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15.02.2010, 12:25
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Mencey
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Banken bilden hohe Rückstellungen
(handelsblatt.com) Die Immobilienkrise in Spanien ist noch lange nicht vorüber und stellt damit die Finanzinstitute des Landes noch einmal vor große Probleme. Insgesamt schuldet der Bau- und Immobiliensektor den spanischen Banken und Sparkassen 325 Milliarden Euro. Experten rechnen mit hohen Kreditausfallraten. Mehr hier
http://www.handelsblatt.com/finanzen...lungen;2529852
auch sehr interessant ist dieser Artikel
http://www.handelsblatt.com/politik/...-gehen;2529817
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01.03.2010, 07:59
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Teneriffa Conquistador
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Finanzkrise, Inflation, Hauspreise
Interessant, Don Alberto.
Bei uns wird schon das Auseinanderbrechen der EU-Währungseinheit diskutiert.
Das wird möglicherweise auch Auswirkungen auf die Hauspreise haben.
Wer verkauft schon, wenn Hyper-Inflation droht ?
Und wer kauft, wenn die 10-jährige Zwangsanleihe auf Omas Häuschen zur Rettung der Hypo-Alpe-Adria diskutiert wird ?
"Was erst mal in so einem Haus steckt, kann keine Regierung wegnehmen, um es den Griechen zu geben, den Spaniern, den Italienern oder wem auch immer."
Aber das ist nur Spekulation.
Wie sieht es in der Praxis und vor Ort aus ?
Stehen die Siedlungen nördlich und westlich von El Medano Zentrum oder in Palm Mar immer noch leer ?
Ich will ja nicht wieder mit meinen Statisktiken anfangen...
edit: Fehler in Argumentation
Geändert von Kroesus (01.03.2010 um 09:09 Uhr)
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01.03.2010, 13:27
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Gesperrt
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Meine Meinung zu dem vorherigen Post das es sich wirklich um eine äusserst dümmliche Stimmungsmache der FAZ handelt die mit der Realität überhaupt nichts zu tun hat. Mein Geld in überteuerte Schrottimmobilien zu investieren ist auch nicht besser als griechische Bonds zu kaufen, beides ist schlecht. Man merke: In Spanien wurden jahrelang billigst Häuser und Wohnungen (Chapuzas) auf Halde gebaut die cleveren Baumeisten haben heimlich darauf gehofft das jeden Morgen immer noch Dümmere aufstehen die sich an der Spekulation beteidigen wollen. Das kann nicht funktionieren, denn wenn alle schon short im EUR/USD sind kann es mit diesem nur wieder aufwärts gehen, denn woher sollen denn die neuen Leute kommen die bereit sind neu short zu gehen und den Preis noch weiter runterzutreiben ? Und in Immobilien gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage genauso wie in anderen Anlage Klassen. Doch leider wollen es die Leute nicht wahrhaben. Und wenn die Zinsen wieder hochgehen sollten wird das Umfeld für Immobilien Käufe in Ländern wie Spanien oder Portugal noch härter werden, und viele neue Zwangsversteigerungen wegen Zahlungsunfähigkeit der Hauskäufer werden dazukommen. Davon hat man ja auch bei der EZB Angst, denn in Südeuropa ist der Anteil der Hausbesitzer denen das Wasser bis zu Hals steht nicht unerheblich. Wo kommen also die Arbeitsplätze her um eine Entschuldung zu gewährleisten ?
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01.03.2010, 13:42
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Mencey
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Ist Teneriffas Immobilienmarkt jetzt auch ein Käufermarkt?

Hallo, ich meine immer noch es ist ein Käufermarkt.
Nur gibt es ein Problem,welches ich schon früher hier beschrieben habe.
Die Banken, sie finanzieren so gut wie nichts, oder mit derart hohen Sicherheitsleistungen, dass der normale Käufer da nicht mithalten kann.
Um nicht noch mehr Immob. am Hals zu haben, verlängern man die Finanz. bzw. setzt den Abzahlenden auf 2 Jahre tilgungsfrei, nur das ist nur eine kurzfristige Lösung, denn wenn auch von Reg. seite nichts weiter geschiet,kann es für die Banken eng werden, denn Geld haben Sie ja schon einmal bekommen, nur nicht, wie sie sollten, in die Wirtsch. gesteckt, sondern andere Banken übernommen.
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01.03.2010, 15:27
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Guanche
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Zitat:
Zitat von Stefan23452
Man merke: In Spanien... Und wenn die Zinsen wieder hochgehen sollten wird das Umfeld für Immobilien Käufe in Ländern wie Spanien oder Portugal noch härter werden, und viele neue Zwangsversteigerungen wegen Zahlungsunfähigkeit der Hauskäufer werden dazukommen....
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Der kanarische Immobilienmarkt ist mit dem "spanischen" Immobilienmarkt so vergleichbar, wie die Immobilienmarkt in MacPom und Bayern. Zusätzlich gibt es sehr unterschiedliche Tendenzen innerhalb des kanarischen Immobilienmarktes. Angebot und Nachfrage für Erst- oder Zweitwohnungen sind völlig unterschiedlich. Gute Lagen mit Meerblick stellen sich am Markt völlig anders da, als verbaute "Chapuzas". Die kanarische Bevölkerung ist im Laufe der letzten zehn Jahre um 400.000 Einwohner gewachsen und wächst weiter, usw.
Die typischerweise von Ausländern als Residenz oder Ferienimmobilie gesuchten Immobilien bilden erst recht ein völlig eigenes Segment, das mit Hypothekenzinsen, Eurokrisen u.ä. Grossentwicklungen nur mittelbar etwas zu tun haben. Schon Kauf- und Verkaufsmotive sind ganz anders als bei Canarios, da verkaufen z.B. Ausländer an Ausländer und nicht Spanier an Canarios. Die Eigenkapitalquoten sind in diesem Segment durchweg hoch und damit unabhängiger von Zinsentwicklungen oder Kreditklemmen. Vergleicht man zum Beispiel die Zahl der Zwangsversteigerungen bei guten Ferienimmobilien/Ausländerresidenzen mit den Zahlen bei Canarios sieht man sehr schnell, dass einigernmassen attraktive Ferienimmobilien/Ausländerimmobilien praktisch nicht vorkommen.
Falls da jemand Angebote kennt, bitte dringend melden, nicht nur ich wäre sehr interessiert. Bisher hat sich da am Markt nämlich nichts getan.
Und die normalen Verkäufer in diesem Segement wären dumm in dieser Situation ihre Immobilien zu verkaufen. Da drückt keine Bank und oft will man nicht zuletzt für die Rente einen guten Preis erzielen. Da wird eben abgewartet und diese Gruppe kann es meistens auch leisten, auch Jahre zu warten, bis die Situation besser ist.
Billgere Objekte gibt es (aus Sicht eines qualitätsbewussten Käufers) im Bereich der Schrottimmobilien. Doch solche Immobilien zu kaufen, war vorher ist jetzt und auch wohl später wirtschaftlicher Unfug. Solche Objekte waren vorher überteuert und sind es auch nach Reduktion von Preisforderungen noch.
Zitat:
Zitat von Stefan23452
Man merke: In Spanien... Und wenn die Zinsen wieder hochgehen sollten wird das Umfeld für Immobilien Käufe in Ländern wie Spanien oder Portugal noch härter werden, und viele neue Zwangsversteigerungen wegen Zahlungsunfähigkeit der Hauskäufer werden dazukommen....
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Die Hypothekenzinsen steigen in der Regel erst wieder, wenn die Inflation anzieht. Wenn die Inflation anzieht, steigt die Nachfrage nach Sachwerten und damit auch die Immobilienpreise.
Kapitalschwache Spanier werden sicher besonders unter Zinserhöhungen leiden und die Nachfrage in deren Marktsegmenten werden betroffen sein. Der Ausländer, der sich für eine Immobilie auf den Kanaren entscheidet, hat da ganz andere Voraussetzungen, Möglichkeiten und Motive.
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04.03.2010, 20:53
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Teneriffa Conquistador
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Man kann alles schönreden. Fakt ist das in den letzten 2-4 Jahren die Immobilienpreise auf den Kanaren um rund 50% gefallen sind. Nein, ich kann das mit keiner Statistik belegen, nur ich war recht häufig in den letzten Jahren auf den Kanaren und habe mir die Immobilienpreise angeschaut. Es ist also mein persönlicher Index.
Wir haben im Moment eine Krise im Euro Gebiet. Mit dem kleinem Griechenland wird das noch zu schaffen sein. Spanien, Italien und Portugal bereiten da viel größere Sorgen. Ich habe mich jedenfalls in den letzten Tagen von sämtlichen Spanischen Bankaktien getrennt.
Die Überbewertung ist immer noch riesig. Wenn ich sehe, dass auf Fuerteventura teilweise 37 Euro für den qm Wüstenboden verlangt werden, sehe ich dort eine deutliche Überbewertung. Für vergleichbare Grundstücke zahle man in New Mexiko in den USA weniger als 0,10 US$ pro qm. Und das bauen ist in Amerika auch deutlich günstiger.
Klar, es gibt auf den Kanaren genügend Besitzer die genug Geld haben um warten zu können, nur die meisten sind so alt, das sie sterben bevor die Preise steigen. Die Erben werden die Immobilen schon zu Geld machen.
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04.03.2010, 22:39
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Gesperrt
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lieber Safari im alten Rom wäre man wahrscheinlich umgebracht worden da man schlechte Nachrichten mitgebracht hat  . Ich bin ganz Deiner Meinung, denn das Schönreden geht einem schon auf den Wecker. Natürlich ist es verständlich das die Leute die in den Häusern in Santa Ursula und Umgebung sitzen dies das nicht gerne hören wollen, denn der Blick auf das Meer ist ja wirklich sehr schön. Es könnte jedoch auch sein das die Welt bald sowieso untergeht und es dann sowieso egal ist. Ob die Beben von Haiti und Chile (8,8) schon die Vorboten für den Weltuntergang waren ? Das konnte man ja auf den Kanaren und jetzt in Andalusien auch live miterleben. Es wird sogar gemunkelt das diese Anhäufung von Katastrophen menschgemacht ist hier sollte man sich mal über Google mit dem Stichwort HAARP informieren, denn dieser Versuche können das Wetter, Erdbeben und noch andere schöne Sachen hervorrufen. Zufall oder nicht das ist hier die Frage.
Geändert von Stefan23452 (04.03.2010 um 22:46 Uhr)
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04.03.2010, 23:03
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Guanche
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Zitat:
Zitat von Stefan23452
lieber Safari ...Ich bin ganz Deiner Meinung, denn das Schönreden geht einem schon auf den Wecker. ...
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Sehr zutreffend, wenn z.B Kaufinteressenten versuchen, sich ihre Käuferposition (u.a. angeblich 50%iger Preisrückgang bei den Marktpreisen, Immobilienpreise von unter 1.000 Euro pro qm auch in Toplagen, angeblich massenweise Zwangsverkäufe, allgemein paradiesische Zustände für Schnäppchenkäufer) im kanarischen Immobilienmarkt schönzureden.
Wenn es so toll aussieht für Käufer, ganz praktische Fragen: Wo sind denn diese vielen Schäppchenimmobilien? Wer hat denn eine solche mal gekauft?
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04.03.2010, 23:26
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Gast
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Hallo Safari,
Zitat:
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Fakt ist das in den letzten 2-4 Jahren die Immobilienpreise auf den Kanaren um rund 50% gefallen sind.
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wenn das stimmen sollte, fände ich das toll. Nur ist mir das noch nicht aufgefallen, leider noch nicht.
Vor einem Jahr sah ich mal im TV einen Bericht, dass Engländer Spanien (es ging aber ums Festland) in Massen verlassen müssen, weil sie von Altersbezügen leben und zu Zeiten, als das Pfund deutlich über dem Euro stand, sich billig einmieten oder -kaufen konnten, und jetzt nicht mehr in der Lage sind, die Miete oder Hypothekenzinsen zu zahlen.
In TF habe ich einen solchen Massenauszug und die daraus folgende Preissenkung nicht beobachten können.
Zitat:
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Nein, ich kann das mit keiner Statistik belegen, nur ich war recht häufig in den letzten Jahren auf den Kanaren und habe mir die Immobilienpreise angeschaut.
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Genau das trifft auch auf mich zu. Ich habe mir in den letzten Jahren häufig die Immobilienpreise in TF angeschaut. Dabei hatte ich den Eindruck, dass sich an den Preisen nichts bewegt, kann das aber mit keiner Statistik belegen und auch nicht persönlich, weil ich mir keine Preise notiert habe.
Nur eine Sache ist mir zufällig im Kopf geblieben: Die Firma "Dr. Mayer Immobilien" bietet unter http://www.drmayer-immobilien.de/tfm...t_chiripa.html Apartments im Hotel Chiripa in Puerto zum Verkauf für 99.000 EU und 140.000 EU an, mit Hotelservice bei Bedarf und Nutzung der hotelüblichen Einrichtungen. Dies seit drei Jahren ohne jegliche Preissenkung und auch jetzt noch, obwohl das Hotel geschlossen ist.
Mir schien eigentlich, dass "Dr. Mayer Immobilien" (was für ein Doktortitel ist eigentlich hilfreich, wenn man Immobilien verkaufen will?) einfluss- und erfolgreich in TF ist, weil man im Internet häufig auf die stößt. Die haben sogar ein eigenes Teneriffa-Forum. Man merkt nicht sofort, wer dahinter steht und das finanziert, beginnt das allenfalls nach und nach zu ahnen, weil man immer wieder über Werbung für die Firma stolpert und andere Immobilienfirmen außen vor bleiben. Ist auch nicht sonderlich gut besucht.
Ist das nun ein Sonderfall, dass man über Jahre hinweg verbissen an einem nicht realisierbaren Preis festhält? Oder lebt (nur) diese Firma hinter dem Mond, dass sie noch Angebote macht, die weder vom Preis, noch von den angebotenen Nebenleistungen, haltbar sind?
Gruß
Luther
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04.03.2010, 23:34
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Teneriffa Conquistador
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Mal eine ganz praktische Antwort. Ich persönlich habe Spanien und auch die Kanaren komplett aus meinem Anlagebereich gestrichen. Ich bin auch bis auf weiteres nicht an sogenannten Schnäppchenimmobilien interessiert Auch 1000 Euro pro qm sind für die meisten Immobilien deutlich überteuert.
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