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09.09.2010, 09:19
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Mencey
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6(!!!) von 10 Jugendlichen sind arbeitslos
Fast 6 von 10 Jungen Menschen unter 25 in Canarias sind arbeitslos. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 54,93%!!! Damit ist das die höchste Arbeitslosenquote in ESP und liegt sage und schreibe um 35% höher als in Mitteleuropa.
http://www.canarias7.es/articulo.cfm?id=182494
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09.09.2010, 12:26
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Mencey
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Ja, schade das es nicht eine rein schuliche Ausbildung oder so was wie höhere Handelsschule in Tene gibt. Das ist wirklich eine Marktlücke. Oder so reine Lernbetriebe wie in D., Buchführung, Mathe, Sprachen, Büroorga, EK + VK wird da anhand fiktiver Firmen erlernt.
Bildung ist immer besser als rumhängen.
Ich gestehe, ich neige da zu drastischen Maßnahmen: Unser Sohn mußte 1 Jahr am Fließband arbeiten, jetzt hat er sein Abi mit 1,75 gemacht und fängt an zu studieren.
Jetzt weiß er ja warum.
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Ich verliere nie die Gelassenheit,
ich kann sie nur nicht immer sofort finden!
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu zauberin60 für den nützlichen Beitrag:
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09.09.2010, 15:10
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Mencey
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Zitat:
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Oder so reine Lernbetriebe...
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Es gibt ja nicht einmal ein "normales" Berufsausbildungssystem. Ein duales System wie in D ist in Canarias völlig unbekannt. Ja, das ist wirklich sehr schade. Das nimmt mehr als einer "halben" Generation die Zukunft.
Klasse! Da hast Du wohl alles richtig gemacht  . Ich hoffe, ich bekomme das auch einmal so hin. Bei uns geht es jetzt erst einmal um die Gymnasialempfehlung aber da sieht es sehr gut aus.
Saludos
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09.09.2010, 15:39
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Mencey
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Ersteinmal bitte richtig informieren:
Jugendliche, die kein Abi machen wollen oder schulische Probleme haben, können ab 16 Jahre verschiedene Formaciones profesionales ( berufliche Ausbildungen) im Institut machen. Auch Erwachsene können sich hiermit weiterbilden.
Diese Ausbildungen finden in verschiedenen Instituten statt, die z.B über eigene Autowerkstätte verfügen oder Labore oder Informatiksäle, Restaurantsküchen, Chemiesäle, Landwirtschaft, Forstwirtschaft etc... neben vielen Praxisstunden sind natürlich auch Mathe, Spanisch, Naturwissenschaften, Fremdsprache etc Unterrichtsfächer.
Die Formación Profesional (schulberufliche Ayusbildung) von der Consejería de Educación bietet ein Menge Ausbildungsmöglichkeiten auf verschiedenen Niveaus an.
Für Schüler ohne ESO- Abschluss besteht die Möglichkeit der PCP (1 Jahr) oder PCPI (2 Jahre). Das erste ist eine "Hilfsarbeiterausbildung" z.b. als Koch, Kellner, Automechaniker etc, die Jugendlichen werden in dem Jahr auf die Prueba de acceso (Aufnahmeprüfung) für eine Formación Profesional medio, FP (2 Jahre mit Techniker Titel) vorbereitet. PCPI ist eine 2 jährige Ausbildung, man erhält dann den ESO Titel und einen Titel für die Ausbildung und hat die Möglichkeit eine FP Medio anzuschliessen. Abileute, die nicht studieren wollen oder Leute, die FP medio bestanden haben, können eine FP superior ( 2 Jahre) machen und erreichen damit u.a. die Uni zu besuchen.
Die FP´s, PCP und PCPI werden in den "normalen" Institutos angeboten und sind gratis. Es wird viel Wert auf Praxisarbeit in schuleigenen Werkstätten, Labors, etc gelegt und auch in Betrieben Prácticas), aber es findet auch sehr viel berufsbegleitender Unterricht statt.
Es gibt finanzielle Hilfen (Becas), vor allem auch, wenn man den Wohnort wechseln muss und in Wohnheimen wohnt.
Noch freie Plätze für den Kurs 2010/2011
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Folgende 7 Benutzer sagen Danke zu Gomera für den nützlichen Beitrag:
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09.09.2010, 15:54
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Mencey
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Selbst wenn alle diese Jungen und Mädels Abitur oder schon abgeschlossene Berufsausbildung hätten:
ES GIBT KEINE ARBEITGEBER !
Und deshalb sind sie alle beschäftigungslos !
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Toleranz ist die Voraussetzung für jegliches Zusammenleben !
¡ El listo más listo, tendrá que reconocer que siempre habrá otro aún más listo !
Try to take it easy ! Make the best of your situation !
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Folgende 5 Benutzer sagen Danke zu LaTorre für den nützlichen Beitrag:
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09.09.2010, 16:14
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Mencey
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Danke Gomera, das wußte ich nicht, hatte von Spanien was anderes gelesen und erst die Tage einen Bericht zu dem Thema gehört.
Etwas flexibel muß man als junger Mensch schon sein, Sven zieht auch um.
Zwar nicht sooo weit, aber da die Plätze rar waren, hätte er fast nach Leipzig gemußt. Er hatte den Vorteil einer abgeschlossenen Lehre und dem guten Schnitt.
Es ist natürlich keine Lösung, daß die Jugend abwandert, aber ein paar Jahre im Ausland erweitert doch den Horizont. Wir haben hier ja oft ausländische PraktikantInnen als Mitbewohner, Indien, Amerika, Niederlande, Chemnitz, Brasilien, Marokko etc. Da kann man viel voneinander lernen.
Wenn sich die Situation zu Hause ändert und es wieder Jobs gibt, kann es ja zur Familiengründung wieder nach Hause gehen.
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ich kann sie nur nicht immer sofort finden!
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09.09.2010, 16:17
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Mencey
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Zitat:
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Jugendliche, die kein Abi machen wollen oder schulische Probleme haben, können ab 16 Jahre verschiedene Formaciones profesionales ( berufliche Ausbildungen) im Institut machen. Auch Erwachsene können sich hiermit weiterbilden.
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Das ist doch nicht seriös mit dem deutschen Berufsausbildungssystem zu vergleichen! Darum ging es doch. Einen Beruf kann man nicht in 12 oder 24 Monaten erlernen. Was ist denn so ein "Abschluss" wert? Wo wird der anerkannt? Die Frage ist doch umso wichtiger da es keine Arbeit gibt. Mal im Ernst: Sind denn 6 von 10 Jugendlichen zu blöd sich dort "anzumelden" wenn diese Möglichkeiten wirklich flächendeckend vorhanden wären?
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09.09.2010, 16:29
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Gesperrt
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Warum kann man Berufe in 12 bis 24 Monaten nicht erlernen? Das kann man doch nicht so pauschal behaupten. In Österreich dauert eine Berufsausbildung im dualen System (ähnlich wie in Deutschland) im Normalfall 3 Jahre, z. T. aber auch nur 2 Jahre.
Aber das Problem besteht offenbar gar nicht so sehr in der Berufsausbildung, sondern im Nichtvorhandensein von Arbeitsplätzen, wie La Torre richtig festgestellt hat.
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09.09.2010, 16:45
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Mencey
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Unter die 200 Arbeitssuchenden, die sich beim "INEM" ( Arbeitsamt ) jeden Morgen, in JEDER Filiale, anstellen, gesellen sich 2 ehemalige Arbeitgeber dazu, die dort ihre ehemaligen Angestellten begrüssen. Die Anwort, die sie dort erhalten, ist immer die gleiche: Es gibt nichts - verteilen sie ihr Curriculum wo immer sie können !
So gehen danach ehemalige Arbeitgeber/Angestellte zusammen einen "Cortado" in der nächsten Bar trinken - zu mehr reicht es nicht !
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¡ El listo más listo, tendrá que reconocer que siempre habrá otro aún más listo !
Try to take it easy ! Make the best of your situation !
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Folgender Benutzer sagt Danke zu LaTorre für den nützlichen Beitrag:
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09.09.2010, 16:55
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Mencey
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Bleibt leider immer noch die Frage warum...obwohl doch alles so easy ist... sind dann 54,93% der jungen Leute arbeitslos? Die sind wahrscheinlich auch alle schlecht informiert 
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