Also sind sie doch wohl vorher kontaminiert worden, oder ?
25000 L hochradioaktives Wasser sind ausgetreten und haben das Reaktorgebäude knöcheltief unter Wasser gesetzt.
Daher bekamen die Angestellten nasse Schuhe (Füße?).
Auch in der el dia findet man diese Meldung: http://www.eldia.es/2011-04-30/sociedad/sociedad15.htm
Es soll ein Leck im Primärkreislauf gegeben haben. Laut Taz ist der Betreiber
Endesa, der auch auf der Insel wohlbekannt ist, stark in die Kritik geraten.
Vertuschungstaktik und Schulklassenbesichtigungen in kontaminierten Bereichen von Akws werden derzeit strafrechtlich verfolgt.
Ist das auch so einfach hinnehmbar, wie die furchterregende Strahlengrenzwerterhöhung für Kinder in Japan?
Verantwortliches, nachhaltiges Handeln sieht anders aus.
Ein Skandal jagt den nächsten. Gut daß gleichzeitig ein noch "wichtigeres" Medienereignis alles andere in den Hintergrund treten lässt:
In Japan fängt der nukleare Supergau gerade erst an.
Nicht genug, das der Betreiber Tepco verlautbaren lässt, daß jetzt doch nicht bis zum Jahresende alles unter Kontrolle zu bringen sei, nein die veranschlagten Kosten für die "Aufräumarbeiten" liegen jetzt nicht mehr bei 70 Milliarden $ sondern steigen seit Neuestem auf über 300 Milliarden $ in den nächsten 10 Jahren.
Darüber geht Tepco pleite.
Kann man da immer noch von Wirtschaftlichkeit der Atomenergie reden ?
(Gewinne - Betreiber / Entsorgung, Rückbau und Schadensbeseitigung - Bevölkerung.)
So ganz nebenbei ist heute Nacht massiv radioaktiver Nebel/Dampf aus einem Reaktor ausgetreten.
Die gefluteten Reaktoren werden voraussichtlich in den nächsten 5 Tagen überlaufen, was bedeutet, das ungehindert radioaktives Wasser permanent ins Meer fließt.
Nichts, aber auch gar nichts ist dort unter Kontrolle und es ist einfach unverständlich, warum immer noch nicht massiv in viel größerem Umfang evakuiert wird.
Schon jetzt sprechen Wissenschaftler von über 400000 zusätzlichen Krebstoten in den nächsten 10 Jahren obwohl noch gar nicht absehbar ist, was noch alles passiert.
Für mich interessant ist, daß mit zunehmendem Abstand von Talsperren (Gefahrenherd) die Menschen mehr Ängste entwickeln als die Bewohner in unmittelbarer Nähe, also im höchsten Gefahrenbereich.
Die unmittelbaren Nachbarn von potentiellen Gefahrenquellen verdrängen die Angst oder sind ganz einfach nicht in der Lage die tatsächlich Folgen eines Unfalls
für sich selbst als Möglichkeit anzunehmen.
Ein wenig kann ich das auch nachvollziehen - lebe ich doch auf einer Vulkaninsel !
es ist schon ein merkwürdiges phänomen, wie dieser gau aus dem interessensfokus gerutscht ist. was sich da abspielt, ist schier unglaublich, aber es interessiert nicht mehr. ehec ist im blickpunkt des bundesdeutschen interesses. schließlich lauert der keim vor der haustür und die strahlung ist weit weg. menschlich, aber schon irgendwie merkwürdig.
ist das thema wirklich so aus dem fokus? ich glaube es nicht. es ist zu einem riesigen umdenken beim thema AKWs gekommen.
in den nachrichten wird fast taeglich ueber japan nach dem tag X berichtet.
EHEC ist natuerlich im wahrsten sinne des worte bei fast jedermann in deutschland "im munde". die grosse zahl der erkrankten verunsichert.
mann kann sich wohl nur durch endloses viel waschen schuetzen, sei es haende oder obst und gemuese (wenn das die ursache war).
bluebird
Toleranz ist die Voraussetzung für jegliches Zusammenleben !
¡ El listo más listo, tendrá que reconocer que siempre habrá otro aún más listo !
Try to take it easy ! Make the best of your situation !
Im letzten Absatz ist am Rande beschrieben, daß der Exportgrenzwert für Pkws bei o.g. lockeren 5 Mikrosievert pro Stunde liegen soll.
Wenn ich das richtig sehe, wird der EINGREIFFRICHTWERT für eine "langfristige Umsiedlung" laut der "Strahlenschutzkommission" also nach
etwa
2 STUNDEN
in solch einem Fahrzeug erreicht !
Oder besser gesagt:
Laut Strahlenschutzverordnung ist eine Dosisleistung von 0,1 Mikrosievert pro Stunde hinnehmbar (für erwachsene Menschen).
Also immer nur die richtig schnellen Autos kaufen. Obwohl man vielleicht mit den langsamen dann doch schneller am Ziel ist.....
La Torre hatte sehr vermutlich Recht mit seiner Warnung vor Japanischen Artikeln !
Geändert von tenman (25.10.2011 um 23:57 Uhr)
Folgender Benutzer sagt Danke zu tenman für den nützlichen Beitrag:
Auch wer noch einen vor dem "Gau" erworbenen Toyota, Kawasaki oder nahe fabrizierten Jap. Fahrzeuge besitzt, sollte bei notwendigem Austausch grösserer voluminöser Teile ( Motor, Getriebe ) sich Gedanken machen. Auch Hitachi-Elektronics oder Andere können kritische Bauteile enthalten.
Könnte bei längeren Fahrten bedeuten, auf einem "E...-Kocher" zu sitzen.
Man braucht nur mal zu erforschen, wo die Hersteller ihre Produktionsstätten haben.
Ist aber nicht so schlimm, wie einige Schlaumeier sagten.
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