Bin neu hier im Forum, und habe da sofort einige Fragen.
Mir ist aufgefallen bei meiner suche nach einem Haus auf Teneriffa, das viele Häuser oder besser einige die ich mir angeschaut habe sehr unter Feuchtigkeitsschäden leiden.
Sollte man doch eigentlich nicht glauben, bei den wenigen Regentagen im Jahr.
Nun meine Frage, wie bekommt man diese Schäden in den Griff. Gibt es überhaupt ein Mittel gegen so etwas. Wer möchte schon mit Feuchtigkeit und Schimmel leben...
Nun meine Frage, wie bekommt man diese Schäden in den Griff. Gibt es überhaupt ein Mittel gegen so etwas. Wer möchte schon mit Feuchtigkeit und Schimmel leben...
dafuer gibts zahlreiche Mittel und Methoden, z.T. auch von "Laien" selbst durchfuehrbar, z.T. eher von Fachleuten. Haengt im Zweifel von der Art/Umfang des Schadens ab. Gibt zahlreiche Hersteller die sich auf diverse Mittelchen mehr oder weniger spezialisiert haben,die in der richtigen Reihenfolge mit viel Geduld angewandt viele Schaeden beseitigen koennen...
Trotzdem wuerde ich ein Haus mit ernsthaften Feuchtigkeitsschaeden eher gar nicht erst kaufen... man weiss ja nie wie tief die Schaeden wirklcih drin stecken (muesste wenn ein entspr. Gutachter pruefen) und obs ueberhaupt dauerhaft in den Griff zu kriegen ist. Und Feuchtigkeit mit den entspr. Folgeerscheinungen kann schon ernsthaft gesundheitsschaedlich sein...
Ich kann auch nicht glauben, dass so etwas auf TF der Normalfall sein soll... gerade weil es dort ja nicht wirklich soooo feucht und kalt ist... meist hat so ein Schaden einen Grund (falsche Bauweise oder irgendwelche Ereignisse die das mal grundlegend verursacht haben)...
Aber hatten wir nicht auch Leute aus der aktiven Baubranche neu hier im Forum? Die koennen da sicher noch viel mehr fachmaennischere Tipps geben... meine Kenntnisse ruehren auch nur von partiellen Schaeden die ich aus feuchten Kellern im Emsland und aus ner feuchten Ecke einer frueheren Mietwohnung her kenne...
die feuchtigkeit zieht aus den böden hoch ins mauerwerk, weil sie nach unten hin nicht wirklich isoliert sind
man baut hier im allgemeinen nicht erst eine bodenplatte die nach unten isoliert ist und stellt dann das haus drauf
gerade die alten häuser sind oft auf den nackten boden gebaut und in die räume wird dann praktisch der boden geschüttet
das gilt natürlich für die altbauten und weniger für die neubauten
im grunde musst du das mauerwerk versiegeln (nennt sich wohl so ? )
allerings, selbst wenn die wände ausblühen, schimmel habe ich noch nicht erlebt........jedenfalls nicht im süden, da die wände durch die wärme gut austrocknen und die fenster in älteren häusern auch nicht unbedingt so dicht sind ...........also gute belüftung
Danke schon mal für diese Auskunft, ok vielleicht war Schimmel auch der falsche ausdruck. Ausblühungen hört sich auch viel besser an, aber ob das für die Gesundheit gut ist...
Ich suche ein Haus im Norden der Insel, und da ist das mit der Feuchtigkeit schon etwas mehr als wie im Süden.
Es wurde einem Handwerker oder gesprochen, der auch hier in diesem Forum sein sollte - und der wohl über das Thema bescheid weiß.
Man stelle sich einen Bauplatz vor. Irgendwo. Im Süden ja oftmals Hanglage. Dann kommt ein Bagger, planiert die für den Hausbau ausgewählte Stelle. Bäume,Felsbrocken,Kleinlebewesen, alles kommt weg. Der Bagger schiebt,presst und hämmert so lange bis die Stelle in etwa plan ist. Dann rückt die Baufirma an, Paco und Pepe S.L in diesem Fall. Der Architekt ist auch anwesend, eventuell. Der Bauherr eher nicht, das wäre auch nicht erwünscht. Jetzt geht es los, Paco (Firmeninhaber und Baggerfahrer in Personalunion) hat aus dem vorliegenden (oder auch nicht vorliegenden Plan) alle Angaben im Kopf. Er hat jedenfalls alles im Kopf, in der Hand hat er einige Holzpflöcke, eine Schnur und ein Kreidespray,weiß, biologisch abbaubar (vielleicht, ist aber auch egal). Ein Metermass hat er auch, braucht er aber nicht, denn er ist schon lange auf dem Bau. Der Grundriss wird markiert. Alle vier Ecken bekommen Holzplöcke, die Schnur wird gespannt. Es ist jetzt ein Rechteck (naja fast im Winkel, aber wir sind ja nicht kleinlich und es ist fast Mittag) markiert. Jetzt noch mit dem Kreidespray die Fundamentbreite angelegt und ab zum Mittagessen.
Zwei Stunden später. Paco, gesättigt,Rotweinseelig, Koffein beschleunigt, Schnaps gebremst, ist auf der Baustelle zurück. Alles ist noch so, wie es sein sollte. Paco lächelt zufrieden und setzt sich in den kleinen Bagger. Jetzt sind die Fundamente dran. Ausgehoben und Feierabend. Es ist fast 5 und Paco hat Feierabend. Verdient.
Am nächsten Morgen gegen 10 ist der Bautrupp wieder da. Paco, zwei Helfer (aus Ecuador, aber egal) und die Bewehrung. Jetzt muss es schnell gehen, der Beton kommt. Schnell die Schalung geschnitten, fix die Bewehrungskörbe eingelegt, Fundamentmatten geschnitten. Die Säge kreischt, die Flex jammert, die Zange ächzt.Es geht voran, Paco ist glücklich. Ist ja auch fast Mittag. Beton rauf, einrütteln ist nicht notwendig, Beton läuft von alleine. Soso.
Paco sitzt im Auto, auf dem Weg zum Essen. Er summt ein Lied. Waaaaaaaaaaaassssss? Die Bremsen quietschen, der Wagen wendet. Paco hetzt zur Baustelle zurück, ist nicht sein Ding, aber jetzt notwendig. Wo sind die Rohre? Er schaut sich gehetzt um, da. Ein Griff, ein Sprung in den Beton. Platziert. Die Rohre sitzen. Zwar nicht am geforderten Punkt, aber immerhin. Paco summt wieder. Auf zum Mittag, und dann Feierabend. Hat er sich verdient.
Zwei Tage später,die Schalung kommt runter. Die Stelen werden gesetzt und gegossen, die Vigas gelegt. Pacos Helfer sind zwar nicht vom Bau, aber was soll es? Ein Haus bauen kann ja jeder. Jetzt noch fix die Wände ausgemauert, Gipsputz dran. Muss nicht gerade sein, ist ja rustico. Bad rein, Dach drauf, Heizung ist nicht notwendig (ist ja immer warm). Es wächst. Paco ist Stolz. Zu Recht, das Haus steht. O.K. ist nichts isoliert, Fenster sind einglasig, Alurahmen. Die Elektrik, nunja, ist fast fertig. Macht aber nichts, es gibt ja auch kein Wasser.Nicht ganz, Wasser gibt es schon,aber nur wenn es regnet, dann aber richtig. Ist aber nicht so schlimm, denkt Paco, denn es gibt ja auch keine Bauabnahme. Und 400.000 Euro (die Hälfte schwarz und in 500 Euro-Scheinen) ist ja auch nicht viel.
Den Bauherren hat Paco nie gesehen. Achso, Pepe (sein Teilhaber und Schwager) sitzt im Bauamt.
P.S. Das Haus ist jetzt fast 2 Jahre alt. O.K, es müssen Kleinigkeiten gemacht werden, aber der Blick ist unbezahlbar. Naja fast unbezahlbar. Es ist verkäuflich (Blick und Probleme inkl.). 500.000 Euro (die Hälfte bitte schwarz und in grossen Scheinen). Paco geht es übrigens gut, er hat jetzt für sich gebaut. Na, bauen lassen, ein Fertighaus. Aus Deutschland übrigens. Und er hat nachgemessen. Jeden Tag. Ist doch Bauherrenpflicht. Oder? Gruss Gunnar.
SATIRE
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Die Gans erwacht im fremden Forst, sie liegt in einem Adlerhorst. Sie sieht sich um und sagt betroffen: Mein lieber Schwan, war ich besoffen!
Geändert von Gunnar (14.02.2008 um 23:30 Uhr)
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