Hallo, hat jemand Erfahrung mit einer neuen Regelung nachder die Wasserzähler an die Aussenwand verlegt werden sollen. Aquare (Los Realejos) sendet zur Zeit Briefe und beruft sich auf eine neue Gesetzgebung ohne in Detail auf die Umsetzung einzugehen.
Wer kommt zum Beispiel für die Kosten auf ect? Sollte ich Einspruch einlegen? Wäre nett wenn jemand Hinweise geben könnte da ich zur Zeit nicht vor Ort bin. Habe den Brief hier angehangen.
Das ist nichts Neues und existiert bereits in anderen Gemeinden, war aber bis jetzt von der örtlich handelnden Wassergesellschaft abhängig, die nicht überall die Gleiche ist.
Oponiere nicht, die Kosten musst Du selber tragen. Sieh aber zu, daß die Arbeiten von einem zugelassenen "Fontanero" ausgeführt werden, denn hinterher muss die Wassergesellschaft die sogenannte "Alta del Contador" vornehmen, und da muss alles akurat sein.
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verlegt die Wasserfirma den Hauptanschluss neu und installiert den Zähler und ich lasse dann die Weiterleitung ins Haus verlegen oder muss ich mich auch um den Hauptanschluss + Zähler kümmern?
Zuerst in der Aussenwand den Zählerkasten setzen lassen, was auch der "Fontanero" meist mit übernimmt. Diese Kästen gibt es in den "Ferreterias" und haben ein Sichtfenster, hinter dem der Zähler gut sichtbar sitzen muss. Auch sollte der Kasten auch die Möglichkeit bieten um ein Druckminderventil ( valvula reductora ) zu beherbergen, denn es gibt Orte, wo einem der am Hause ankommende Druck die hier üblichen flexiblen Zuleitungen zu den Sanitärmöbeln platzen lassen.
Bei der örtliche Wassergesellschaft des Hauptortes ( Emmasa, Teideagua, oder wie die heissen mag ) kann man sich informieren, ob man selbst die Teile stellen muss. Hast Du Schwierigkeiten mit dem Spanischen, dann alles dem "Fontanero" überlassen, die kennen den Werdegang und man verliert keine Zeit, denn wenn der mit unvorbereitetem Kampfplatz zu ringen hat, wird's nach vorher abgegebenem Kostenanschlag dann noch ( doch ) teuerer.
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Folgender Benutzer sagt Danke zu LaTorre für den nützlichen Beitrag:
ich habe schon mehrfach in Häusern in TF gewohnt, wo der Wasserzähler außen angebracht war. Da ich bisher nur vorübergehend da war, hat mich das nicht gestört. Wenn ich aber dauernd dort leben würde, was ich vorhabe, würde es mich stören.
Die Kriminalpolizei rät, zumindest in D, keine deutliche Zeichen darauf zu hinterlassen, dass für längere Zeit niemand im Haus ist. Rolladen also nicht dauernd runter, keine Brief- oder Zeitungsberge vor der Tür usw.
Ein Wasserzähler in der Außenwand, was es in D gar nicht gibt, ist aber auch verräterisch. Wenn sich tagelang der Stand nicht ändert, ist offenbar niemand da.
Wenn man sich mit diesem Argument weigert, seinen Zähler nach draußen zu verlegen, müsste man aber vermutlich mit gerichtlichen Folgen rechnen. Das Kostenrisiko liegt dann zunächst bei einem selbst. Vielleicht sollte man sich mit mehreren Nachbarn oder sonstwie Betroffenen zusammen tun, um die Kosten zu verteilen? Und falls man dann gewinnt, hätte man einen Präzedenzfall für ganz TF (oder sogar für ganz Spanien?) geschaffen.
Bei uns war der Wasserzähler schon draussen mit Sichtfenster. Dann hat der Wasserlieferant gewechselt und mit Teidagua wurde ein neuer Vertrag abgeschlossen. Dazu musste vorher noch der eigentlich ziemlich neue Wasserkasten entfernt und einer ohne Sichtfenster sowie eine neue Wasseruhr eingebaut werden. Dieser Kasten ging zu unseren Lasten und natürlich auch der Einbau. Der Wasserkasten selbst ist verschlossen und der Ableser hat einen Schlüssel dafür. Die Wasseruhr ist Eigentum von Teidagua und dafür bezahlt man ja dann auch eine monatliche Gebühr.
ich habe mehrfach Wasseruhren bemerkt, die entweder ein Sichtfenster hatten oder die ohne Fenster, aber unverschlossen waren. Selbst wenn man generell auf verschließbare umstellt, wird es ein Standardschlüssel sein, den sich Einbrecher leicht verschaffen oder nachmachen können.
Das Sicherheitsrisiko besteht also unvermindert weiter.
Vom Wasseranbieter wird der Anschluss abgenommen, und wenn der nicht regelkonform ist, dann gibt es eben kein Wasservertrag. So einfach ist das hier.
Und wenn ein Dieb rein will, dann kommt er auch rein, selbst wenn sich die Wasseruhr bewegt.
Wasseruhren und Stromzähler von aussen zugänglich ?
Ich habe den Eindruck dies ist nur bei uns bzw. in Mitteleuropa ein Problem. Mir ist bereits vor vielen Jahren aufgefallen dass in USA , Südamerika, Australien......die Strom und Wasserzähler vielfach frei in der Landschaft rumhängen, für Alle und Jeden frei zugänglich.
Stört dort niemanden. Mich auf TF auch nicht.
Könnte ich mir aber für D gut vorstellen dass dann irgendwelche "Assis" in den Großstädten das für eine prima Gelegenheit halten Unfug anzustellen.
Wegen all dieser "Unwegsamkeiten" bleibt es, wie ich schon anführte, sicherer sich über örtliche Reglamente zu informieren, um keine Einbussen zu erleben.
Bei uns im "El Rosario" z. B. ist der Zähler Eigentum des Hausbesitzers, darf aber nur vom "Servicio de aguas" ( Gemeinde-Installateure ) gewechselt oder abgenommen werden.
In "Santa Cruz" z. B., wo die "Emmasa" zuständig ist, wer da am Zugang des Wassers zum Hause "werkelt", bekommt eine feine Busse aufgebrummt.
So hat jede Gegend ihre Eigenheiten, und ein "noch" freihängender Zähler kann über Nacht auch einen "Freund" finden.
Von Aussen muss er aber zugänglich sein, damit der Ableser auch bei Abwesenheit der Bewohner agieren kann und auch sonst niemanden zu stören braucht.
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