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14.12.2010, 10:36
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Neu im Forum
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Wildpflanzen (Gemüse und Gewürzkräuter) Pilze
Was gibt es auf Wanderungen für die Küche zu sammeln?
Irgendwo habe ich gelesen, daß Brennesseln auf Teneriffa nicht wachsen.
Wäre schade, wenn es stimmen würde.
Was gibt es alternativ an gesunden Naturprodukten.
Kakteenfrüchte sollen sich wunderbar zu Marmelade verarbeiten lassen
sind im März,April, Mai erst im Süden, dann im Norden
vorerst lernen wir spanisch und lesen Wanderführer
Geändert von Gaviota (14.12.2010 um 11:01 Uhr)
Grund: aus dem Lexikon ins Forum verschoben :)
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14.12.2010, 17:10
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Mencey
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Zitat:
Zitat von michael1
Was gibt es auf Wanderungen für die Küche zu sammeln?
Irgendwo habe ich gelesen, daß Brennesseln auf Teneriffa nicht wachsen.
Wäre schade, wenn es stimmen würde.
Was gibt es alternativ an gesunden Naturprodukten.
Kakteenfrüchte sollen sich wunderbar zu Marmelade verarbeiten lassen
sind im März,April, Mai erst im Süden, dann im Norden
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Bin nicht traurig darüber, dass es hier keine Brennesseln gibt. Dann wäre nämlich in den wertvollen naturnahen Biotopen der Stickstoffgehalt im Boden zu hoch für die an kargere Verhältnisse angepassten Endemiten. Und dort, wo z.B. stickstoffliebende Brombeeren wachsen, ist häufig kein Durchkommen.
Ihr solltet auf Teneriffa eher etwas vorsichtig sein mit dem Sammeln. Viele der häufigen Pflanzen sind, wenn wir mal vom verbreiteten Fenchel absehen, eher giftig oder zumindest unbekömmlich. Und manche Pflanzen haben Doppelgänger, mit denen man sie verwechseln kann. Letzteres gilt auch für die Lorbeergewächse, und Gewürzlorbeer ist auf Teneriffa nicht heimisch.
Und man darf auch hier nicht von einer ehemaligen Jäger- und Sammler-Kultur der seinerzeitigen Ureinwohner ausgehen. Das was die ersten Einwanderer kurz vor oder um Christi Geburt als Nahrungsgrundlagen brauchten, haben sie überwiegend selbst mitgebracht. Jagdbares Wild und ganzjährig oder im Jahresgang reifende Pflanzen, die man zum Verzehr regelmäßig sammeln konnte, gab es vorher nicht / kaum. Und die Ureinwohner entstammten selbst - siehe Beginn der ersten Besiedlungen - eisenzeitlichen Kulturen.
Insofern wäre Euch der Besuch bei den Bauern zur Deckung Eures Bedarfs anzuraten.
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Folgende 3 Benutzer sagen Danke zu lagarto66 für den nützlichen Beitrag:
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14.12.2010, 18:48
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Mencey
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So, und wenn dann noch was übrig bleibt, ausser dem von Legarto Aufgezähltem, dann steht es garantiert unter Naturschutz. Die Insel hat hier nämlich über 45 % Naturparks und Schutzgebiete.
Thymian< wächst wild- Humboldweg, Chinamada
Berros< für Suppen- bisschen wie Kohl (La Gomera: potage de Berros)wächst in den Schluchten mit Wasser
Igname, Wurzel< Eintöpfe, Fritten , wächst in Schluchten mit fliessend Wasser
Wilde Feigen (brebas), sind länglich wie Eier und schwarz) < Nähe Chinyero
mehr fällt mir im Augenblick nicht ein
ist aber ein sehr interessantes Thema
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Bemüh dich nur und sei hübsch froh,
der Ärger kommt schon sowieso.
Wilhelm Busch
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Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu Kaleika für den nützlichen Beitrag:
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15.12.2010, 10:14
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Fast-Canario
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keine Brennesseln??
Hallo,
also wie jetzt,auf Teneriffa soll es keine Brennesseln geben.
In meinem Gatren schon!!! 
Ist mein Garten jetzt ein Naturwunder???
liebe Grüsse
Mona
__________________
JETZT NEU !!!
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15.12.2010, 11:22
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Mencey
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hast du die mitgebracht?ich habe es schon öfters versucht ohne erfolg
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15.12.2010, 11:55
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Fast-Canario
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 olbi
nee, ich hab die nicht mitgebracht,
die waren schon vor mir da 
aber ist das jetzt wirklich so ungewöhnlich?
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15.12.2010, 13:04
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Mencey
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Mein Kanarienvogel freut sich über die tägliche Ration von frischer Vogelmiere aus meinem Garten. Wächst hier im Schatten und will stets feucht gehalten werden. Sehr Vitamin C reich und auch von mir als Brotbelag geschätzt.
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Wir sind keine Menschen die eine spirituelle Erfahrung machen, sondern SPIRIT der gerade eine materielle Erfahrung macht - und dieser Spirit ist in ALLEN Dimensionen gleichzeitig .
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15.12.2010, 13:38
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Mencey
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Brennnesseln sind schon ungewöhnlich,jedenfalls hier im süden wie auch vogelmiere
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15.12.2010, 16:40
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Mencey
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Brennesseln und Vogelmieren sind eingeschleppt, z.B. als Samen an unseren Schuhen. Manche dieser Neophyten können sich auch ganz gut auf Kosten der angestammten Flora ausbreiten. Nennenswerte Bestände dieser Arten habe ich aber noch nicht gesehen. Vielleicht bewege ich mich aber auch zu selten in deren Siedlungsgebieten oder habe einen Tunnelblick für Endemiten.
Thymian ist natürlich weit verbreitet, aber werdet davon mal satt! An Ñame hatte ich tatsächlich nicht gedacht. Das wächst gerne als verwilderte Kulturpflanze an nassen Stellen und ist an seinen großen Blättern gut erkennbar. Man muss die stärkehaltigen Abschnitte aber sehr lange kochen, bis sie genießbar sind. Da sind mir Kartoffeln lieber, und davon gibt es viele örtliche und besondere Sorten zum Ausprobieren.
Geändert von lagarto66 (15.12.2010 um 18:19 Uhr)
Grund: Korrektur
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16.12.2010, 16:48
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Mencey
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Bin der Sache mit den Brennesseln noch etwas nachgegangen. War da zu schnell mit einer früheren Behauptung, die ich jetzt gerne korrigieren möchte.
Es gibt im Lorbeerwald an sehr feuchten Stellen endemische Brennesseln, die dort als holzige Sträucher wachsen, aber die gleichen Brennhaare auf den typischen Blättern besitzen wie die vom Festland: Urtica morifolia (Maulbeerblättrige Brennessel). Außerdem gibt es anscheinend auch eine krautige einjährige Art, Urtica stachyoides, die man mit der europäischen Form Urtica urens leicht verwechseln kann. Letztere ist - wie ich schon beschrieben habe - auf Teneriffa eingeschleppt worden.
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Folgende 4 Benutzer sagen Danke zu lagarto66 für den nützlichen Beitrag:
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