Geht die Nachfrage zurück erklärt man einfach das Angebot für reduziert...
Das Angebot neuer Wohnungen ist z.B. um 80% zurückgegangen. Die Bevölkerung hingegen gewachsen.
Es hat doch keinen Zweck, sich die Marktverhältnisse zum schönzureden. Die Zahlen kann man in ganz Europa jeder Statistik der Regierungen, von Verbänden im deutschen Handelsblat und sonstwo nachlesen.
Das Angebot neuer Wohnungen ist z.B. um 80% zurückgegangen.
So und was bedeutet das für eine Volkswirtschaft die so sehr von der Bauwirtschaft abhängig ist? Was bedeutet das für zukünftige Nachfrage wenn die Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft nachhaltig wegfallen?
Wie will man denn das Bestandsangebot (des "Ausländermarktsegments") seriös messen? Jede einzelne Immobilie wird von 12 verschiedenen Maklern angeboten darüber hinaus noch privat und noch von einem Freund der vor Ort ist usw.... In Russland ja, in GB nicht, in D vielleicht...
Ich habe in 2010 schon 2 Angbote gesehen von sog. Factoring Gesellschaften (ob die Bezeichnung jetzt so treffend ist weiss ich auch nicht) die mittlerweile gezielt "notleidende" Immobilien (auch und gerade Einzelobjekte) auf den Kanaren und Balearen suchen um diese zu natürlich zu Tiefstpreisen zu übernehmen...gewerbsmässig(!) also scheint ja ein Bedarf bzw. eine Nachfrage nach einer solchen "Dienstleistung" vorhanden zu sein.
So und was bedeutet das für eine Volkswirtschaft die so sehr von der Bauwirtschaft abhängig ist? Was bedeutet das für zukünftige Nachfrage wenn die Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft nachhaltig wegfallen? ...
Zukünftig bedeutet das für die Volkswirtschaft gar nichts mehr, weil die Bauindustrie auf den Kanaren bereits auf ein Minumum geschrumpft ist. Mehr geht nicht, also kann es zwingend nur noch positive Veränderungen für die Volkswirtschaft geben.
Übrigens ist die "Spitze" der Unternehmenskonkurse auch schon wieder vorbei. Die durchschnittliche Insolvenzrate bei Unternehmen ist in Deutschland im Vergleich zu den Kanaren übrigens etwa 250 (zweihundertfünzig) mal höher.
Zitat:
Zitat von DonAlberto78
...Ich habe in 2010 schon 2 Angbote gesehen von sog. Factoring Gesellschaften (ob die Bezeichnung jetzt so treffend ist weiss ich auch nicht) die mittlerweile gezielt "notleidende" Immobilien (auch und gerade Einzelobjekte) auf den Kanaren und Balearen suchen um diese zu natürlich zu Tiefstpreisen zu übernehmen...gewerbsmässig(!) also scheint ja ein Bedarf bzw. eine Nachfrage nach einer solchen "Dienstleistung" vorhanden zu sein...
Seit wann kann man aus einer Anfrage eineen Bedarf bzw. sogar eine Nachfrage ableiten?
Die grösseren "notleidenden" Immobilienprojekte liegen auf den Kanaren zu 100% bei den Banken. Diese verwerten immer selbst, oft dadurch, dass sie aus dem Verkauf herausgenommen werden. Auch hier gilt: zur Zeit schlechte Zeiten für "Schäppchenjäger".
"Übrigens ist die "Spitze" der Unternehmenskonkurse auch schon wieder vorbei. Die durchschnittliche Insolvenzrate bei Unternehmen ist in Deutschland im Vergleich zu den Kanaren übrigens etwa 250 (zweihundertfünzig) mal höher."
Bitte belegen !
"Die grösseren "notleidenden" Immobilienprojekte liegen auf den Kanaren zu 100% bei den Banken. Diese verwerten immer selbst, oft dadurch, dass sie aus dem Verkauf herausgenommen werden. Auch hier gilt: zur Zeit schlechte Zeiten für "Schäppchenjäger".
So so, - wenn Immobilienprojekte aus dem Verkauf herausgenommen werden, wie werden diese dann verwertet ???
Entweder habe ich massive Verständnisprobleme oder der obige Schreiberling
schreibt Unsinn - wieder mal !
Im Übrigen gibt es das Pepetuum mobile - und zwar genau hier in diesem Thread.
Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu tenman für den nützlichen Beitrag:
Übrigens ist die "Spitze" der Unternehmenskonkurse auch schon wieder vorbei. Die durchschnittliche Insolvenzrate bei Unternehmen ist in Deutschland im Vergleich zu den Kanaren übrigens etwa 250 (zweihundertfünzig) mal höher.
Die Spitze der Unternehmenskonkurse mag ja bei den kanarischen Immobilienmarklern vorbei sein, es gibt ja auch nicht mehr so viele.
Aber dass die Insolvenzrate in Deutschland 250-mal höher sein soll, das finde ich schon recht interessant. Ist das vom Volumen, oder von der Anzahl her gemeint? Klar die Insolvenz der Quelle ist vom Volumen her vermutlich größer als wenn sämtliche Unternehmen auf den kanarischen Inseln Insolvenz anmelden.
Die durchschnittliche Insolvenzrate bei Unternehmen ist in Deutschland im Vergleich zu den Kanaren übrigens etwa 250 (zweihundertfünzig) mal höher." Bitte belegen !
Ganz einfach in die zeitung sehen oder, wenn man es ganz gebnau haben will:Vergleich der Insolvenzanmeldungen/-verfahren in DE und auf den Kanaren anhand der Zahlen der kanarischen Gerichte bzw. in DE z.B. Creditreform proportional zur Bevölkerung gerechnet. Zahl der Insolvenzen bei den Gerichten nachsehen und proportional zur Bevölkerungsgrösse (80 Mio. zu 2 Mio) ausrechnen. Auf den Kanaren gibt es übrigens bei über 100.000 angemeldeten Unternehmen im Jahr um die 50 Konkurse. Davon zur Zeit die meisten erkärbar im Bau- und Immobiliengewerbe.
Zitat:
Zitat von tenman
So so, - wenn Immobilienprojekte aus dem Verkauf herausgenommen werden, wie werden diese dann verwertet ???.
1. Durch Vermietung (u.a. durch dieses erhöhte Miet-Angebot sinken bekanntlich die Mietpreise)
2. Durch Verschiebung der Verwertung auf einen späteren Zeitpunkt. (Dazu sind auch die Objekte zu zählen, die nach wie vor unverhandelbar auf einem Preisniveau von 2006 angeboten werden und deshalb nicht ernsthaft dem Markt zur Verfügung stehen. ) Die Verschiebung der Verwertung wird zur Zeit oft als lukrativer angesehen, weil die Bank die eigene Finanzierung von insolventen Immobilienobjekten mit einem Zinssatz von derzeit 0,7-0,9 % Zinsen p.a. fast zum Nulltarif bekommt.
Aber dass die Insolvenzrate in Deutschland 250-mal höher sein soll, das finde ich schon recht interessant.
Die Konkursrate ist in ganz Spanien sehr niedrig (so um die 1000 Verfahren im Jahr zu z.Zt etwa 60.000 in DE).
Die Zahl sagt vor allem etwas über die sehr unterschiedliche Unternehmensfinanzierung aus: Spanien sehr hoch eigenfinanziert, DE sehr hoch fremdfinanziert.
Entsprechde funktionert die Immobilienfinanzierung in den beiden Ländern. Allein wegen der extrem unterschiedlichen Finanzierungsmechanismen ist es ziemlich unsinnig, mit deutschen Masstäben und Erfahrungen spanische/kanarische Märkte beurteilen zu wollen.
Die gibt es wenn man richtig sucht, aber eben nicht nur bei den Immos.
Eine Villa mit Marmorfliesen ist es natürlich nicht aber sicherlich bewohnbar.
Auch schon für weniger, hier nur ein Beispiel:
Die gibt es wenn man richtig sucht, aber eben nicht nur bei den Immos.
Eine Villa mit Marmorfliesen ist es natürlich nicht aber sicherlich bewohnbar.
Auch schon für weniger, hier nur ein Beispiel:
Natürlich kann man Immobilien oder vor allem Grundstücke für sehr wenig Geld kaufen. Wie teuer die Immobilie dann tatsächlich war, weil diese zum Beispiel illegal ist oder der Veräußerer gar nicht der Eigentümer (weil noch andere Erben vorhanden) ist oder das Land kein Bauland ist oder oder oder und man einen neuen Dummen finden muss - das findet man erst hinterher heraus.
Wer vorher nicht wusste, dass man Immobilien auch auf den spanischen Web-Seiten finden kann, der beweist, dass er sehr wenig Ahnung vom spanischen Immobilienrecht hat, und sollte die Finger davon lassen! Siehe Therad "Hauskauf in Spanien"
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Geniesse den Augenblick, denn der Augenblick ist Dein Leben.
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