ich kann mich an vorhersagen erinnern,
dass die metallvorräte der welt nicht ausreichen würden,
alle länder der erde so mit telefonkabeln zu versehen,
wie das in USA und mitteleuropa zu jener zeit üblich war ...
und was ist dann passiert?
jemand hat das handy erfunden,
und jetzt kann es passieren, dass du mitten in afrika
zwar mit einem handy
telefonieren kannst,
es aber kein festnetz gibt ...
ich bin einer von denen, die sich früher immer gefragt haben:
was soll bloss aus dieser welt hier werden,
die ja so offensichtlich dem untergang geweiht ist,
und was soll bloss aus mir werden,
der ich dann dieses oder jenes oder noch ganz anderes
ungemach ertragen muss ...
inzwischen frag ich mich aber immer mehr:
was machen die nachrichten von den nahenden katastrophen mit mir?
berühren sie mich noch?
beschäftigen sie mich noch?
können sie mich aus meinem inneren mittelpunkt heraus bringen?
und die antwort lautet zunehmend öfters und deutlicher:
NEIN.
katastrophen-nachrichten als übungsfeld für die innere ruhe ...
die "aktivisten" (das sind die, die immer sagen "man muss endlich was tun")
werden mich dafür verdammen,
die "egalisten" (das sind die, denen alles egal ist, solange man hat keine geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen autobahnen hat)
werden glauben, ich sei genau auf ihrer linie (oder sie auf meiner),
weil sie nicht genau genug hingefühlt haben in das,
was ich hier schreibe ...
und die anderen, die verstehen es vielleicht ...
wenn früher ein krieg ausgebrochen ist,
dann hat es vier wochen gedauert,
bis das ein mütterchen in einem abgelegenen dorf
überhaupt erfuhr ... und wenn sie glück hatte,
war der krieg bis dahin schon wieder vorbei ...
also hat sie sich vier wochen "sorgen machen" erspart ...
:rose: :rose: