Das was Du möchtest ist eine "Formel", mit der Du aus der Miete den Kaufpreis und umgekehrt errechnen kannst. Das gibt es aber nicht.
Du kannst soetwas in den Ballungsgebieten Westdeutschlands (big7) mit Mietspiegeln bzw. Bodenrichtwerten, Kaufpreissammlungen, Gutachten etc. ganz gut machen. Man benötigt für eine solche Rechnung immer Referenzpreise und zwar sehr, sehr viele. Egal von welcher Seite Kaufpreise/Mietpreise.
Die Frage ist: Wie hoch soll die Eigenkapitalrendite sein?
Also man muss schon wissen "was man haben will". So ist es auch umgedreht. Auch bei anderen Anlageformen gibt es große Unterschiede.
Bank A zahlt 2,0% Bank B 3,0% aufs Tagesgeld.
Wenn man feste Größen hat, wie z.B. beim "Objekt der Begierde" nachgewiesene und vor allem nachhaltige Mieteinnahmen, kann man über die Verzinsung sicher eine Kaufpreisvorstellung ermitteln...umgekehrt natürlich immer auch von der Kaufpreisvorstellung des Verkäufers auf die in Zukunft zu erzielenden Mieten schliessen...
Das man in D pauschal mit 5% rechnet glaube ich nicht!
Was bringen z.B. 12% Rendite bei einem Mieter der erst 3 Monate dort wohnt und schon praktisch gekündigt hat... eine Neuvermietung zu diesen Konditionen praktisch nicht möglich ist und ein riesiger Reparaturstau besteht usw? Es gibt viele Faktoren die solche Betrachtungen ungenau machen.
Am besten man sucht nach seiner Traumimmobilie und wenn man diese
gefunden hat versucht man den richtigen Preis mit dem Verkäufer zu verhandeln. Klappt fast immer...und dann, wenn es geklappt hat dann war es auch der richtige Preis

. Der Bank vorstellen und wenn die dann auch nochh 60-80% oder gar mehr finanzieren würde evt. noch ein eigenes Gutachten machen lassen und dann "machen". Mehr Sicherheit gibt es kaum und ein gewisses Risiko ist ein Immobiliengeschäft immer!
