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  #11 (Permalink)
Alt 16.12.2017, 01:44
Mencey
 
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Zusammenbruch des Rentensystems

Der Schwerpunkt des Artikels liegt aus meiner Sicht darauf, dass die Ruecklagen der Rentenkasse durch "Wegnahme" fuer andere Zwecke weitgehend verbraucht sind und das die laufenden Einnahmen nicht reichen die laufenden Ausgaben zu decken.
Das ist im Wirtschaftsleben der klassische Fall fuer den Konkursverwalter oder es wird gegengesteuert durch Erhöhung der Beitraege, Erhöhung des Renteneintrittsalters, Absenkung der Rente....
Das sind exakt die Szenarien die in der BRD seit vielen Jahrzehnten gegen die Bevölkerung vollzogen werden und nun auch in Spanien bevorstehen.
__________________
Wer glaubt ein Volksvertreter wuerde das Volk vertreten, vermutet auch einen Hund im Hotdog.

Das Gegenteil von Demokratie ist nicht Diktatur sondern indirekte Demokratie oder repräsentative Demoktatie.
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  #12 (Permalink)
Alt 16.12.2017, 06:10
Canario
 
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Das wirklich GUTE ist, dass hier jeder Leser, der einige Zeit diesem Spektakel beiwohnt, die Reichsbürger, AfD-Putin-Trump-Bewunderer und rechtslastigen Spinner mit abgedrehten Aluhutambitionen läääääängst kennt und ihre Beiträge nicht Ernst nimmt. Hatte der eine sich nicht mal großspurig hier abgemeldet, nach dem Motto "Danke an alle"?

Da können beide zwar hier ihren Unsinn verbreiten aber keiner wird sie Ernst nehmen.
Wenigstens hat einer davon mal Nachhilfe in Grammatik bekommen und weiß inzwischen um den Unterschied zwischen "das" und "dass" und wo dann auch ein Komma hin gehört.
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rayfaro (16.12.2017), zauberin60 (16.12.2017)
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  #13 (Permalink)
Alt 16.12.2017, 09:21
Mencey
 
Benutzerbild von windus1947
 
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Zitat:
Zitat von kubde Beitrag anzeigen
""

"Von 66 Mrd. € Ende 2011 blieben auf diese Weise bis heute nur noch 15 Mrd. € übrig. Es ist ein Betrag, der nicht einmal ausreichen würde, den Sozialversicherungszuschußbedarf eines einzigen Jahres (rund 18 Mrd. €) auszugleichen."

Quelle

Male doch die Welt widdewiddewid sie dir gefällt!

Außerdem bin ich der Meinung, daß der Satz von Upton Sinclair: „Es ist schwierig, einem Menschen etwas begreiflich zu machen, wenn sein Gehalt davon abhängt, es nicht zu begreifen“ nach wie vor gültig ist.
In Deutschland sieht es ja, (angeblich) so klasse mit der Rentenkasse aus, dass der Beitragssatz ab dem 1.1.2018 um sage und schreibe 0,1 % gesenkt werden soll!
-
Dafür wurden andere Kassen regelrecht geplündert
--
Ob diese Quelle etwas "besser" ist entzieht sich leider meiner Kenntnis:
Spanische Regierung plündert Pensionsfonds: Renten-System gefährdet.....
Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachric...em-gefaehrdet/
__________________
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Gruß Günter

Geändert von windus1947 (16.12.2017 um 09:30 Uhr)
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  #14 (Permalink)
Alt 16.12.2017, 10:07
Mencey
 
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hola,ich kann mich noch gut daran erinnern ,als herr Blüm ( CDU ) gebetsmühlenhaft versicherte -die rente ist sicher.
zu diesem Zeitpunkt wurde die rentenkasse schon für andere ausgaben geplündert.
gelogen hat er nicht-aber was für eine rente bleibt uns noch ?
muchos saludos.
faro ist gerade online  
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Flowerpower1211 (16.12.2017), heinz1965 (16.12.2017)
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  #15 (Permalink)
Alt 16.12.2017, 10:54
Mencey
 
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Zitat:
Zitat von faro Beitrag anzeigen
hola,ich kann mich noch gut daran erinnern ,als herr Blüm ( CDU ) gebetsmühlenhaft versicherte -die rente ist sicher.
zu diesem Zeitpunkt wurde die rentenkasse schon für andere ausgaben geplündert.
gelogen hat er nicht-aber was für eine rente bleibt uns noch ?
muchos saludos.
Selbstverständlich ist das was Norbi sagte auch immer noch richtig:
-
Die Rente ist sicher!
-
hat er irgend etwas über die Rentenhöhe gesagt?
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Gruß Günter
windus1947 ist offline  
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heinz1965 (16.12.2017)
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  #16 (Permalink)
Alt 16.12.2017, 15:20
Mencey
 
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Vielleicht ist ja irgendwer hier in der Lage, ein bisschen zu rechnen oder logisch zu denken.

Fangen wir mal mit der Quelle der Quelle an: "Goldseiten". Oh, ein Portal, bei dem es um den Handel mit Gold geht. Politisch natürlich vollkommen unverdächtig.

Dann hinterfragen wir doch mal, warum auf diesen deutschsprachigen Seiten eines Portals, das sich mit dem Handel mit Gold beschäftigt, über die Staatsfinanzen Spaniens und das spanische Rentensystem berichtet wird.

Hat da jemand eine Idee? Denn die "Goldseiten" sind ja nun kein allgemeines Nachrichten-Portal wie z. B. "tagesschau.de" oder "n-tv.de" oder ... oder ... oder ... diese Nachrichten müssen also irgendwas mit dem Handel mit Gold zu tun haben. So, jetzt denken wir nochmal darüber nach, welche Art von Nachrichten dem Handel mit Gold ZUTRÄGLICH sind. Und schon kommen wir darauf, warum auf den "goldseiten" eine ganz bestimmte Art von Nachrichten veröffentlicht und in eine ganz bestimmte Richtung interpretiert werden. Aber das ist ja alles kein Problem, wir können ja mal die Informations-Quellen der "Goldseiten" beleuchten, da werden wir schon etwas über die Glaubwürdigkeit der dort getätigten Äusserungen finden: Ach so, ja, die Quellen sind ja "Vertrauliche Mitteilungen" und damit nicht überprüfbar. Ende der Recherche.



Dann gehen wir mal wieder zurück zur eigentlichen Quelle: Dem Epoch-Times-Artikel. Die Quellen-Beleuchtung kann ich mir weitgehend sparen, ich denke, die politische Ausrichtung von "Epoch Times" ist hinreichend bekannt. Kleines Zitat aus dem Wikipedia-Artikel über die Epoch Times:
Zitat:
In "einer statistischen Analyse von politischen Äußerungen im digitalen Raum kam Die Zeit im September 2017 zu dem Ergebnis, dass Epoch Times noch vor der Jungen Freiheit und PI-News derzeit das „Leitmedium der Rechtspopulisten“ sei.
Also zur Sache:

Es gibt laut dem im Eingangs-Posting zitierten Artikel einen Fond, der 2011 noch 66 Mrd. Euro umfasste. Seither wurden aus diesem Fond "seit 2012 (...) immer wieder Mittel aus dem Rücklagenfonds der Rentenversicherung genommen, um andere Lücken, wie etwa den Zuschussbedarf im Sozialversicherungssystem, zu stopfen." Tolle Beobachtung. Wozu ist eine Rücklage der Sozialversicherung (und die Rentenversicherung ist immer noch ein Teil des Sozialversicherungs-Systems) denn da, wenn nicht, um Lücken im Sozialversicherungssystem zu stopfen?

Weiter im Text mit zwei wörtlichen Zitaten:

1. "Die Rücklagen seien längst aufgebraucht" ...
2. "Von 66 Mrd. Euro Ende 2011 seien auf diese Weise bis heute nur noch 15 Mrd. € übrig geblieben. Dieser Betrag solle nicht einmal ausreichen, den Sozialversicherungszuschussbedarf eines einzigen Jahres (rund 18 Mrd. €) auszugleichen."

Wenn also die spanische Sozialversicherung einen jährlichen Zuschussbedarf von 18 Mrd. Euro hat, der Rücklagen-Fond seit 2011 von 66 auf 15 Mrd. abgeschmolzen ist, stimmt entweder die Zahl der Höhe des Zuschussbedarfs nicht oder die Menge der Entnahme aus dem Rücklagen-Fond nicht oder die Anfangs-Grösse des Rücklagen-Fonds war falsch angegeben.

Ok, bleiben wir ehrlich: es gibt eine Möglichkeit, all diese Zahlen unter einen Hut zu bringen. Nämlich einfach, indem man annimmt, dass der Zuschussbedarf nur zum Teil aus den Rücklagen und zu einem anderen Teil aus dem laufenden Staatshaushalt gedeckt wurden. In dem Fall stimmt aber einfach die Behauptung nicht, dass die noch bestehende Rücklage nicht mal für den Zuschussbetrag eines einzigen Jahres reichen würde. Diese Behauptung würde nur dann stimmen, wenn eben keine Gelder aus dem laufenden Haushalt in die Seguridad Social mehr gepumpt würden.

So oder so: der Artikel ist mindestens unvollständig und daher fehlerhaft, was die Berichterstattung angeht. Das die Berichterstattung tendenziös und die Auslassungen absichtlich vorgenommen wurden, um beim Leser ein bestimmtes Ziel zu erreichen, kann man vermuten, aber ohne genaue Kenntnisse der Redaktionsabsprachen nicht beweisen.



Die Tatsache, dass die geburtenstarken Jahrgänge sich jetzt so langsam von Beitragszahlern zu Rentenempfängern wandeln, ist eine unabänderliche Tatsache. Darüber brauchen wir nicht weiter zu diskutieren. Das bestehende demographische Problem ist / war aber bereits seit Jahrzehnten bekannt. Die Politiker waren nur zu feige, die notwendigen Massnahmen zu treffen, um diesem Problem vorzubeugen. Sie haben lieber die nächste Wahl gewonnen und die aktuellen Wähler bedient als für die Kinder der damaligen Wähler (also uns) vorzusorgen. Andererseits muss ich sagen: Ich wurde bereits in meiner Schulzeit mit den entsprechenden Informationen versorgt. Und habe (hoffentlich) ausreichende private Vorsorge getroffen.



Dazu kommt eine nennenswerte Erhöhung der statistischen Lebenserwartung in den letzten 50 Jahren. So stieg die statistische Lebenserwartung bei Geburt in Deutschland von rd. 69 Jahren bei 4 Jahren regulärer Rentenbezugsdauer auf heute knapp unter 80 Jahren, also VIERZEHN Jahren regulärer Rentenbezugsdauer bei gesunkener Beitragszahlungsdauer, denn die Beitragszahler treten auch zunehmend später in den Beitragszahlungsprozess ein. Darüber hinaus waren die Begriffe "Arbeitslosigkeit" und die damit verbundenen Beitragsausfallzeiten in den 60er Jahren wohl eher unbekannt.

Wir können nicht auf der einen Seite ständig länger Rente beziehen während der Beitragszahlungs-Zeitraum sich ständig verkürzt, auf der anderen Seite immer mehr Rentenbezieher und immer weniger Beitragszahler haben und trotzdem auf geringe Beiträge und eine hohe Rente spekulieren!

Vor dem Ergebnis stehen wir jetzt. Das gilt sowohl für Deutschland als auch für Spanien. Und es gibt in der Rentenversicherung nun mal nur drei Schrauben, an denen die Politik drehen kann: Die Beitragshöhe, die Rentenhöhe und die Beitragszahlungsdauer. Belastet die Beitragshöhe die Beitragszahler übermässig, wird es dort Unruhen geben. Sinken die Renten unter ein bestimmtes Niveau, wird es bei den Rentnern Unruhe geben. Die mit Abstand gangbarste Lösung ist eine Verlängerung des Beitragszahlungs-Zeitraumes, der sich an die Entwicklung der statistischen Lebenserwartung anpasst.

Und jetzt kommt mir nicht wieder mit so einem Unsinn von 80-jährigen Dachdeckern und 75-jährigen Altenpflegerinnen.

Die Möglichkeiten zur Frühverrentung aus gesundheitlichen Gründen bleiben ja unbenommen. Aber dann muss eben ggf. mit Rentenabschlägen gerechnet werden.
__________________
* * *

Wenn Du ein Problem mit mir hast, darfst Du es gerne behalten.

Es ist ja deins.
J-Man ist offline  
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Apolonia (17.12.2017), Mayerhofer (16.12.2017)
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  #17 (Permalink)
Alt 16.12.2017, 15:34
Mencey
 
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Sorry, eine kleine Ergänzung noch:

Jetzt kommt bestimmt wieder irgendein Cleverli mit der Idee, zusätzliche Beitragszahler-Gruppen in die gesetzliche Rentenversicherung zwangsweise zu integrieren. Üblicherweise stehen hier die Beamten ganz oben auf der Wunschliste der Zwangs-Integration.

Das kann man machen. Wenn man das aber tut, muss man bedenken, dass die ja nicht nur Beiträge zahlen, sondern dadurch auch Leistungsansprüche gegen die Rentenversicherung erwerben.

Auf diesem Weg wird das Problem also lediglich mal wieder in die Zukunft verlagert - auf die Rücken der Kinder dieser Cleverlis, die mit solchen Vorschlägen kommen.

Und wer den Begriff "Alimentationsprinzip" in der Beamtenbesoldung kennt, wird feststellen, dass die Dienstherren der Beamten nicht nur auf einmal den Arbeitgeber-Anteil zur gesetzlichen Rentenversicherung bezahlen müssen, sondern dass sie auf einmal auch noch die Brutto-Besoldung der Beamten um den entsprechenden Betrag des Arbeitnehmer-Anteils anheben müssen, um dem Alimentations-Prinzip gerecht zu werden.


Fairerweise muss man dann auch sagen, dass die öffentlichen Kassen dann um die entsprechenden Pensions-Zahlungen entlastet würden. Aber entweder tritt dieser Effekt erst sehr viel später ein, nämlich dann, wenn die Beamten, für die Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt wurden, ihre Altersversorgung aus der GRV bekommen, oder die öffentlichen Haushalte hätten jetzt, HEUTE, einen nicht zu stemmenden Kostenbatzen am Bein, um alle Beamte für ihre gesamte Dienstzeit in der GRV nachzuversichern.

So, und jetzt die Preisfrage: Von welchem Geld wird denn die Besoldung der Beamten oder deren Nachversicherung bezahlt?

Denkt mal darüber nach ...
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Wenn Du ein Problem mit mir hast, darfst Du es gerne behalten.

Es ist ja deins.
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heinz1965 (16.12.2017), windus1947 (16.12.2017)
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  #18 (Permalink)
Alt 16.12.2017, 16:12
Mencey
 
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steht das spanische Rentensystem vor dem Zusammenbruch

Die Ausführungen von J-man beziehen sich aufgrund des von ihm genannten demographischen Wandels mutmasslich auf die BRD. Für Spanien ist mir ein Geburtenknick nach einem Geburtenboom nicht bekannt. Die von ihm genannten Goldseiten sind mir bisher nicht aufgefallen und ergeben in diesem Zusammenhang auch keinen Sinn, da Goldseiten lediglich eine private Anlageform bewerben, sich aber nicht gegen staatliche Sozialsysteme richten.
Ich bin bisher davon ausgegangen das das spanische Sozialsystem erheblich stabiler und wirtschaftlicher sei, als das der BRD, da hier die Leistungen fuer Personen, die niemals etwas eingezahlt haben, aber dennoch Ansprueche haben auf den engsten Kreis der Familie der Beitragszahler beschraenkt waeren.
Das nun berichtet wird, das selbst das das von mir bisher als sehr solide betrachtete spanische System durch "sachfremde Geldentnahmen" wackeln koennte, überrascht mich.
Das Pluendern der Rentenkasse zur Stopfung selbst geschaffener Löcher in voellig anderen Bereichen kannte ich bisher nur seit der Regierungszeit Helmut Kohls.

Die Quelle epoch times halte ich fuer von Regierungen relativ unabhaengig. DIe Herausgeber sind chinesische Fluechtlinge, die aufgrund ihrer Verfolgung u.a. in den USA geduldet und ansaessig sind.
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Das Gegenteil von Demokratie ist nicht Diktatur sondern indirekte Demokratie oder repräsentative Demoktatie.

Geändert von heinz1965 (16.12.2017 um 16:21 Uhr)
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  #19 (Permalink)
Alt 16.12.2017, 16:22
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Vielleicht ist ja irgendwer hier in der Lage, ein bisschen zu rechnen oder logisch zu denken.

So oder so: der Artikel ist mindestens unvollständig und daher fehlerhaft, was die Berichterstattung angeht. Das die Berichterstattung tendenziös und die Auslassungen absichtlich vorgenommen wurden, um beim Leser ein bestimmtes Ziel zu erreichen, kann man vermuten, aber ohne genaue Kenntnisse der Redaktionsabsprachen nicht beweisen.

Wir können nicht auf der einen Seite ständig länger Rente beziehen während der Beitragszahlungs-Zeitraum sich ständig verkürzt, auf der anderen Seite immer mehr Rentenbezieher und immer weniger Beitragszahler haben und trotzdem auf geringe Beiträge und eine hohe Rente spekulieren!

Vor dem Ergebnis stehen wir jetzt. Das gilt sowohl für Deutschland als auch für Spanien. Und es gibt in der Rentenversicherung nun mal nur drei Schrauben, an denen die Politik drehen kann: Die Beitragshöhe, die Rentenhöhe und die Beitragszahlungsdauer. Belastet die Beitragshöhe die Beitragszahler übermässig, wird es dort Unruhen geben. Sinken die Renten unter ein bestimmtes Niveau, wird es bei den Rentnern Unruhe geben. Die mit Abstand gangbarste Lösung ist eine Verlängerung des Beitragszahlungs-Zeitraumes, der sich an die Entwicklung der statistischen Lebenserwartung anpasst.

Und jetzt kommt mir nicht wieder mit so einem Unsinn von 80-jährigen Dachdeckern und 75-jährigen Altenpflegerinnen.

Die Möglichkeiten zur Frühverrentung aus gesundheitlichen Gründen bleiben ja unbenommen. Aber dann muss eben ggf. mit Rentenabschlägen gerechnet werden.
zur Quelle von mir - sagen die Herausgeber:
Redaktionelle Ausrichtung: Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten stehen für eine liberale Demokratie, in der sich der Staat auf die wesentlichen Aufgaben konzentriert und in der das Subsidiaritätsprinzip gilt. Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten stehen für eine offene Gesellschaft, die entschieden gegen Rassismus, Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit und Diskriminierung von Minderheiten auftritt.
-
Ausschnitt aus dem zitierten Bericht:
-
Das Sozialhilfesystem Spaniens verzeichnete im Jahr 2016 zudem mit etwa 18,1 Milliarden Euro den größten Fehlbetrag seiner Geschichte. Für das laufende Jahr geht die Regierung von einem Defizit von etwa 16,6 Milliarden Euro aus, was in etwa 1,5 Prozent der gesamten spanischen Wirtschaftsleistung entspricht. Auch hierfür dürften wieder Gelder aus dem Rentenfonds verwendet werden.

Schießt die Regierung keine neue Liquidität zu, wird der Rentenfonds im nächsten Jahr ausgetrocknet sein. Dies geschieht offenbar mit Hilfe von Schulden-Moratorien. Richter: „Um einen Kollaps im laufenden Jahr zu verhindern, verlängerte die Regierung ein Darlehen über 10,1 Milliarden Euro für den Rentenfonds, welches diesem ermöglichte, die zwei zusätzlichen Pensionsauszahlungen im Juni und im Dezember zu garantieren. Auf diese Weise müssen im laufenden Jahr nur 7 bis 7,5 Milliarden Euro aus dem Rücklagefonds genommen werden.“

Die Zeitung El Pais berichtet, dass eine substantielle Krise des Rentensystems vor dem Hintergrund der Krise in Katalonien das politische Ende der Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy bedeutet hätte, welche ohnehin über kein sonderlich stabiles Fundament verfügt.

Bemerkenswert ist, dass die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank für Spanien sowohl Segen als auch Fluch ist: Das von ihr erst kürzlich verlängerte Anleihen-Kaufprogramm nützt der Madrider Regierung, weil es dazu führt, dass die Renditen für spanische Staatsanleihen an den Märkten gedrückt werden. Der Staat muss also weit weniger Zinsen auf seine Verbindlichkeiten zahlen, als ohne die permanenten Interventionen der EZB der Fall wäre. Er kann demnach „günstige“ Anleihen ausgeben, und mit den Einnahmen die Lücken im Sozialsystem auf begrenzte Zeit schließen.

Problematisch jedoch ist die Politik der Negativzinsen sowie der Null-Leitzinsen der EZB, weil sie dazu führt, dass die spanischen Pensionsfonds und Banken keine ausreichenden Renditen mehr erzielen können und sogar noch Gelder verlieren, wenn sie Kapital bei der spanischen Zentralbank parken. Die Einlagen des Rentenfonds steigen also nicht mehr aus sich heraus, stattdessen wird ständig entnommen.
Zitatende
-
Da würde mich Deine Einschätzung interessieren.
Die Quelle: https://deutsche-wirtschafts-nachric...em-gefaehrdet/
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Gruß Günter
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heinz1965 (16.12.2017)
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  #20 (Permalink)
Alt 16.12.2017, 16:31
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Sorry, eine kleine Ergänzung noch:

Jetzt kommt bestimmt wieder irgendein Cleverli mit der Idee, zusätzliche Beitragszahler-Gruppen in die gesetzliche Rentenversicherung zwangsweise zu integrieren. Üblicherweise stehen hier die Beamten ganz oben auf der Wunschliste der Zwangs-Integration.

Das kann man machen. Wenn man das aber tut, muss man bedenken, dass die ja nicht nur Beiträge zahlen, sondern dadurch auch Leistungsansprüche gegen die Rentenversicherung erwerben.

Auf diesem Weg wird das Problem also lediglich mal wieder in die Zukunft verlagert - auf die Rücken der Kinder dieser Cleverlis, die mit solchen Vorschlägen kommen.

Und wer den Begriff "Alimentationsprinzip" in der Beamtenbesoldung kennt, wird feststellen, dass die Dienstherren der Beamten nicht nur auf einmal den Arbeitgeber-Anteil zur gesetzlichen Rentenversicherung bezahlen müssen, sondern dass sie auf einmal auch noch die Brutto-Besoldung der Beamten um den entsprechenden Betrag des Arbeitnehmer-Anteils anheben müssen, um dem Alimentations-Prinzip gerecht zu werden.


Fairerweise muss man dann auch sagen, dass die öffentlichen Kassen dann um die entsprechenden Pensions-Zahlungen entlastet würden. Aber entweder tritt dieser Effekt erst sehr viel später ein, nämlich dann, wenn die Beamten, für die Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt wurden, ihre Altersversorgung aus der GRV bekommen, oder die öffentlichen Haushalte hätten jetzt, HEUTE, einen nicht zu stemmenden Kostenbatzen am Bein, um alle Beamte für ihre gesamte Dienstzeit in der GRV nachzuversichern.

So, und jetzt die Preisfrage: Von welchem Geld wird denn die Besoldung der Beamten oder deren Nachversicherung bezahlt?

Denkt mal darüber nach ...
Zur Beamtenbesoldung bzw. ihren Pensionen:
Seit Jahren wurd die Rentenhöhe bezogen aufs Einkommen immer weiter abgesenkt, die Pensionen der Beamten liegen zur Zeit bei 72 % der letzten Bezüge!
Durchschnittspensionen ligen zur Zeit bei 2900.- € die Durchschnittsrente bei
(So lag der durchschnittliche Zahlbetrag der Versichertenrenten am 01.07.2014 bei 1.061 Euro (Männer) bzw. 770 Euro (Frauen) in den alten Bundesländern und bei bei 993 Euro (Männer) bzw. 532 Euro (Frauen) in den neuen Bundesländern. (Quelle: Rentenversicherung in Zeitreihen. Ausgabe Oktober 2014. Herausgeber: Deutsche Rentenversicherung)
-
Wenn der Staat alle in der GRV versichern würde und den Arbeutgeberanteil übernehmen würde würde sich die Renten erhöhen, die Pensionen würden allerdings niedriger ausfallen.
-
Das größte Risiko bei der Beamtenpension ist der Moment wo es mit der Wirtschaft schlecht läuft und die Steuereinnahmen sinekn.
Die Pensionen bleiben!
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Gruß Günter
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