Im Loro Parque wurde nachweislich und überprüfbar noch nie ein aus Wildfängen stammender Delfin gehalten. Alle Tiere stammen aus Nachzuchten in Menschenobhut.
Der Loro Parque und die Loro Parque Fundacion verurteilen die Vorgänge in Taiji und setzen sich weltweit für den Schutz der Tiere in der Natur ein.
Dafür wurden bisher ca. 10 Millionen Dollar aufgewendet, davon für den Schutz der Meeresfauna und -flora ca. 1 Million Dollar.
(Wieviel hat eigentlich Richard O´Barry von den durch den Film erzielten Einnahmen für den Meeresschutz gespendet?)
Jährlich sterben in Fischernetzen mehrere Hunderttausend Delfine und Wale, weil sie sich in den Netzen verfangen und nicht mehr zum atmen auftauchen können. Ihre Kadaver werden einfach ins Meer geworfen.
Die Haltung von einigen lebenden Tieren unter bestmöglichen Bedingungen wird hier scharf verurteilt und als Riesensauerei bezeichnet.
Ich lese kein Wort darüber, wie das Töten und Abschlachten von Hunderttausenden von Tieren verhindert werden sollte.
>Im Loro Parque wurde nachweislich und überprüfbar noch nie ein aus Wildfängen stammender Delfin gehalten.
Der Loro Parque und die Loro Parque Fundacion verurteilen die Vorgänge in Taiji und setzen sich weltweit für den Schutz der Tiere in der Natur ein.<
Ich habe ausdrücklich geschrieben, daß ich nicht behaupte, der Loro-Park mache da mit! Es ging und geht mir diesbezüglich um die Gefangenschaft.
>(Wieviel hat eigentlich Richard O´Barry von den durch den Film erzielten Einnahmen für den Meeresschutz gespendet?)<
Das weiß ich nicht, und er wird es vielleicht auch nicht an die große Glocke hängen wollen, wenn er es tat. Ich weiß, daß er und sein Team ihr Leben für diesen Film riskiert haben, daß der Film nur sehr kurze Zeit in den Kinos lief, bevor er öffentlich über TV ausgestrahlt wurde und daß er frei zugänglich -mindestens in Auszügen- sofort im Internet war.
>Alle Tiere stammen aus Nachzuchten in Menschenobhut.>
Menschenobhut ist ein schönes Wort und verheißt Geborgenheit. Gefangenschaft ist ein anderes. Glaubst du wirklich, daß ein so wissendes Wesen wie ein Delphin, ein Orca, sich in Gefangenschaft geborgen fühlt, nur weil es nicht weiß, wie es da ist, wo es täglich zig Kilometer in Freiheit schwimmen kann. Immer eine Sache der Beleuchtung!
Es gibt Projekte, in denen Delphine, die in Gefangenschaft geboren wurden, wieder erfolgreich ausgewildert wurden, sie müssen also nicht zwangsläufig in Gefangenschaft weiterleben. Und es gibt Projekte (medizinisch, psychologisch), in denen mit Delphinen gearbeitet wird, die frei im Meer leben, aber freiwillig zu den Menschen in diesen Projekten kommen und jederzeit wieder ins offene Meer zurück können.
>Jährlich sterben in Fischernetzen mehrere Hunderttausend Delfine und Wale, weil sie sich in den Netzen verfangen und nicht mehr zum atmen auftauchen können. Ihre Kadaver werden einfach ins Meer geworfen.<
Glaubst du wirklich, daß ich das gutheiße? Aber Unrecht macht anderes Unrecht nicht besser.
>Ich lese kein Wort darüber, wie das Töten und Abschlachten von Hunderttausenden von Tieren verhindert werden sollte.<
Das sprengt jetzt das Thema, es geht hier um den Film und die darin angeprangerten Methoden. Aber nur soviel, ich verabscheue das Abschlachten hunderttausender Tiere, seien es Wildtiere oder "Nutztiere", genauso. Wer als sensibler Mensch einmal in einem Schlachthof war, wird nie wieder Fleisch essen.
Ich empfehle dir, Ulrich, einmal das Buch 'Der Schwarm' von Frank Schätzing zu lesen. Es handelt davon, daß die Natur sich wehrt gegen die Menschen, die ihr so zusetzen und genauso unbarmherzig zurückschlägt. Faszinierend!
Geändert von Ei-Lander (27.09.2010 um 12:06 Uhr)
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zeige mir eine bessere und erfolgreichere methode als z.b. die delfin-shows im Loro Parque, wie man eine große anzahl menschen besser und nachhaltiger über die delfine und die notwendigkeit ihres schutzes informieren und dafür begeistern kann. nenne mir eine bessere und erfolgreichere methode, für den schutz der tiere so viel geld wie o.g. zusammen zu bekommen.
es reicht nicht immer, nur gegen etwas zu sein.
ich engagiere mich für arten- und umweltschutz, indem ich die Loro Parque Fundacion mit geld- und sachleistungen unterstütze.
was tust du beispielsweise?
danke für deine buchempfehlung. das buch kenne ich.
Um deine Frage nach einer besseren Methode zu beantworten: Ich hatte es bereits geschrieben, Wal-und Delphinwatching ist nicht das Gelbe vom Ei, aber diese Wesen (ich mag gar nicht von Tieren sprechen), die man dort beobachten kann, leben in Freiheit, in ihrer natürlichen Umgebung (sieht man einmal ab von superschnellen Fährschiffen...)sie sind nicht in Betonbecken eingesperrt.
Hier wird sehr ausführlich über das Thema nachgedacht und gehandelt: http://www.walschutzaktionen.de/545101.html
Ich glaube nicht, daß die Masse Mensch, die sich in Delphinarien Shows ansieht, wirklich an das Wesen Delphin (oder Orca) herangeführt und sensibilisiert wird für deren Bedürfnisse. Denn sie sehen ja nur den angeblich lächelnden Delphin im Becken.
Zudem gib es z.B. am Roten Meer und in Florida die bereits zitierten Delphine, die zu mediz. zwecken in Therapien einbezogen werden, aber in Freiheit leben. Sie kommen nur dorthin, wenn sie es wollen.
ich zitiere:Die Haltung von Delfinen ist sehr umstritten, denn die EU verbietet den Handel mit Delphinen und Walen für kommerzielle Zwecke. Ein Naturschutzzweck ist bei einer solchen Einrichtung nur schwer nachzuweisen, insbesondere von Orcas.
Ich bin nicht einfach nur gegen was, ich erkenne auch sehr die Verdienste an, die der Loro-Park bzw. die Fundacion zur Erhaltung der bedrohten Papagaienarten leistet.
Aber das mit den Delphinarien (egal wo, weltweit) geht mir zu weit.
Ich denke auch nicht, daß es damit getan ist, irgendeine Organisation finanziell zu unterstützen, es sei denn, man hat die Mittel dazu und tut es aus dem Herzen.
Wenn du mir noch einmal antworten möchtest, gerne, aber ich denke, dann sollten wir auch die Diskussion beenden, zumindest sehe ich nicht, daß du mich überzeugen kannst, und wahrscheinlich ist es umgekehrt genauso. Obwohl, Rick O'Barry wurde vom Saulus zum Paulus...
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es gäbe noch viel zu sagen bzw. zu schreiben.
aber für jetzt sollten wir es in der tat dabei belassen, dass wir unterschiedliche sichtweisen und meinungen haben.