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05.07.2010, 16:08
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Gast
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Kann ich als "ULTRANORMALO" auf Teneriffa überleben?
Hola hier ist Sissy,
ich bin Ende 20, mein Mann ist Anfang 30 und wir spielen mit dem Gedanken Deutschland zu verlassen. Dieser Gedanke ist nicht zufällig - die Schwester meines Mannes und Ihr Mann wollen nach Teneriffa auswandern und wir würden eventuell mitkommen.
Mein Mann ist momentan in einer Bäckerei beschäftigt und ich, auf Grund des Alters meiner Kinder, 2 und 5 Jahre, zuhause.
Ich selbst bin gelernte Hotelkauffrau schule aber momentan zur Kindergärtnerin um.
Seht Ihr für unsere Zukunft eine Chance, oder meint Ihr lieber wir sollten es bleiben lassen. Der Reiz wäre schon da.
Danke für Eure Antworten.
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05.07.2010, 17:27
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Gast
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Hola Sissy,
ich grüble, wie ich deine Frage beantworten soll ....
Natürlich kann man hier überleben, wenn man einen Job hat und genug verdient. Ohne festen Job würde ich mit Familie hier nicht herziehen.
Die Chancen auf Arbeit sind sehr schlecht, und Besserung ist auf Jahre nicht in Sicht.
Wenn du schon so fragst: bleibt lieber zu Hause und unterdrückt Euren Reiz.
Gruss,
Theobald
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05.07.2010, 17:59
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Gesperrt
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Ort: puerto da la cruz
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in deutschland bleiben
Wenn ihr spanisch sprecht mit festem Jobvertrag kommen.
ansonsten in Deutschland bleiben und hier Urlaub machen.
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05.07.2010, 19:15
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Mencey
Registriert seit: 09.11.2007
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den wichtigsten Punkt habt ihr vergessen zu erwähnen:
sprecht ihr spanisch ????
Ansonsten habt ihr es sehr schwer, besonders wenn du in der Kinderbetreuung aktiv werden möchtest....
Da auf den Kanaren momentan rund 30% Arbeislose sind ist es nicht einfach, da würde ich mich eher meinen Vor"schreibern" anschliesen und sagen bleibt in D und kommt zum urlauben auf die Isla.
__________________
 wir waren vom 2. bis 27. März in Puerto...... aber wir kommen wieder !!
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Frau Tasta Tur
Musterstrasse 11
11111 Musterstadt
Bitte verratet nicht, dass ich sie angeschmiert hab, sonst wird das alte Luder sauer.
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06.07.2010, 07:39
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Gast
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Vielen Dank für Eure ehrlichen Antworten,
da ich schon sehr viel über die schlechte Lage auf Teneriffa gelesen habe, denke ich auch, dass es richtig schwer werden würde.
Gerade die Weiterbildung der Kinder soll ja teuer sein.
Ja spanisch spreche ich ein wenig, waren vor 3 Jahren im Urlaub hier und da hatte ich zuvor einen Kurs belegt - ein bißchen Touri - Spanisch eben, aber das könnte ich ja noch vertiefen.
Würden den Traum schon gerne leben, aber gerade mit 2 Kindern ist das schon ganz schön riskant.
Da wir auch kaum Rücklagen bilden konnten, wären wir wahrscheinlich zu Beginn auf familiäre Unterstützung angewiesen und das will ich eigentlich nicht.
Ich denke auch, dass es wohl besser ist, erst mal das Vorhaben und Übersiedeln meines Schwagers zu beobachten. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.
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06.07.2010, 13:08
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Fast-Canario
Registriert seit: 13.10.2007
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meine Gedanken dazu
Ich glaube, jeder Auswanderungswille sollte sich darüber Gedanken machen, wenn er mit Familie einschliesslich Kids nach Teneriffa umsiedeln will, ob der Traum, den er leben will, auch der künftige Traum seiner Kinder sein wird...
Wenn man nicht mit reichlich finanziellen Mitteln ausgestattet ist, hat man nur die Möglichkeit, die Kinder auf die staatlichen span. Schulen zu geben. Sie haben in vielen Bereichen ihre Vorteile, es wird aktiv versucht die Kids zu integriere. Schwierig wird es, wenn es in die weitergehenden Schulen geht und noch schwieriger, wenn es hinterher Richtung Ausbildung gehen soll.
Ich habe mich bewusst dazu entschieden , meine Kinder nach Deutschland zu schicken, um ihnen den best möglichen Start ins Leben zu geben.
Ich möchte mir nicht später vorwerfen, meinen vermeintlichen Traum auf den rücken meiner Kinder ausgelebt zu haben.
Noch als Anmerkung...was mir bei allen Threads aufgefallen is, die sich mit Auswandern auf Teneriffa befassen....Kaum einer macht sich Gedanken, dass es doch sicherlich noch ganz viele bessere Auswanderungsziele gibt mit weniger Arbeitslosigkeit, besserem Preis-Leistungs-Lohn-Verhältnissen..sehr wahrscheinlich verständlich, da wir ja hier im Teneriffa-Forum sind.....
in diesem Sinne
Diverin
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06.07.2010, 14:55
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Moderator
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Ort: Callao Salvaje
Beiträge: 2,794
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Erhielt 2,132 Danke für 968 Beiträge
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Zitat:
Zitat von Diverin66
was mir bei allen Threads aufgefallen is, die sich mit Auswandern auf Teneriffa befassen....Kaum einer macht sich Gedanken, dass es doch sicherlich noch ganz viele bessere Auswanderungsziele gibt mit weniger Arbeitslosigkeit, besserem Preis-Leistungs-Lohn-Verhältnissen..sehr wahrscheinlich verständlich, da wir ja hier im Teneriffa-Forum sind.....
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Wie Du schon selber sagst, wird es wohl daran liegen, das wir ein Teneriffa-Forum sind...
Es macht ja schließlich wenig Sinn, in einem Teneriffa-Forum nach meinen Zukunftschancen zu fragen, wenn ich vorhabe nach Australien auszuwandern.
Lg, Gaviota
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06.07.2010, 15:06
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Gast
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Antwort an Diverin66
Erst mal Danke für die Offenlegung Deiner Gedanken.
Ich gebe Dir recht, ich weiß auch nicht ob das der Traum meiner Kinder ist oder sich zu diesem entwickelt, sie sind mit 2 und 5 Jahren einfach noch zu jung und wir zwingen ihnen damit etwas auf. Sie wären von einem Leben mit mehr schönem Wetter und einem Meer begeistert, Zukunftsgedanken haben die Kiddys noch nicht.
Wir müssen uns jetzt entscheiden, ob wir den Schritt wagen. Die Kinder integrieren sich wahrscheinlich leichter als wir, sei es die andere Mentalität oder die Sprache, meine ich zumindest.
Die schulische Ausbildung macht mir sicherlich auch Sorgen, man möchte ja nur das Beste für sie - aber ehrlich - darüber weiß ich noch zu wenig im Bezug auf Teneriffa.
Was meinst Du übrigens mit ..."Kinder nach Deutschland zu schicken"? Habe ich das richtig verstanden, Du bist auf Teneriffa geblieben und Deine Kinder sind zurück nach Deutschland gegangen???
Was die Wahl der Insel anbelangt. Wir haben sie in Urlauben schätzen und lieben gelernt. Dazu kommt ein erleichterndern Faktor: mein Schwager und meine Schwägerin siedeln auch um und wir würden somit nicht alles hinter uns lassen, ein bißchen Gewohnheit mit nehmen.
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06.07.2010, 15:48
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Mencey
Registriert seit: 04.08.2008
Ort: Callao Salvaje
Beiträge: 1,107
Abgegebene Danke: 860
Erhielt 1,010 Danke für 314 Beiträge
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Zitat:
Zitat von sissy
Erst mal Danke für die Offenlegung Deiner Gedanken.
Ich gebe Dir recht, ich weiß auch nicht ob das der Traum meiner Kinder ist oder sich zu diesem entwickelt, sie sind mit 2 und 5 Jahren einfach noch zu jung und wir zwingen ihnen damit etwas auf.
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Ich finde "aufzwingen" klingt ziemlich brutal.
Deine Kinder sind 2 und 5, wenn Du jetzt mit ihnen übersiedelst werden sie sich in 10 Jahren sicher kaum noch an die Zeit in Deutschland erinnern können, also werden sie wahrscheinlich am wenigsten aus der Zeit vermissen.
Das hengt nur in den Köpfen der Erwachsenen fest.
Wenn man diesen Schritt ernsthaft vor hat, finde ich es von Vorteil wenn die Kinder noch relativ jung sind, sie haben am wenigsten Probleme sich zu integrieren.
Wenn es um die Schulbildung geht kann man nicht mit einem deutschen Anspruch nach Spanien gehen, das sollte einem bewusst sein.
Oder man schickt sein Kind, wenn man genügend Geld hat, auf eine Internationale Schule.
Ich halte es mir aber immer so vor Augen....
Wäre ich in Spanien geboren und wäre nun Spanierin, würde ich auch nicht nach einer deutschen Schulbildung fragen.
Man sucht sich einen neuen Wahlheimat aus, also muss ich auch mit den Gegebenheiten dort leben.
Wenn mein Kind dann einen spanischen Schulabschluss hat, ist es kein dummer oder schlechterer Mensch.
Es wird in spanien mit einem anderen Berufsleben leben lernen.
Die deutschen Vergleiche hat das Kind nicht, ausser ich persönlich erzähle ständig vom schönen Deutschland.
Was nutzt es, wenn ich in Deutschland eine Superausbildung mache und danch trotzdem arbeitslos bin.
In Deutschland ist auch nicht immer alles toll.
Oh, jetzt habe ich doch so viel geschrieben.
Das sollte nicht beeinflussend für Deine Entscheidung sein (dazu gehört viel mehr), ich wollte nur meine Gedanken zu Kinder und Schule mitteilen.
LG 
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06.07.2010, 16:04
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Gast
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Hola Daxle,
kein beeinflussender aber ein beruhigender Beitrag von Dir.
Denke genauso und darum kann ich heute, diese doch eingreifende Entscheidung, nicht von meinen Kindern abhängig machen.
Wenn sie sich, aus welchen Gründen auch immer, in einem reifen Alter, anderst entscheiden, werde ich sie auch nicht aufhalten.
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