Solidarisches Menue in der „Sidrería Tasca La Teja“
Es ist erschreckend, daß bereits 400.000 Canarios unter der Armutsgrenze leben lt. einem Artikel im Wochenblatt vom 23.03.2009 leben.http://www.wochenblatt.es/1000003/10...1/article.html
Wenn man sich vorstellt, dass jetzt fast abgelaufene Lebensmittel an bedürftige Familien verteilt werden sollen und ein Lokal in Adeje jeden 3. Montag im Monat eine kostenlose Verspeisung an Bedürftige vornehmen wird, dann wird langsam deutlich, wie kritisch die Situation bereits ist. Und wir stehen erst am Anfang der Finanzkrise!!! Arbeitsplatzverluste, gerade im Tourismus, sind doch abzusehen. Ich habe mich schon lange gefragt, wie viele Einheimische dieses Preisniveau halten können? Natürlich gibt es günstige Supermärkte, aber auch hier sind die Dinge des täglichen Bedarfs nicht kostenlos und das alles bei einem Durchschnittsverdienst von Euro 800 bis 1.200? Wohnen müssen die Canarios ja auch noch. Die Immobilienpreise sind ja auch explodiert in den letzten 15 Jahren. Wie entwickelt sich denn das Preisniveau im Moment? Sind denn Preisreduzierungen beim täglichen Bedarf und bei den Immobilien zu spüren? Ich würde mich freuen, wenn Ihr Eure Erfahrungen schildert.
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Also Preisreduzierungen beim Einkaufen haben wir bei unserem letzten Urlaub im Februar 2009 nicht festgestellt.
Im Immobiliensektor sieht man schon, daß manche Objekte reduziert wurden. Aber wer nicht verkaufen muß und keine Eile hat, der macht auch nix.
Man kann hier nicht alles über einen Kamm scheren. Gerade im Bereich der Immobilien muß man das schon sehr differenziert sehen.
Es gibt seit einigen Monaten auch Puerto eine Tafel, die von Deutschen organisiert wird. Da habe ich auch was im Wochenblatt gelesen. Dort kann man Lebensmittel, die Supermärkte und Geschäfte zur Verfügung stellen mit einem Ausweis (Sozialamtsnachweis) abholen.
Man kann diesen Verein auch mit einer Mitgliedschaft unterstützen.
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hola,es ist schon erschreckend wenn man sieht,daß viele ´
menschen sich die grundnahrungsmittel fast nicht mehr leisten können.
dies ist allerdings in vielen ländern zu erkennen.
die immobilienpreise sind explodiert,so daß fast kein canario sich es leisten kann ein haus zu bauen oder zu kaufen.
machen wir uns nichts vor ,die wirtschaftskrise hat uns eingeholt.
manche sind auf der gewinnerseite,andere dagegen nicht.
manche haben das glück noch zu günstigen bedingungen eine
immobilie erkauft zu haben. diese zeiten haben sich verändert.
der Kapitalmarkt bricht zusammen,die spekulanten orientieren sich
auf andere ziele.
jeder der es geschafft hat auf teneriffa zu leben ist zu beneiden.
aber auch mit hochachtung zu bedenken,in der schwierigen zeit,
sich in eine andere richtung zu orientieren.
ich hoffe daß mir dies wagnis auch noch gelingt.
muchos saludos
Obwohl dieses Angebot gut angenommen wird von den Arbeitslosen,sorgt es bei den Restaurantbesitzern fuer Unmut.
Die Restaurantbesitzer befuerchten das dann weniger potenzielle Gaeste kommen und befuerchten dieses Spezialangebot auch einfuehren zu muessen.
Auf dem Festland wo eine spanische Restaurantkette dieselbe einfuehrte,kam es bereits zu offenen Auseinandersetzungen zwischen den Restaurantbesitzern.
Der Bischof der Diozioese Canarias hat gestern die Menschen die einen festen Monatslohn erhalten aufgefordert 10 % vom Monatslohn an die Beduerftigen zu spenden.
25 % der Einwohner sind vom Armut bedroht.Caricas meldet neue Rekordzahlen bei den Armenspeisungen.
Meine 10 % geb ich gerne
Auch unsere Firma hat sich der Aktion angeschlossen,
ab sofort wir jeden Sonntag fuer diese Aktion gekocht,
um 11.00 Uhr kommt dann die Organisation und holt das Essen ab.
Heute gabs eine Suppe, Salat, Fleisch,Broetchen und Nachtisch.
Ich begruesse diese Aktion