Das angekündigte Spezial zur kanarischen Kiefer.
die Wurzeln mal im Gestein:
Üblicherweise sieht die Wachstumsunterlage aber lavamässig rot bis Schwarz aus:
hoffnungsvoller Nachwuchs:
Die Borke bietet ein ebenso farbefrohes Bild, das zweite und dritte Bild ist von Pino Gordo, dem 400 Jahre alten Riesen.
Nun zu der speziellen Eigenschaft der Bäume sich nach Waldbränden zu verjüngen. Die Bilder wurden unterhalb des Teide bei Fortalezza aufgenommen . Hier hat 2007 ein Feuer den Berghang massiv geschädigt.
Aber die Pinus canariensis schlägt - fast immer wieder aus, wenn die Borke nicht ganz weggebrannt ist.
Die kan. Kiefern werden die höchsten Kiefern in der alten Welt mit bis zu 60 Metern, Das BIld zeigt die die Pinos de las dos Pernadas mit 56 Metern Höhe, die ›Liebenden Pinien‹. Die beiden Prachtbäume sind so miteinander verwachsen, dass sie an ein Liebespaar erinnern, das sich nicht trennen kann (830 cm Stark).
Dann noch zu den Besonderheiten : die Art versteht es , die Nebel/ regenwolken zu durchkämmen und zu " melken" um das Wasser zu sammeln ( Bin mir nicht sicher, ob pinus can oder pinus radiata hier im Bild )
dann findet man in der beginnenden Waldzone massenweise lange Bartflechten an den Nadelbäumen:
Zum Abschluss die Kiefer, die auch wichtige Aufgaben übernimmt: Sie steht in Las Vegas im Südwesten Teneriffas vor einer Kirche. Mangels Glockenturm hat man das Geläut in dem Baum befestigt. Wer genau hinsieht, kann auf dem Fotos das Glockenseil entdecken!
macht Spaß, dort auf den Spuren der tollen Bäume zu sein. Besonders in der Nähe von
Vilaflor und auch um den Chineyro.
es grüßt
Baumlaeufer-Wolfgang
P. S habe die Bilder noch mal in dieser Form eingestellt. U.A. Weil mir keiner begründen kann, wieso ich es anders machen sollte.