die Autorin Cornelia C. alias Kaleika mit einer Lesung aus ihrem Bestseller "Die Gottestänzerin"
...und dann umgab mich der Märchenzauber des Regenwaldes.
Zum ersten Mal war ich also seit langem wieder allein unterwegs. Ich hoffte, dass mich mein Mut nicht verlassen würde. Es hatte Jahre gedauert, bis ich meine Angst in diesem geheimnisvollen Urwald verloren hatte und mich allein darin bewegen konnte. Nun war es wieder soweit. Der grüne Schlund hatte sich hinter mir geschlossen und ich betete ...
Interessant und aufregend zugleich sind ihre Abenteuer im afrikanischen Regenwald in dem sie 6 jahre mit den Pygmäen lebte. Insgesamt verbrachte sie 15 Jahre in Afrika.
Premiere nur für euch im Forum:
am Dienstag, 18. Januar 2011 um 18.00 MEZ
das ganze untermalt mit original Musik der aka Pygmäen und anderen afrikanischen Klaengen.
Mano, Sam, das ist ja heftig gross geworden, so an der Peinlichkeitsgrenze...
Trotzdem lieben Dank dass du es nun doch geschafft hast.
Der Test war super und meine schöne Musik aus dem Regenwald hat mich wieder heimgetragen. Miauuu
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Bemüh dich nur und sei hübsch froh,
der Ärger kommt schon sowieso.
Wilhelm Busch
Wollte unbedingt noch was klarstellen:
das hat hier nichts mit Werbung zu tun. Meine Afrika Bücher gibt es nicht mehr auf dem Markt, sie haben ihr soll erfüllt- reichlich.
Sam kam auf die Idee, weil es mal was anderes im Forum ist und er von meiner letzten Lesung im Tigaiga hörte.
Ich fand es auch super, vor allem durch die Aufbereitung eines Piratensenders!
Und.. alle können auf der Couch weiterlümmeln- auch Freunde in Deutschland und Family. Eine supersache finde ich.
Hoffe es interessiert euch, dann mache ich hier mal ne kleine Einleitung mit Fotos aus dem Regenwald und dem Pygmäenstamm mit dem ich viele Monate gelebt habe.
Grüsse cornie
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Bemüh dich nur und sei hübsch froh,
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Wilhelm Busch
meine Bücher enstanden aus dem Leben in Afrika und dem mit Pygmäen, in der Republique Centrafricaine.
RCA: ein Binnenstaat, der sich zwischen dem 2. und 11. Grad nördl.Breite über ca 800 km + 14. und 27. Grad östl. Länge über ca 1400 Km erstreckt. Also zwischen dem Chad, Sudan, D.R. Kongo, Cameroun; doppelt so gross wie Deutschland, 3,540 000 Einwohner, Demokratie (haha), Hauptstadt Bangui.
14 Jahre rund, die mein Herz, meine Toleranz und meine Fähigkeit zur Trauer erweiterten und andererseits mich auf ein übersichtliches Minimum meiner Lebensnotwendigkeiten reduzierte. Was mir das Leben dort bot, jeden Tag, jede Stunde war so reichhaltig, dass ich heute gelassen ins Grab steigen und sagen könnte:
in diesen Jahren, habe ich mich und alles um mich herum, mindestens 10 Mal überrundet ... doller kanns nicht werden- "Adios" mit grossem Wohlbehagen.
Dorthin verschlagen hat es mich durch Zufall- durch merkwürdige Umstände kam ich dazu, an einer Expedition teil zuhaben- die in ein noch relativ unbekanntes Regenwald Gebiet führen sollte (in Deutschland gab es damals nicht mal ne Karte für die Zentralafrikanische Republik!).Zum Lobaye Fluss, nach Mbaìki- einem Fluss der so schön war wie sein Name- sprecht ihn mal langsam aus, dann wisst ihr was ich meine.. dann seht ihr nämlich die wilden Stromschnellen, die kleinen strohgedeckten Hütten an seinen Ufern, singende Frauen in bunten Boubous, mit Wasserbehältern oder Brennholz auf den Köpfen; Savanne mit galoppierenden Hippos, aufgeschreckten Antilopen; Papageienschwärme, das blaudunstige Dach des Regenwaldes. Man hört die fremden Laute aus dem dichten Blätterdach.. Lachen, Schreien, Meckern...man sieht den blauweiss gefärbten Kronenadler majestätisch aus dem Grün steigen, er ist auf Affenjagd.
Dort stiegen wir ein, in das Grün, in eine Art ewiges Leben, das sich stets grade irgendwo regenerierte, auf eigentümlichste und doch natürliche Art. Nach einem 5 Tage Marsch, sollten wir auf Pygmäen stossen und ihr Leben erkunden, filmen.
Wir, eine erlesene kleine Truppe Wissenschaftler, der Direktor vom Salzburger "Haus der Natur", ein Gebietskundiger deutscher Dokumentarier, 1 Führer und 4 Träger. Meine Wenigkeit hatte die Aufgabe Connections herzustellen, zu filmen. Zum Filmen bekam ich von Fudji eine Spezialkamera gebaut mit Litium Akkus die lang haltbar waren(damals< 2000, relativ neu) und die grosse Kamera fast! Feuchtigkeits- resistent.
Wir fanden die Pygmäen, vom Stamm der Aka, bzw. sie uns. Eine Begegnung die micheinerseit in ein steinzeitliches Leben einer Jäger-Sammler Kultur beamte, mir einzigartige Freundschaften brachte und mich teilhaben liess an ihrem fremdartigen Leben in einer wie ich es nannte: muße-intensiven Gesllschaft in vorbildlichem Sozialgefüge. Andererseits musste ich ihre hoffnungslose Odyssee in die sogenannte Zivilisation mit erleben:der Lebensraum zerstört, der Regenwald herunter geholzt.
Diesem Kreislauf habe ich meinLeben gewidmet; in Büchern auf die Einmaligkeit dieses sterbenden Volkes aufmerksam gemacht und auch auf das Leben in Afrika. Ich habe geweint mit ihrer Trauer die meiner so ähnlich war, gelacht mit ihrem Humor, der meinem sooo ähnlich war, gelebt in ihrem Wald der mir täglich mehr Angst einfösste.
Soviel erstmal zu mir und meinen kleinen Freunden in ihrem Dorf< Ibengy Mbounsola.
Mehr dazu am Dienstag, einer Sendung und Lesung nur für euch:
aus meinem 1. Roman und 1 Auszug aus meinem Sachbuch das ne Weile in der Spiegelseller Liste stand.
Hier ein paar Bilder
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Wilhelm Busch