Ich sehe auch das Problem nicht - ich meine, das die Plastiktüten Geld kosten.
Ich habe einen Rucksack und einen Beutel und achte drauf auf den Kanaren höchstens jeden 2. Tag eine kleine Plastiktüte zu bekommen.
Die benutze ich dann für den Müll.
Nein, ich wohne nicht immer auf den Kanaren, aber bei 2 Monaten am Stück hat frau auch Müllerfahrung.
Ich denke, das pendelt sich ein.
Was hat man aufgeschrieen, als das Dosenpfand in Deutschland kam.
Was passierte: der Dosenmüll auf der Straße, in den Parks etc. war verschwunden.
Von heute auf morgen.
Ist das nicht irre, ohne das die Welt unterging, war der Dosenmüll verschwunden.
Stellt euch mal vor, dies geschähe mit den Mülltüten.
Oder den Kippen oder der Hundekacke und mit den Altautos und den Kühlschränken in den Barrancos.
Wäre nicht auszumalen, es würde ja glatt lebenswerter werden.
Unheimlich, oder?
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Ich verliere nie die Gelassenheit,
ich kann sie nur nicht immer sofort finden!
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ja, genau das ist der springende Punkt. In dem Lidl-Thread war mehrfach von Plastiktüten die Rede, und man fand es gut, wenn sie billig oder gar kostenlos waren.
Ich habe einen Wikipedia-Link eingebracht http://de.wikipedia.org/wiki/Plastikt%C3%BCte, aber diejenigen, die verbissen darauf beharren, dass Plastiktüten sinnvoll seien, haben da wohl nie reingeguckt. Inzwischen sind zwei weitere Links
vom Mitglied "compass" hinzugefügt worden, die die geradezu dramatische Gefahr, die durch diese Tüten ausgehen, noch detaillierter darstellen.
Zitat:
Was hat man aufgeschrieen, als das Dosenpfand in Deutschland kam. Was passierte: der Dosenmüll auf der Straße, in den Parks etc. war verschwunden. Ist das nicht irre, ohne das die Welt unterging, war der Dosenmüll verschwunden.
Richtig, superrichtig! Weiter oben war ja mal die Rede von "übertriebenem" Umweltschutz in D, und dabei wurde speziell das Pfandgeld genannt. Ich finde es beschämend, dass in unsrem reichen D, einem der reichsten Länder der Welt, Menschen es nötig haben, in Abfalleimern und Mülltonnen nach Pfandflaschen zu suchen. Aber es machen ja auch Kinder, die ihr Taschengeld aufbessern wollen. Genau das habe ich erwartet, als das Pfandgeld angekündigt wurde, und das hat sich bestätigt.
Das bestätigt aber auch, wiederum, leider, dass viele Menschen sich nur dann umweltfreundlich verhalten, wenn es Geld kostet, es nicht zu tun. Als Flaschen und Dosen noch nichts kosteten, warf man sie einfach in die Landschaft. Jetzt bringt man sie selbst zurück, oder andere tun es.
In dem Wikipedia-Artikel, den ich oben angegeben habe, sind die Länder genannt, in denen Plastiktüten bereits generell verboten sind. Würde man sich in D oder E (TF) freiwillig und aus Einsicht heraus darauf beschränken, Plastiktüten nur dann anzunehmen, wenn es aufgrund äußerer Umstände (z. B. ungeplanter Einkauf, vergessene Einkaufstasche) sinnvoll ist, könnte man auf Verbote verzichten.
Wenn man diese Einsicht aber nicht freiwillig walten lässt, wird auch hier, und vermutlich nach und nach weltweit, ein Verbot der Tüten erfolgen, mit dem Ergebnis, dass man in Ausnahmesituationen, wo eine Plastiktüte praktisch und sinnvoll wäre, keine mehr bekommt.
Gruß
Luther
Geändert von Luther (19.02.2010 um 00:35 Uhr)
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Alle, denen es wichtig ist, bewusst und nachhaltig zu leben, machen es sowieso - egal, ob heute hier aktuell in den Medien, in diesem Forum, das Thema hochgehalten wird oder nicht. Alle anderen brauchen Verbote und Gesetze.
Diese Forum ist einfach nur eine Art sich zu unterhalten und ist ja ganz nett, aber Menschen, die sich informieren wollen, sind informiert - und das meine ich nicht wertend. (Man kann ja auch die Information finden, die man sucht, um seine Meinung bestätigt zu bekommen).
Hier bekommt ja wohl ernsthaft keiner "die Erleuchtung", keine Plastiktüten mehr zu benutzen, weil hier der eine oder andere ein ausführliches Post darüber schreibt.
Ich persönlich finde Plastiktüten scheiße. Ich finde Plastikmüll scheiße. Eigentlich finde ich, dass die meisten Menschen sch... sind. Wenn man die Erde betrachtet, sind wir Menschen sowas wie ne Art von Parasit. Unser Wirt hat erkannt, dass es am besten für ihn ist, wenn er so krank wird, dass wir - der Parasit - auf ihm nicht mehr leben können. Danach wird sich die Natur von uns erholen und weiterleben und neu entwickeln - nur eben ohne uns.
Finde ich nicht schlimm. Schlimm finde ich nur, dass einige andere Lebwesen als Kollateralschaden mit untergehen. Pero c´est la vie.
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So ist es Sophie!
Und einige verstehen, was du geschrieben hast, andere verstehen halt nicht, wovon du redest.
Und wir sind nun mal so, dass wir es gerne jemandem verständlich machen wollen. Weil es doch so leicht einzusehen ist/wäre.
Aber klar, es war schon immer so. Man kann den anderen nicht bekehren, die Einsicht muss von einem selber kommen ;-)
Gruß,
Kati
Naja, wenn nur 10 Menschen vorm oder beim nächsten Einkauf über eine Alternative nachdenken und eine Tasche mitnehmen, ist dies ein Anfang und die posts haben sich gelohnt.
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Ich verliere nie die Gelassenheit,
ich kann sie nur nicht immer sofort finden!
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Ich habe inzwischen das Gefühl, dass die Canarios so langsam darüber nachdenken, warum diese merkwürdige Extranjera vor ihr an der Kasse Stofftaschen mitbringt oder die Artikel in einen Karton einpackt. Man müsste die Einheimischen mehr sensibilisieren, damit sie überhaupt wissen, worum es geht.
Aber gut Ding will Weile haben.
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Grüße Bici
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Wir nehmen zum Einkauf, wenn wir auf der Insel sind, immer unsere beiden klappbaren Einkaufskörbe mit. Für Flaschen gibt es praktische Bottlebags aus stabiliem Stoff. Im Kofferraum des Autos liegt auch immer eine Klappbox. Tüten brauchen wir also nur ganz wenige.
Man kann den anderen nicht bekehren, die Einsicht muss von einem selber kommen ;-)
Zitat:
Zitat von bici
Man müsste die Einheimischen mehr sensibilisieren, damit sie überhaupt wissen, worum es geht.
Hallo,
nein, bekehren kann man nicht, aber drüber reden muss man halt mal. Keiner wird als Umweltfreund geboren, dazu muss man erst Hintergründe kennen und bereit werden, auf die eine oder andere Bequemlichkeit verzichten. das geht nicht von heute auf morgen.
Nun auch in Spanien tut sich was, wie ich oben ja schon mal verlinkt habe: http://www.wochenblatt.es/1000002/10...5/article.html Aber von Ausländern lassen sich Kanaren sicher genauso ungern etwas sagen wie andere Menschen das tun. Bleiben wir also besser bei der Sensibilisierung von Deutschen. :-)