die Cueva del Viento, eine der längsten Vulkanhöhlen der Welt, wurde heute offiziell am CENTRO DE VISITANTES in Icod de los Vinos/Los Piquetes eröffnet.
Vom Centro aus fährt ein Kleinbus mit maximal 15 Personen zum Eingang der Höhle (Bodegón El Refugio), daher ist eine Anmeldung erforderlich.
Inseltelefon 922 815 339
Fußmarsch in der Höhle 1,2 km
Schwierigkeit mittel
Gesamtdauer der Exkursion ca. 2 Stunden
Feste (Wander)Schuhe erforderlich
Offizielle Webseite http://www.cuevadelviento.net/
Die Informationen im Centro sowie die Führungen sind in spanischer und englischer
Sprache (nicht aber in deutsch).
Eröffnungsrede des Bürgermeisters von Icod Alfonso Diego,
rechts neben ihm Inselpräsident Ricardo Melchior :
Und hier noch ein paar Eindrücke um das Zentrum herum :
Blick auf Icod de los Vinos, im Hintergrund Mitte Las Canales,
Dahinter (nicht sichtbar) liegt dann Garachico. Leider war es etwas wolkig,
("für den Norden eher ungewöhnlich" ) :
Danke für den Beitrag.
Mal schauen, vielleicht werden wir dort mal reinschauen. Hab mir die tel-Nummer gespeichert. Ich fand es schon auf Lanzarote interesant in der Cueva del los Verdes. Ich find es auch gut, das man sich Anmelden muss und das sie dort nur mit kleinen Gruppen einsteigen.
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Wenn die, die schlecht über mich reden,
wüßten was ich von ihnen halte...............,
würden sie noch schlechter über mich reden...
...in der Gemeinde Icod de los Vinos, einer der Weinregionen im Nordwesten der Insel Teneriffa, können Abenteurer und Hobby-Vulkanologen jetzt auf eine ganz besondere Entdeckungsreise gehen. Denn dort befindet sich die über 17 km lange Höhle Cueva del Viento-Sobrado.
die Cueva del Viento, eine der längsten Vulkanhöhlen der Welt, wurde heute offiziell am CENTRO DE VISITANTES in Icod de los Vinos/Los Piquetes eröffnet.
Vom Centro aus fährt ein Kleinbus mit maximal 15 Personen zum Eingang der Höhle (Bodegón El Refugio), daher ist eine Anmeldung erforderlich.
Inseltelefon 922 815 339
Fußmarsch in der Höhle 1,2 km
Schwierigkeit mittel
Gesamtdauer der Exkursion ca. 2 Stunden
Feste (Wander)Schuhe erforderlich
Offizielle Webseite http://www.cuevadelviento.net/
Die Informationen im Centro sowie die Führungen sind in spanischer und englischer
Sprache (nicht aber in deutsch).
Eröffnungsrede des Bürgermeisters von Icod Alfonso Diego,
rechts neben ihm Inselpräsident Ricardo Melchior :
Und hier noch ein paar Eindrücke um das Zentrum herum :
Blick auf Icod de los Vinos, im Hintergrund Mitte Las Canales,
Dahinter (nicht sichtbar) liegt dann Garachico. Leider war es etwas wolkig,
("für den Norden eher ungewöhnlich" ) :
Und als alle wieder weg waren, wickelte Icods Bürgermeister seine Amtsgeschäfte direkt vor der Kneipe ab !
Die Höhle kann schon seit Jahren - so wie beschrieben - besichtigt werden. Es handelt sich dabei nur um einen relativ kurzen Abschnitt, der aber sehr sehenswert ist. Der Rest der Höhle ist aus Naturschutzgründen gesperrt. Die Führungen fanden bisher nur auf Spanisch statt. Das ist für Leute, die die Sprache nur wenig beherrschen ein Nachteil. Deswegen hier eine kurze Beschreibung des Wichtigsten:
Zunächst bekommt man kurz vor der Höhle Pahoehoe-Lava, die schöne Stricklavamuster gebildet hat, gezeigt; denn solche Formationen stehen im Zusammenhang mit der Entstehung der Lavahöhlen. Dazu braucht es nämlich schnell fließende, dünnflüssige Lava, was wiederum wesentlich von deren Zusammensetzung abhängt. Wenn die Oberfläche erkaltet und das typische Strickmuster entsteht, fließt darunter die heiße Lava weiter. Der Führer erklärt in der Höhle die Spuren dieser Lava, z.B. tropfsteinähnliche Gebilde, welche von der Decke herabhängen. Sie sind entstanden, wenn kurz nach der Erstarrung der Decke der Lavaspiegel abgesunken ist (weil die vulkanische Aktivität des Pico viejo nachgelassen hat). Seitliche Basaltbänder, die teilweise deutliche Stufen vor der Wand bilden, weisen auf die früheren Füllstände hin. Auch die Entstehung des verzweigten Höhlensystems wird erklärt. Außerdem werden endemische Höhlenbewohner gezeigt. Dazu gehören auch große Spinnen. Sie kommen nur in dieser Höhle vor. Die Nahrungsketten basieren auf den Wurzeln der Pflanzen, welche über der Höhle wachsen und durch Spalten bis in die Höhle gelangen. Dort dienen sie pflanzenfressenden Wirbellosen als Nahrung, welche wiederum von den Spinnen erbeutet werden. Die Führung endet an einem senkrechten Schacht, durch den man nach oben auch den Himmel erkennen kann (die Öffnung wird vorher schon oben beim Weg zur Höhle gezeigt). Der Schacht leitet nach unten in eine tiefer gelegene ältere Höhle. Er ist entstanden, als dort die Decke der älteren Höhle durchgeschmolzen ist und die Lava ähnlich einem Wasserfall nach unten stürzte, um von dort an den alten Weg zu benutzen.
Oberhalb der Höhle dürfen keine Häuser erbaut werden, bestehende wurden nach Unter-Schutz-Stellung der Höhle entfernt. Hintergrund ist, dass nach wie vor in entlegeneren Gebieten keine Kanalisation für das Abwasser vorhanden ist, sondern wie in alter Zeit so tief gebohrt wird, bis man auf eine genügend große Kaverne stößt, welche die Abwässer aufnimmt und versickern lässt. Dieses Schicksal soll der Höhle erspart bleiben.
Außerhalb der Höhle kann man auch ein gut erhaltenes Stück eines Camino Real bewundern. Das waren früher die Hauptverbindungswege, welche vom Staat unterhalten wurden.
Bei San Marcos werden auch Höhlenführungen angeboten (z.B. bei Patea tus Montes). Die sind etwas abenteuerlicher. Es soll sich dabei um das untere Ende der Cueva del Viento handeln.
lagarto66
Bergführer und Biologe
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Der Name der Höhle - Cueva del Viento = Höhle des Windes = Höhle mit Wind - kommt daher, dass die Lufttemperatur in der Höhle deutlich niedriger als außerhalb ist. Da kalte Luft schwerer ist als warme, sinkt sie in der Höhle vom Pico Viejo zum Ausgang in Meeresnähe stetig ab. Der dadurch verursachte Luftstrom gab der Höhle ihren Namen.
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