Wer kann einen Pozo Negro orten und eine sog. Rattenklappe einbauen
Ich wohne im Parterre eines Mehrfamilienhauses und weiss nicht, wo sich der Pozo Negro befindet. Um einem evtl. "Rückstau" in die Wohnung vorzubeugen, würde ich gerne eine sog. Rattenklappe einbauen lassen.
Wer kennt jemanden oder kann es evtl. auch selber?
Vielen Dank im voraus.
Wie alt ist das Gebäude ?
Steht die Konstruktionsfirma fest ?
Ist diese bekannt, sollte man über dieselbe den damaligen "Capataz" ( Polier ) herausfinden, der den Bau geführt hat. Die haben immer die Kenntnisse auf diesem Sektor und kennen auch die "Fontaneros", die am Bau gewirkt haben.
Das kann 'ne Menge Geld sparen, wenn man im Untergund des Gebäudes nach der Einbaustelle suchen muss.
Normalerweise liegt zwischen dem "Pozo Negro" ( Sickergrube ) zu den privaten Fallrohren jeder Wohnung und dem Hauptkollektor noch die sogenannte " Fosa septica", die antiseptische Trenngrube, wo eine Wasserbarriere ( eigentlich, wenn sie richtig gebaut ist ) das Haus vor dem Eindringen von Ratten und Rückstaugasen aus dem PN schützt.
Normalerweise liegt ein PN an der tiefest liegenden Stelle des Grundstückes, um den logischen Abfluss zu gewährleisten. Hat das Grundstück einen Garten, so ist der PN oft unter dem Erdreich irgendwo an der Grundstücksgrenze versteckt, weil man voraussetzt, daß man nur selten heran muss ( bei gut gebauten PN's ), und haben eine dicke Betonplatte drauf.
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Geändert von LaTorre (11.06.2011 um 13:39 Uhr)
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Rückschlagklappe
Falls es sich um eine Rückschlagklappe für das WC handelt,
dafür gibt es einen Ablaufbogen mit einer eingebauten RK.
Dafür müßte der WC-Abgangsstutzen aber aussen waagerecht sein.
Auch gibt es absperrbare Sifon und dafür in der Waagerechten
einbaubare RK in DN 50.
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In DE funktionieren diese RK einwandfrei.
Scheinbar sind hier alle Installateure Deppen,
und Firmen wie z.b. Viegener und Kessel.
Oder sollte Dein Kater nicht wissen wies richtig
funktioniert.
also, wenn der pozo negro nicht funktionieren sollte, wird sicher auch keine rattenklappe mehr helfen, die dichten ja gegen ratten, aber wohl kaum gegen rückstauende stoffwechselendprodukte :-)
Leider erörtert "Finquita" die Situation und Standort des Gebäudes nicht.
Wenn von einem "Pozo Negro" gesprochen wird, liegt ein Zugang zu irgendeiner Stadtentwässerung/Kanalisation eigentlich fern, es sei denn, es wurde später ein solcher Zugang gelegt ( Stadtsanierung ) und deshalb der PN totgelegt.
Es ist kaum anzunehmen, daß Ratten durchs geschlossene Erdreich hindurch in en PN gelangen und dann zum Haus vordringen und hier die Bewohner belästigen.
Eher dringen diese "Roedores" ( Nagetiere ) durch unachtsam offen gelassene Verandatüren ins Haus, verstecken sich sofort und erscheinen dann durch nächtliches Unwesen im ganzen Haus.
In den wenigsten kanarischen Gemeinden existiert eine Stadtkanalisation. Aus "Santa Cruz" und "La Laguna" kennt man die spitzen Schnauzen, die dort oft aus den Gullideckeln schauen, es sind halt eben liegende Städte, die ein solches Kanalisationsgefüge erlauben.
Was in den "Pozos Negros" lebt und auch ständig bei deren Öffnung zu Tausenden ans Tageslicht kommt, sind die "Cucas" ( Cucarachas ), die von uns ernährt werden.
Leider ist mein "Jagdkater" schon verstorben, der fieberte förmlich wenn ich ihm sagte "coge la ratita", den konnte ich fast professionell einsetzen: Bewohner ein paar Stunden "in Urlaub" schicken und Haus von innen verschliessen - Jagdzeit - Ratte/Ratten tot !
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Wer kennt jemanden oder kann es evtl. auch selber?
Vielen Dank im voraus.
Finquita
Weiß ja nicht, ob das noch aktuell ist, da vom 'Poster' keine Reaktion auf die Beiträge kam. Trotzdem hier ein Hinweis. Es gibt in Charco del Pino eine kleine Firma, die eine Kamara in die Rohre einführen kann (bis zu 30 Meter) und auch in der Lage ist, oberirdisch den Verlauf der Rohre anzupeilen. Ev. lohnt sich ein Anruf: 626 637026 (Günther oder Martin es sind Deutsche).
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Sage nur dann etwas, wenn Du etwas zu sagen hast.
Sorry, dass ich mich erst jetzt melde und bei allen bedanke, aber durch Handwerker im Haus bin ich leider noch nicht dazu gekommen. Das war nicht böse gemeint.
Leider ist das Problem bisher nicht gelöst. Vielleicht habe ich mich auch nicht ganz klar ausgedrückt: Wir haben keine Angst vor einer Ratteninvasion (wenn wir diese auch nicht gerade begrüssen würden), sondern davor, dass der Inhalt des Pozo Negro mangels weiterer Aufnahmefähigkeit eines Tages seinen Ausweg in unsere Wohnung sucht, da wir an unterster Stelle wohnen.
Also, nochmals vielen Dank an alle und ein schönes Wochenende
Um einem evtl. "Rückstau" in die Wohnung vorzubeugen, würde ich gerne eine sog. Rattenklappe einbauen lassen.
Eine typische Rattenklappe wird meist direkt an einem WC angebracht, hält Ratten und Grobstoffe ab, ist aber nicht wasserdicht und verhindert den Wasseraustritt an anderen Stellen sowieso nicht.
Du meinst wahrscheinlich eine Rückschlagklappe, die am Ende aller zusammen geführten Abwasserrohre angebracht werden muss. Mal abgesehen davon, dass die nur funktionieren, wenn sie regelmäßig gereinigt werden, erschließt sich mir nicht, was die an einem Pozo negro bewirken soll ?
Angenommen der Pozo ist voll und die Klappe geht zu, kann ja auch kein Abwasser aus dem Haus mehr abfließen. Das staut sich dann in den Rohren und kommt natürlich an unterster Stelle zuerst wieder zum Vorschein. Um das zu verhindern, dürfte keine Toilette mehr benutzt oder sonstiges Wasser abgelassen werden, aber woher wißt ihr, dass der Pozo voll und die Klappe zu ist ?? Ohne Klappe passiert genau dasselbe, also ist diese nach meiner Meinung nur hinderlich.
Üblicherweise verhindern solche Rückschlagklappen vor einem Abwasserkanal z.B. bei Starkregen und einem kurzzeitigen Wasseranstieg im Kanal, dass Abwasser ins Haus zurück fließt. Das ist aber mit einem vollen Pozo nicht vergleichbar.
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