ich weiß nicht, ob es hier um ein kanarisches Rezept geht, aber der Satz ist einem Thread entnommen, wo es um ein Restaurant geht, das sich hier auf TF befindet. Da meine Frage aber off topic wäre, poste ich sie hier als neuen Thread.
Ente ist eine meiner Lieblingsspeisen. Obwohl ich kein begeisterter Koch bin, mache immer ich die, wenn es bei uns Ente gibt, weil meine Frau das anfangs gar nicht konnte. Sie macht lieber Sushi, Sashimi, Teriyaki, Tempura und so was. :-)
Viel Kochkompetenz brauche ich aber dafür nicht: Salzen, Majoran dran, ein paar Boskop in den Bauch, rein in den Römertopf, Römertopf zu, rein in den Backofen und nach zwei Stunden wieder raus. Habe ich meiner Oma abgeguckt.
Wenn es in dem Zitat oben "im Rohr gebraten" heißt, ist damit ein Backofen gemeint, oder was?
Und wenn in weiteren Texten des o. a. Threads von "Grillen" die Rede ist: Ist damit ein offener Grill gemeint? Da müsste man dann aber doch wohl laufend drehen und ausfließendes Fett wieder drüber geißen?
Wie macht sich denn der Unterschied zwischen einer im Rohr gebratenen oder gegrillten Ente optisch oder geschmacklich bemerkbar?
Genausowenig wie Gänse, sind Enten und auch Puter kein typisches Geflügel auf den Kanaren.
Als Einfuhrware, von den Touris angesprochen und von einheimisch gewordenen ausländischen Gastronomen mitgebracht, nun auch Teil der hiesigen Speisekarten.
Knackig goldbraun muss die Ente schon sein, wie auch beim Backhendl, damit der Geschmack herauskommt, dass ist am Grill zu erreichen, wenn man mäßig mit dem eigenen Saft übergießt, und im Backrohr/Ofen, wenn man wenig übergießt.
Graues Geflügelfleisch ist mir ein Greuel, wenn man die Ente wie gekocht aussehen läßt.
Toleranz ist die Voraussetzung für jegliches Zusammenleben !
¡ El listo más listo, tendrá que reconocer que siempre habrá otro aún más listo !
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Knackig goldbraun muss die Ente schon sein, wie auch beim Backhendl, damit der Geschmack herauskommt, dass ist am Grill zu erreichen, wenn man mäßig mit dem eigenen Saft übergießt, und im Backrohr/Ofen, wenn man wenig übergießt.
Als Wiener muss ich dir wiedersprechen, es wird keine Ente sowie ein Backhendl zubereitet. Ein Backhendl wird so zubereitet:
Zur Zubereitung wird ein küchenfertig vorbereitetes Hendl mit Salz gewürzt, mit etwas Zitronensaft eingerieben und in zwei Bruststücke, zwei Haxenteile und die beiden Flügel zerteilt. Sodann werden die Teile in Mehl gewälzt, anschließend durch gequirltes Ei gezogen und zuletzt in Semmelbröseln gewendet, um sie schließlich in reichlich Butterschmalz oder Öl auszubacken.
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Man könnte viele Beispiele für unsinnige Ausgaben nennen, aber keines ist treffender als die Errichtung einer Friedhofsmauer. Die, die drinnen sind, können sowieso nicht hinaus, und die, die draußen sind, wollen nicht hinein.
Mark Twain
Das da die "Autricher" gleich springen würden, habe ich mir beinahe vorher gedacht.
Doch nicht alles was "Backhendl" verstehen lassen will, ist das Gleiche.
Wäre ich aus den "neuen" Bundesländern ( ich beziehe mich auf D ), da hieß das Ding "Broiler", sonst kann man ja "Grillhähnchen" dazu sagen, wie WIR es vom "Wienerwald"-Restaurant kennen.
Und das sieht dann eben NUR so aus, wie auch eine Ente oder Gans ( für mich ) ausschauen sollte:
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@ laTorre:
so wird das backhendl in wikipedia beschrieben:
"Backhendl (Backhähnchen, poulet frit à la viennoise) ist seit dem 18. Jahrhundert eine Spezialität der Wiener Küche.
Zur Zubereitung wird ein kleines junges, küchenfertig vorbereitetes Huhn (wienerisch Hendl) mit Salz und Pfeffer gewürzt, mit etwas Zitronensaft eingerieben und in zwei Bruststücke, zwei Haxenteile und die beiden Flügel zerteilt. Sodann werden die Teile in Mehl gewälzt, anschließend durch gequirltes Ei gezogen und zuletzt in Semmelbröseln gewendet, um sie schließlich in reichlich Butterschmalz oder Öl auszubacken (entweder in der Fritteuse oder einer zugedeckten Pfanne). Traditionell gehören auch Leber, Herz und Magen – ebenfalls paniert und gebacken – zum Gericht.
Serviert wird das Backhendl mit frittierten Petersiliensträußchen, geachtelten Zitronenschnitzen und Blattsalat oder Kartoffelsalat. In der Gastronomie und bei älteren Tieren ist es üblich, die Hühnerstücke vor dem Panieren und Frittieren vorzugaren.
Ursprünglich war die Zubereitung anders: Das Huhn wurde vor dem Backen vollständig entbeint und mit einem Fleischhammer flachgeklopft, so dass es in einer Pfanne gebacken werden konnte. In der Zeit des Biedermeier war das Backhendl Inbegriff der feinen Wiener Küche, der Aristokratie und dem gehobenen Bürgertum vorbehalten."
mit dem heissgeliebten "gummiadler" aus meiner jugend als gast im restaurant "wienerwald" hat es nur den vogel als hauptbestandteil gemein.
gruss bluebird
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Geändert von LaTorre (26.02.2010 um 15:09 Uhr)
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Das Backhendl gibt's übrigens auch in der pannonischen Küche (vielleicht ist es ja sogar ursprünglich von dorther in die Wiener Küche gekommen?). Aber eines ist ganz klar: ohne Mehl und Ei gibt es kein Backhendl! Was La Torre offenbar meint, ist offenbar das Brathendl (kommt auch aus dem Backrohr - aber ohne Mehl und Ei - siehe das vom ihm gepostete Foto). Und dann gibt es noch das Grillhendl (wie schon der Name sagt, wird es gegrillt).
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