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  #21 (Permalink)
Alt 01.02.2008, 06:46
Mencey
 
Benutzerbild von birgit_österreich
 
Registriert seit: 21.01.2007
Ort: Wels / Oberösterreich
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@ Guenther

Zitat:
Zitat von Guenther Beitrag anzeigen
. . . und wenn ich meinen Hubschrauber mitbringe, wielange muss ich auf die Rundfluggenehmigung warten . . . ??
Als Nicht-Canario ? Und Du hast nur einen Hubschrauber ? Ich würde den Antrag meinen Enkeln vererben, vielleicht erhalten die die Genehmigung ....
__________________
Rechtschreibfehler ? Meine Tastatur ist schuld !
birgit_österreich ist offline  
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  #22 (Permalink)
Alt 01.02.2008, 09:17
Moderator
 
Benutzerbild von Santana
 
Registriert seit: 08.02.2007
Ort: Tenerife Sur y Willemstad/Curacao
Beiträge: 12,273
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Birgit@ stimmt die Arbeitslosenzahl ist am steigen, bei uns werden gerade leute entlassen die nur Zeitvertraege haben, das Hotel umfasst 1200 Gaeste ist aber nur halbvoll grade mal 600 Gaeste. Und woran liegt es auch? Alles wird teurer. Jetzt ist Carnaval und die Zimmerpreise werden einfach in die Hoehe geschraubt.Gaeste sagen,nee nee nicht mit uns ist zu teuer.
Und immer mehr Menschen versuchen ihr Glueck auf den Kanaren,ich denke auch das es in Zukunft schwieriger wird,vernuenftige Arbeit zu finden. Menschen die auf gut Glueck kommen werden es sicherlich erleben
Santana ist offline  
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  #23 (Permalink)
Alt 01.02.2008, 09:26
Mencey
 
Registriert seit: 08.12.2007
Beiträge: 301
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Erhielt 228 Danke für 111 Beiträge
@ Santana

Das ist aber leider nicht nur auf den Kanaren so, dass ist fast überall in Europa so. Heuern und Feuern ist leider oftmals die Regel. Politik und Wirtschaft sind sich da sehr ähnlich. Es wird nicht mehr an Menschen und Schicksale gedacht, sonder nur noch an Rendite. Der soziale Kapitalismus (Marktwirtschaft), so es den denn überhaupt mal gab, ist gestorben. Heute wird allerorten nur noch darüber nachgedacht, wie man den Menschen immer mehr Geld aus der Tasche ziehen kann, ohne ihn für seine Arbeit dementsprechend zu entlohnen. Gruss Gunnar.
__________________
Die Gans erwacht im fremden Forst, sie liegt in einem Adlerhorst. Sie sieht sich um und sagt betroffen: Mein lieber Schwan, war ich besoffen!
Gunnar ist offline  
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  #24 (Permalink)
Alt 01.02.2008, 09:38
Mencey
 
Benutzerbild von Michael
 
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Zitat:
Zitat von Gunnar Beitrag anzeigen
Das ist aber leider nicht nur auf den Kanaren so, dass ist fast überall in Europa so. Heuern und Feuern ist leider oftmals die Regel. Politik und Wirtschaft sind sich da sehr ähnlich. Es wird nicht mehr an Menschen und Schicksale gedacht, sonder nur noch an Rendite. Der soziale Kapitalismus (Marktwirtschaft), so es den denn überhaupt mal gab, ist gestorben. Heute wird allerorten nur noch darüber nachgedacht, wie man den Menschen immer mehr Geld aus der Tasche ziehen kann, ohne ihn für seine Arbeit dementsprechend zu entlohnen. Gruss Gunnar.
... wobei man das immer von zwei Seiten aus sehen kann/muss.. also nicht nur immer von Seiten des armen gebeutelten Arbeitnehmers, sondern eben auch von Seiten des Arbeitgebers. Ich kenne sehr viele "Arbeitgeberschicksale" die durch ihre Arbeitnehmer (teils absichtlich, teils unabsichtlich) nahe an oder in den Ruin getrieben worden sind. Und die vor allem alle immer mehr arbeiten als ihre Angestellten, jedoch auch immer oder fast immer im Monat weniger Geld nach Hause tragen als die Angestellten... es ist heutzutage nicht mehr leicht, als kleiner Gewerbetreibender/Mittelstaendler Leute ernsthaft in Festanstellung zu beschaeftigen. Es kann selbst im besten Fall und guten Willen und gute Faehigkeiten des Angestellten vorausgesetzt immer so viel schieflaufen, was letztlich zu grossen Teilen auf den Schultern des Arbeitgebers ausgetragen wird. Und der hat i.d.R. eben auch kein grosses Polster. Die grossen Konzerne moegen da andere Moeglichkeiten haben und womoeglich auch immer gute Gewinne einfahren, da kenne ich mich nicht so aus, die kleinen Arbeitgeber habens aber definitv schwer bzw. es wird Ihnen unnoetig schwer gemacht. Viele wuerden gerne Leute einstellen, koennen es aber bei ungewisser/schwankender Auftragslage nicht wirklich... zudem machen es die Gesetze einem in Deutschland auch einfach, angestellt zu sein und trotzdem nicht zu arbeiten oder auch ggf. gleich einfach nicht zu arbeiten und ein gutes Leben zu fuehren... irgendwer ueberweist ja jeden Monat schon Geld... fuer mich waer das nix, daher wuerde ich auch immer lieber viel fuer wenig Geld arbeiten (und weiss was ich selbst geleistet habe) als dass ich mich vom Staat aushalten lasse. Idealerweise viel Arbeit fuer viel Geld ;-) Aber wen man von Ausbeutung spricht, dann sollte man das wirklich auch mal umgekehrt sehen (also wie ein Teil der Arbeitnehmer/ehemaligen Arbeitnehmer die Arbeitgeber/den Staat/die Gesellschaft ausbeuten). Und ich meine damit definitiv nicht ALLE Arbeitnehmer/Arbeitlosen... aber es gibt halt leider doch zu viele "schwarze Schafe"...
Michael ist offline  
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  #25 (Permalink)
Alt 01.02.2008, 10:17
Mencey
 
Registriert seit: 08.12.2007
Beiträge: 301
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Zitat:
Zitat von Michael Beitrag anzeigen
Viele wuerden gerne Leute einstellen, koennen es aber bei ungewisser/schwankender Auftragslage nicht wirklich... zudem machen es die Gesetze einem in Deutschland auch einfach, angestellt zu sein und trotzdem nicht zu arbeiten oder auch ggf. gleich einfach nicht zu arbeiten und ein gutes Leben zu fuehren... irgendwer ueberweist ja jeden Monat schon Geld... fuer mich waer das nix, daher wuerde ich auch immer lieber viel fuer wenig Geld arbeiten (und weiss was ich selbst geleistet habe) als dass ich mich vom Staat aushalten lasse. Idealerweise viel Arbeit fuer viel Geld ;-) Aber wen man von Ausbeutung spricht, dann sollte man das wirklich auch mal umgekehrt sehen (also wie ein Teil der Arbeitnehmer/ehemaligen Arbeitnehmer die Arbeitgeber/den Staat/die Gesellschaft ausbeuten). Und ich meine damit definitiv nicht ALLE Arbeitnehmer/Arbeitlosen... aber es gibt halt leider doch zu viele "schwarze Schafe"...
In Teilen stimme ich dir zu, allerdings weiß ich nicht, von welchen Arbeitnehmern die Rede ist, die angstellt sind und nichts tun. Kann ich so nicht nachvollziehen. Ich selber habe schon beide Seiten kennen gelernt. Ich hatte schon Angestellte, war angestellt udn bin es jetzt wieder.Das Wort Ausbeutung habe ich nicht benutzt, aber es liegt auf der Hand. Das Grundproblem in Deutschland ist ,dass ebend nur noch an Rendite gedacht wird und der Staat als Leistender von beiden Seiten einkalkuliert wird.
Ich kann es verstehen, dass Menschen den Staat als Hängematte benutzen, wenn es ihnen ermöglicht wird. Das Gefühl, wie es ist, wenn man arbeiten geht, aber auf Grund sehr geringer Löhne trotzdem staatliche Transfer -
leistungen beziehen muss, kenne ich nicht. Ich stelle es mir aber schrecklich vor. Dieses Gefühl entfernt, meines Erachtens nach, den einzelnen von der Gesellschaft. Und daraus erwächst dann wieder eine Mitnahmementalität. Die jetzige Diskussion um die Mindestlöhne kann ich ebenso nicht nachvollziehen, für mich ist es an der Zeit, dass der Staat es endlich regelt, denn der Markt ist dazu nicht bereit. Und warum nicht? Weil es die Rendite schmälert. Wachmänner,Briefträger,Reinigungskräfte,Verkäufer, Bauhilfskräfte etc. für 4,50 ?/h, wer braucht das? Ich nicht. Ich bin gerne bereit dafür mehr zu bezahlen, aber nur dafür und nicht für die Rendite der AG. Aber genau das ist in Deutschland der Fall.Arbeit muss sich einfach lohnen, denn das bedeutet auch Anerkennung der jeweiligen Leistung. Und Anerkennung braucht jeder.Gruss Gunnar.
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Gunnar ist offline  
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  #26 (Permalink)
Alt 01.02.2008, 10:46
Mencey
 
Benutzerbild von Michael
 
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Zitat:
Zitat von Gunnar Beitrag anzeigen
In Teilen stimme ich dir zu, allerdings weiß ich nicht, von welchen Arbeitnehmern die Rede ist, die angstellt sind und nichts tun. Kann ich so nicht nachvollziehen..
Nun ja, es gibt sehr viele Leute die "im besten Fall" zwar taeglich zur Arbeit gehen, dort aber - auch wieder im besten Fall - nur rumsitzen. Im schlechteren Fall noch sonstigen Bloedsinn auf Kosten des Unternehmens machen. Und dann natuerlich auch noch die, die "krank feiern". Es gibt natuerlich auch sehr viele, die was koennen und die Leistung auch gerne motiviert bringen Tag fuer Tag...

Zitat:
Zitat von Gunnar Beitrag anzeigen
Arbeit muss sich einfach lohnen, denn das bedeutet auch Anerkennung der jeweiligen Leistung. Und Anerkennung braucht jeder.
Anerkennung muss sich aber nicht immer in noch hoeheren Loehnen zeigen... das ist ja auch so ein "Problem". In vielen Branchen oder Kreisen muss es jedes Jahr ne Lohn/Gehaltserhoehung geben sonst ist der Arbeitnehmer unzufrieden...
Michael ist offline  
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  #27 (Permalink)
Alt 01.02.2008, 10:57
Mencey
 
Registriert seit: 08.12.2007
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Erhielt 228 Danke für 111 Beiträge
@ Michael

Ich glaube, wir sprengen hier das Thema. Ich weiß ja nicht,was du machst. Aber eines weiß ich sicher, dass es in letzter Zeit keine überhöhten und schon garnicht jährlichen Lohnerhöhungen gegeben hat. Im Gegenteil. Und genau das muss sich ändern. Müsste sich ändern, wird es aber wahrscheinlich nicht. Weißt ja, die Rendite.
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Gunnar ist offline  
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