Lieber vorsorgen, als heilen:
Ich drücke das mal vorsichtig aus, unter der Reserve mich geirrt zu haben:
In den Baujahren vieler dieser Gebäude wurde auf den Kanaren "Elektroland-Zement" ( Handelsmarke ) kommerzialisiert.
Dieser Zement, der minderwertig war, führte bei schon vielen Gebäuden zur hier sogenannten "Aluminosis", einer Verfallserscheinung des Betons, der mit diesem Zement angemischt wurde.
Ein vielleicht für Euch auch sehr bekannter Fall ist dieser hier:
http://bluesplayer.co.uk/youtube_cla...-EL-IDERS.html
Da gibt es eine weitreichende Anzahl von "verdächtigen" Bauten, auf der ganzen Insel existierend, die schon Vorfälle verursacht haben, auch mit Menschenopfern, z. B. ( Hotel Europa -
Playa de las Americas )
Alles das kann jedoch auf der ganzen Welt passieren.
Jedoch ist, obwohl man so einem Gebäude es vielleicht nicht von aussen ansehen kann, dort Vorsicht und Vorsorge geboten, wo Sondierungen oder aufgefundene Dokumente dies anraten.
Die hiesige Lieferfirma des Zementes hat, Dank existierender alter Lieferscheine, Möglichkeit dazu geboten, ohne aber irgendeine Schuld daran zu haben. Sie war eben nur Zwischenhändler eines Produktes, welches erst später als ungeeignet entdeckt wurde.
In den 80-er jahren wurde auch hier, auf den Kanaren, die Betonprobe im Labor eingeführt. Dabei wird ein Zement-Zylinder mit einer hydraulischen Presse so stark auf X-Tonnen-Gewicht komprimiert, bis er platzt. Übersteht er diese Probe, die aus jeder an die Baustelle gesandte Charge, vor dem Giessen, entnommen wird, gibt die Autorität ( Das staatlich geprüfte Labor ) die Verwendung frei. Dann können damit Hochhäuser Gebaut werden.
Also, gibt es nun zu denken ?