestellt, Teneriffa würde Kinderschänder anziehen! Ich möchte diesen Artikel bei uns im Forum zur Diskussion stellen, da man sich auf der betroffenen Internetseite erst anmelden muß um schreiben zu können. Der Artikel dieser Internetseite erscheint auch in den Google News, so daß dieser sicher oft gelesen wird! Es liegt also an uns, die Sache mal zu beleuchten.

Auf der dortigen Internetseite verweise ich auf diesen Thread.
Der Artikel ist hier zu finden:

Lena (15) Tür an Tür mit Kinderschändern auf Teneriffa


Ich fange gleich mal an mit meiner persönlichen Meinung:

Dieser Artikel entbehrt jeder Grundlage und ist in den Hauptpunkten völlig an den Haaren herbei gezogen. Der Fall "Fernanda" ist natürlich sehr ergreifend und sehr traurig, wir hatten das Thema ja bereits hier. Die Umstände jedoch auf Teneriffa zurückzuführen ist ein absoluter Witz!! Es gibt leider auf Teneriffa ebenso wie in Deutschland Kinderschänder.

Sinngemäße Aussage:"Teneriffa ziehe Kinderschänder an" - auf welcher Grundlage basiert diese Aussage? Diese Aussage ist völlig an den Haaren herbei gezogen und einfach mal so in den Raum gestellt. Kinderschänder werden wohl ehr von Ländern angezogen, wo Kinderprostitution Alltag ist - z.B. in Deutschland! Verstärkt natürlich von Ländern wie Thailand, Phillipinen etc., aber sicher nicht von Teneriffa.

Man muß sich auch mal bewußt werden, daß Kinder auf Teneriffa einen deutlich höheren Stellenwert haben, als das in Deutschland der Fall ist! Oder wurde von Euch schon mal jemand von einem kanarischen Vermieter eine Mietwohnung verweigert, weil man Kinder hat, wie das in Deutschland täglich tausendfach der Fall ist?

In dem Fall der 15 jährigen Lena (Link zum Artikel) muß endlich mal herausgestellt werden, daß die angeblich menschenunwürdige Unterkunft von einer österreichischen, nicht aber von einer kanarischen Familie bereit gestellt wird! Auch dieser Fall hat nichts mit Teneriffa zu tun und spielt sich aufgrund österreichischer Behörden bei einer deutschen, oder österreichischen Familie ab. Das könnte ebenso ganz woanders sein.

Auf der Internetseite wird ganz bewusst versucht Angst vor Teneriffa zu schüren, um das selbst erklärte Ziel, die ach so arme kriminelle Lena vom menschenunwürdigen Teneriffa zu befreien. Statt Jugendknast, ab nach Teneriffa! Ein Hoch auf die österreichischen Behörden. Mich wundert es auch nicht, wenn die Familie, die diese Lena aufgenommen hat, den Ausgang des Mädchens beschränkt. Würdet Ihr dem Mädchen alle Freiheiten geben, wenn Ihr die Verantwortung tragt? Oder möchte jemand von Euch, von einer jugendlichen Kriminellen hier auf der Insel überfallen werden?
Stefan ist offline  
  #2 (Permalink)
Alt 05.08.2007, 09:48
Administrator
 
Benutzerbild von Stefan
 
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Hier noch ein Artikel über besagte Lena:

Lena - In der Flammenhölle von Teneriffa

Zitat aus dem Artikel:"Kurz um stellt sich die Frage ob die österreichischen Dirigenten im Fall Lena (15) nun beabsichtigen das Mädchen aus den Flammen zu retten."

Ich frag mich übrigens gerade, was wohl eine kanarische Zeitung schreiben würde, wäre ein kanarisches Mädchen aufgrund einer Resozialisierungsmaßnahme nach Österreich geschickt worden.

Im Winter dann wohl:
Canaria (15) Gefangen im ewigen Eis - kein Entrinnen aus der Eishölle!

Oder beim nächsten Hochwasser:
Canaria (15) Elbeflutkatastrophe - Muß auch Canaria in den Fluten der Elbe ertrinken?

Oder beim nächsten Orkan:
Canaria (15) vom Winde verweht?
Stefan ist offline  
Folgende 4 Benutzer sagen Danke zu Stefan für den nützlichen Beitrag:
baiko (05.08.2007), Die Wienerin (05.08.2007), Santana (06.08.2007), Wotan (27.03.2009)
  #3 (Permalink)
Alt 05.08.2007, 11:09
Mencey
 
Benutzerbild von Ulrich
 
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stefan,

ich glaube du tust diesen herrschaften zuviel der ehre an.
was diese selbsternannten menschenrechtler und investigativ-reporter an verworrenem unsinn verzapfen, das führt sich durch die art und weise der "berichterstattung" nur selbst ad absurdum.
Ulrich ist offline  
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  #4 (Permalink)
Alt 05.08.2007, 11:26
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Ihr schießt zu früh!

Wenn Ihr alle Artikel zum Fall Lena gelesen hättet, würdet Ihr wissen das Lena 2 Monate bei Ihrem Bruder, nachdem sie das Leben auf der Straße und die Ignoranz ihres Sozialarbeiter satt hatte, ohne Probleme zurecht kam und auch nicht mehr kriminell wurde. Es geht also darum, welcher Zweck mit einer solcher Platzierung auf Teneriffa verfolgt wird und das sich dort niedergelassene Deutsche mit derartigen Aktionen bereichern um sich ein nettes Leben auf der Insel zu machen. Natürlich gibt es Kinderschänder überall. Die Unterbringung beim Bruder in Klagenfurt wäre aber vollkommen ausreichend gewesen.

lg Daniela

P.S. Der Investigativ-Journalist hat übrigens aufgedeckt, wie im Vorarlberger Kinderdorf Kinderschänder ein und ausgehen. Also einen derart aktiven Journalisten hier grundlos niederzumachen, finde ich niveaulos.
Nachdenkfrau ist offline  
  #5 (Permalink)
Alt 05.08.2007, 11:36
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Benutzerbild von Gaviota
 
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Gaviota eine Nachricht über Yahoo! schicken
Zitat:
Zitat von Nachdenkfrau Beitrag anzeigen
Also einen derart aktiven Journalisten hier grundlos niederzumachen, finde ich niveaulos.
Nun, sicherlich haben wir nicht alle Artikel in diesem Zusammenhang gelesen und wir können uns auch kein persönliches Bild von dem betreffenden Journalisten machen. Andererseits wird in dem vorliegenden Artikel vorwiegend eine Insel angegriffen, die sicherlich nicht mehr und nicht weniger Probleme als andere Gebiete hat, in denen Menschen leben. Und somit:

Also eine derart schöne und aktive Insel dort grundlos niederzumachen, finde ich niveaulos.

Nichts für ungut.

Lg, Gaviota
__________________
.
.
www.gaviota-arte.com
Gaviota ist gerade online  
  #6 (Permalink)
Alt 05.08.2007, 11:55
Administrator
 
Benutzerbild von Stefan
 
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@Nachdenkfrau
Willkommen bei uns im Forum und danke daß sich auch jemand von der betreffenden Internetseite angemeldet hat um an der Diskussion teilzunehmen.

Wie Gaviota schon sagt, mit geht es genauso weniger um den Fall selbst, sondern um die Art und Weise, wie hier von Teneriffa geredet wird. Ob das Mädchen hier wieder straffällig wird, kannst Du zudem sicher auch nicht beurteilen. Ich zitiere hier mal ein paar Sätze aus den Artikeln, die mir aufstossen:

"Im vergangenen Juni 2006 zündelten Lena und ihre Freunde auf besagter Yacht am Wörtersee und versenkten das gute Stück im Wert von über Euro 100.000,00."

Genau diese Leute brauchen wir hier auf der Insel !! Da falle ich glatt vom Stuhl vor Entsetzen.

"Lena (15) Tür an Tür mit Kinderschänder auf Teneriffa"

Was soll diese Überschrift? Wohnt da neben ihr noch ein Kinderschänder? Kam der Kinderschänder in diesem Fall auch nur aus Ihrer Nähe?

"Auch Lena hätte in die Fänge der Kinderschänder von Teneriffa fallen können"

Die "Kinderschänder von Teneriffa". Klasse Journalismus. (Vorsicht Ironie) Ohne diese 3 Wörter wäre das richtig, aber genauso gilt das auch für Anja, Maria, Sabine und Petra!

"Sogar das Außenministerium wurde im Oktober 2006 durch das Int. Network of Human Rights über die prekären Zustände auf Teneriffa und die zwangsweise Anhaltung der Jugendlichen Lena informiert."

prekäre Zustände auf Teneriffa? Dankeschön!

"Zwischenzeitlich sind schon über 24000 Hektar Wald vernichtet und tausende Urlauber vor den lodernden Flammen auf der Flucht."

Diese Aussage bezog sich ebenfalls auf Teneriffa und ist einfach nur falsch! Es waren keinerlei Touristengebiete betroffen!

"Kurz um stellt sich die Frage ob die österreichischen Dirigenten im Fall Lena (15) nun beabsichtigen das Mädchen aus den Flammen zu retten."

Die anderen 1 Million Bewohner, davon 99,9% Nicht-Kriminelle dürfen ja ruhig verbrennen.

"Die Kommunikation ist plötzlich abgebrochen und es muss befürchtet werden, Lena wird gegen ihren Willen 5000 km von ihrer Heimat entfernt widerrechtlich festgehalten."

Es entsteht zwingend der Eindruck, Teneriffa wäre eine rechtsfreie Insel. Jeder Leser Eures Artikels wird denken, hier kann man machen was man will. Wenn Ihr das tatsächlich so meint, wie Ihr das schreibt, dann sollten ja auch Anhaltspunkte dafür vorliegen. Es gibt hier eine Guardia Civil, die bei Vergehen insbesondere gegen Kinder und Frauen knallhart vorgeht, da ist die deutsche Polizei harmlos dagegen. Sollte Euer Verdacht also begründet sein, warum wendet sich denn dann niemand an die Guardia Civil?
Stefan ist offline  
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  #7 (Permalink)
Alt 05.08.2007, 12:16
Uwe44
Gast
 
Beiträge: n/a
Da es hier um "Journalisten" geht oder Leute die sich dafür halten, kann ich mich ja auch zu Wort melden. Immerhin bin ich ja ausgebildeter Journalist

Reißerische Überschriften und Titel sind en Markenzeichen für schlechten Journalismus, der sich insbesondere dadurch auszeichnet, dass er schlecht bis gar nicht recherchiert ist. So auch dieser "Artikel". Es werden hier zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte in einen Kontext gebracht, der nicht fundiert oder angezeigt ist. Nur weil es aktuell einen Fall von sexuellem Missbrauch gab, heißt das nicht, dass Teneriffa eine Insel der Kinderschänder wäre. Wobei zu sagen ist, dass ein Jugendlicher mit 15 beileibe kein Kind mehr ist sondern eben ein Jugendlicher, wie man an den Fotos, die es zu diesem Fall gibt, auch deutlich sehen kann. Aber davon abgesehen, ist es dilletantisch solch eine Argumentationskette aufzubauen und zeugt nur davon, dass echte Argumente völlig fehlen.

Journalistisch betrachtet ist der o.g. Artikel ein unseriöses Machwerk allerschlimmster Qualität. Das Thema ist sicherlich sehr ernst und wichtig. Doch in den Händen von solchen Leuten kann der Schuss nur nach hinten losgehen.

Und noch eines zur Berufsehre der Journalisten: Jeder Journalist, der seine Arbeit ernst nimmt, ist investigativ tätig. Der Begriff "Enthüllungsjournalist" diffamiert eine ganze Berufssparte als Parteigänger. Völliger Blödsinn sowas.

Und dann noch eines zum Abschluss:

Nicht ein einziges Argument in diesem Artikel verfügt über zitierbare Quellen oder Gegenrecherchen, wie sie in solchen Fällen absolut üblich und angebracht sind. Dieser Artikel ist eine Mischung aus Halbwahrheiten, Gerüchten, Erfindungen, falschen Zusammenhängen und aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten von Dritten.

In diesem Sinne... der Mülleimer ist der richtige Platz für dieses Machwerk. Auch wenn das Ansinnen noch so ehrenhaft ist. SO wird der guten Sache nur ein Bärendienst erwiesen.

Grüße
Uwe
 
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Imagen (05.08.2007), Ulrich (05.08.2007)
  #8 (Permalink)
Alt 05.08.2007, 12:40
Uwe44
Gast
 
Beiträge: n/a
Oh und dann noch eines zu der "Organisation" INHR und ihren Machern bzw. sprechen wir hier doch lieber in der Einzahl. Denn das Portal gehört einem gewissen Roland Reichmann. Der ist auch der einzige Vertreter dieser Organisation, der im Impressum oder sonst irgendwo auf der Website genannt wird. Jegliche aussagekräftige Information über diese Organisation sucht man auf dieser Seite vergeblich. Dieser Herr Reichmann wirbt in anderen Teneriffaforen u.a. mit seiner transparenten Arbeitsweise. Davon ist jedoch nichts zu spüren, denn die offizielle Website dieser "Organisation" zeigt, dass dort keine Rede von Transparenz sein kann. Der Reichmann versucht dies zu belegen, in dem er anführt, dass mehr als 10.000 Google-Hits auf seine Person zeigen. Das wundert mich auch nicht, denn jemand mit solch einem Geltumgsbedürfnis, der zwischen Liebesgedichten, Umweltschutz und Menschenrechte hin und her tingelt, muss ja eine Menge Googleeinträge erzeugen. Über die Qualität aber sagt das gar nichts aus.

Auch der von ihm gerne zitierte Enthüllungsjournalist ist nicht umstritten, wie man zum Beispiel hier nachlesen kann: http://www.gegensexuellegewalt.at/20...iesem-bericht/

Auch dies augenscheinlich ein Beispiel für schlecht recherchierten Sensationsjournalismus. Ohne nun den Wahrheitsgehalt überprüfen zu können oder zu wollen hier ein Zitat aus dem obigen Link:

„INHR“ dessen Vorstand selbst in sexuellen Kindesmisshandlungsverdacht steht es gilt nach drei PROZESSEN, noch immer die Unschuldsvermutung! Laut Gericht ist dieser Verein aufgelöst worden, indem auch dieser hier zitierte Herr Pfeifhofer arbeitete

Interessant auch die Reaktion des Enthüllungsjournalisten auf die Vorwürfe:

1. Ich habe niemals für INHR oder Herrn Reichmann Roland gearbeitet und ist es Sache dieses Herrn, seine Vorgänge selbst zu verantworten. Sollte Herr Reichmann eine Straftat verübt haben, müssen ordentliche Gerichte darüber befinden und steht es weder Ihnen noch mir zu, eine Vorverurteilung in die Wege zu leiten.

2. XLARGE ist kein Zweigverein von INHR, obgleich ich auf INHR persönlich immer wieder Artikel verfasse. Das hat jedoch nichts mit der Journalisten Plattform “XLARGE INVESTIGATIV TV” zutun.


Diese Vorgänge soll jeder nach seinem Gutdünken werten. Ich für meinen Teil aber sehe, dass dies keine seriösen Quellen sind und die Macher oder der Macher selbst sehr dubios erscheint, um es milde auszudrücken.

Grüße
Uwe
 
  #9 (Permalink)
Alt 05.08.2007, 13:15
Uwe44
Gast
 
Beiträge: n/a
Was man in 20 Minuten alles findet... wenn sich dieser selbst ernannte Ritter für die Rechte der Menschen schon so in die Öffentlichkeit drängt, um sein Ansinnen zweifelhaft mediengerecht deutlich zu machen, sollte er zumindest den Anstand haben, nicht die Bilder, welche er auf seiner Website verwendet, zu stehlen.

Beispiel

http://www.inhr.net/modules.php?name...rticle&sid=230
Das Foto aus diesem Artikel stammt im Original von dieser deutschen Website der Berufsgenossenschaft:

http://www.arbeit-und-gesundheit.de/...p/_c-46/i.html

Naja genug Zeit für diesen Menschen aufgewendet... Kann sich jeder ja selbst sein Urteil bilden.
 
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Milli (05.08.2007)
  #10 (Permalink)
Alt 05.08.2007, 18:31
Fast-Canario
 
Benutzerbild von Milli
 
Registriert seit: 02.08.2007
Ort: Tenerife norte
Beiträge: 126
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Zunächst: Gracias Uwe. Du sprichst mir aus der Seele.

Betrachten wir die Analogie des Lebens - im Großen wie im Kleinen - sowie die Theorie von Ursache und Wirkung werden wir zwangsläufig auf immer den selben Nenner kommen.

Was macht Ihr mit Eurem kleinen Filius, wenn er provoziert, weil er unbedingt was haben will, Eure Resignation erreichen will, Euer Nachgeben? - Ihr ignoriert sein Gezeter und Gezappel und schon bald ist Ruhe.

Je mehr die Öffentlichkeit auf die Provokationen solcher "Möchtegernmacher" reagiert, desto mehr erreichen Sie ihr Ziel bzw. kommen diesem näher. Das Paradoxum ist, dass sie eigentlich nur Aufmerksamkeit wollen, auf die psychologischen Hintergründe solcher "Typen" kann man im Detail gar nicht eingehen. Interessiert mich ehrlich auch nicht. Denn die gibt es massenweise. Und verdienen unsere Aufmerksamkeit gar nicht. Nur das Schlimme dabei ist nicht mal die Ursache, sondern die Wirkungen. Welche "Denke" in die Köpfe anderer gesetzt wird, was dort dann wiederum, gestützt auf deren eigene vielleicht mehr oder weniger "kranke" Psyche, weiterwuchert, - irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem die eigentliche Ursache gar nicht mehr nachzuvollziehen ist. In meinem Buch nenne ich dieses Phänomen "Blumenkohlwolkengedanken". Doch das geht jetzt zu weit, darauf einzugehen.

In diesem Sinne
liebe Grüße
Milli
Milli ist offline  
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