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02.12.2007, 00:13
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Zugereister
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Steuern zahlen auf den Kanaren ?
Hola,
meine Frage richtet sich jetzt mehr an Selbstständige, die auch schon in Deutschland als Unternehmer tätig gewesen sind:
Da Spanien ja gemeinsam mit Deutschland die so ziemlich (traurigen) 1. Plätze einnehmen, was die Höhe der Einkommensteuer im EU-Vergleich betrifft, stellt sich mir die Frage, was nun besser ist. In Spanien als Einzelunternehmer oder S.L. das Einkommen zu versteuern oder weiterhin in Deutschland eine Adresse zu unterhalten und hier die Steuern zu zahlen.
Von den reinen Steuersätzen her liegt Spanien ja eher noch ein Stück über D. Andererseits soll ja die Anrechnung der Kosten in ES weit großzügiger gehandhabt werden.
Habt Ihr dazu mal Vergleichszahlen >vorher >nachher ?
Wäre sehr interessant.
Gruß Tomas
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02.12.2007, 08:44
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Mencey
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hola tomas,
der vergleich deutschland - spanien ist für teneriffa irrelevant.
teneriffa gehört zur ZEC (Zona Especial Canarias) = Sonderwirtschaftszone,
in der günstigere Steuerbedingungen gerade für Unternehmen gelten als in der übrigen EU.
weiter infos siehe hier http://www.zec.org/01la_zec.php?p=04.php&idioma=_al
ergänzung: die gründung eines von der ZEC geförderten unternehmens ist allerdings mit einigen auflagen verbunden (mindestinvestition auf teneriffa € 100.000,--, mind. fünf ständige mitarbeiter etc.)
aber auch für eine "normale" s.l., s.l.u. oder ein einzelunternehmen sind die steuern niedriger als in deutschland.
Geändert von Ulrich (02.12.2007 um 09:49 Uhr)
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02.12.2007, 10:48
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Zugereister
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Ulrich, die Mindestinvestition könnte ja nun auch ein Häuschen sein, halt der Geschäftssitz der ZEC S.L., womit ich aber ein großes Problem hätte, wäre die Mitarbeiteranzahl von mindestens fünf. Möchte hier aus D weg, um "auszusteigen" und um den Stressfaktor abzubauen.
Ansonsten sind ja keine steuerlichen Vorteile gegenüber dem span. Festland erkennbar.
Gruß Tomas
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02.12.2007, 11:04
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Administrator
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Es gibt z.B. hier die Möglichkeit, Gewinne aus einer S.L. nur mit 3,5% zu versteuern. Die Voraussetzung hierfür ist, daß man die Gewinne auf den Kanaren wieder für einen bestimmten Zeitraum investieren muß. So wie ich das hier mal erzählt bekommen habe, geht das sogar mit Immobilien. Ich kenne mich da aber aktuell noch nicht so richtig aus, vielleicht kann jemand anders da mehr dazu sagen. Ich plane so etwas nämlich auch und bin da auch für Infos dankbar. Mit meiner Gestoria bin ich da jetzt noch nicht wirklich weiter gekommen. Eine S.L. habe ich aber schon.
Achso: Das geht nur auf den Kanaren, nicht auf dem Festland. Das gilt aber auch für die ZEC Geschichte von Ulrich.
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20.12.2008, 17:18
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Teneriffa Conquistador
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Steuern auf den Kanarischen Inseln
Hallo,
nun - da ich mir einiges an Mühen gemacht habe eine (nahezu) komplette
Darstellung der möglicherweise anfallenden (und somit auch möglicherweise vermeidbaren) Steuern zu erstellen erlaube ich mir auf mein Teneriffa-Spezial auf meiner Homepage zu verweisen.
Ich denke damit vielen einen Überblick geben zu können.
Auch möchte ich insbesondere auf die in den meisten Fällen vernachlässigte steuerliche Gestaltung bei Immobilien in Erbschaftsteuer-Fällen verweisen.
Ein weiterer wichtiger Punkt:
Wenn jemand Eigentum auf den Kanaren erwirbt oder erworben hat, wird vielfach die Grunderwerbsteuer übersehen.
In den letzten Monaten habe ich festgestellt, dass die angegebenen qm-Grössen in den notariellen Verträgen erheblich von der tatsächlichen qm abweichen, dass heisst lt. Notarvertrag höher als tatsächlich sind.
Dies führt zu unnötig gezahlten Grunderwerbsteuern (6,5 % des Kaufpreises) und unnötig überhöhter Wertzuwachssteuer.
Gruss
Norbert Kremer
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20.12.2008, 18:21
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Gast
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Hi, meine Schwägerin betreibt seit 30 Jahren ein Restaurant auf dem spanischen Festland. Laut ihrer Aussage bezahlt man in Spanien seine Steuern, großartige Möglichkeiten mit was auch immer von der Steuer absetzen gibt es im spanischen Steuerrecht nicht. Mein Tipp wäre eine Gestoría aufzusuchen und sich dort beraten lassen. Wenn es eine deutsche ist (ich war seinerzeit bei einem deutschen Anwalt in Barcelona) kann man auch mal einen Steuerbescheid vorlegen und sich errechnen lassen ob man in Spanien besser fährt. Übrigens ist die erste Beratung bei einem Anwalt bzw. Notar oder Gestoría kostenlos, jedenfalls war dies so auf dem Festland.
Viele Grüße
Gus
www.gus-myers.com
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20.12.2008, 18:29
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Gast
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Zitat:
Zitat von Norbert Kremer
Hallo,
nun - da ich mir einiges an Mühen gemacht habe eine (nahezu) komplette
Darstellung der möglicherweise anfallenden (und somit auch möglicherweise vermeidbaren) Steuern zu erstellen erlaube ich mir auf mein Teneriffa-Spezial auf meiner Homepage zu verweisen.
Ich denke damit vielen einen Überblick geben zu können.
Auch möchte ich insbesondere auf die in den meisten Fällen vernachlässigte steuerliche Gestaltung bei Immobilien in Erbschaftsteuer-Fällen verweisen.
Ein weiterer wichtiger Punkt:
Wenn jemand Eigentum auf den Kanaren erwirbt oder erworben hat, wird vielfach die Grunderwerbsteuer übersehen.
In den letzten Monaten habe ich festgestellt, dass die angegebenen qm-Grössen in den notariellen Verträgen erheblich von der tatsächlichen qm abweichen, dass heisst lt. Notarvertrag höher als tatsächlich sind.
Dies führt zu unnötig gezahlten Grunderwerbsteuern (6,5 % des Kaufpreises) und unnötig überhöhter Wertzuwachssteuer.
Gruss
Norbert Kremer
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Sehr informative Website, toll!
Viele Grüße
Gus
www.gus-myers.com
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21.12.2008, 09:44
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Gast
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als erstes sollte man versuchen geld zu verdienen, um steuern zu bezahlen, und da wird es momentan etwas schwierig sein. 
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21.12.2008, 10:30
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Teneriffa Conquistador
Registriert seit: 15.09.2008
Ort: Teneriffa, Torviscas Alto
Beiträge: 59
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Grundsätzliche Aussagen und konkrete Tipps
Zitat:
Zitat von olbi
als erstes sollte man versuchen geld zu verdienen, um steuern zu bezahlen, und da wird es momentan etwas schwierig sein. 
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Guten Morgen,
grundsätzlich gebe ich Dir recht, Olbi .....
Wenn man denn ohne Geld auf die Insel kommt .....
Jedoch, wenn man
a) bereits Vermögen (z.B. ein Haus/Apartment hat wird es schon etwas
haariger, denn dann will das Finanzamt bereits Geld (Steuer), und dann
heisst es aufpassen ...
b) auch wenn man noch kein Geld verdient liegt in der richtigen Planung das
Erfolgsgeheimnis, eine falsch angelegte Selbständigkeit kann teuer
kommen und
c) gehört ist die Steuer nicht allein das wichtige, es gibt zig "Fussangeln",
über die man bei Beginn einer Tätigkeit stolpern kann, beginnend mit
Unwissen über die Anmeldepflichten, Seguridad Social, "linke" Verträge
mit Arbeitgebern, Wissen über die Branche in der man nichtselbständig
oder selbständig tätig werden will.
Wie Du siehst sind "grundsätzliche" Aussagen, zwar vom Kern her richtig, helfen aber in der (richtigen) Entscheidungsfindung nicht unbedingt faktisch weiter.
Vorweihnachtliche Grüsse
Norbert Kremer
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21.12.2008, 10:45
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Gast
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ich habe immer meine steuern selbst gemacht, das finanzamt hat mir da sehr geholfen und du wirst staunen am jahresende habe ich zu 100 % meine gezahlten steuern wieder bekommen, grundsteuer und kfz steuer nicht eingerechnet.zum beispiel hat das finanzamt mir in den ersten drei jahren meiner selbständigkeit zum negativo geraten, auch nicht schlecht, nach dem motto leben und leben lassen bin ich auf der insel immer gut gefahren, auch mit dem finanzamt 
immer schön bescheiden sein und vieles geht hier von selbst.
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