Im Tierheim K9 warten im Moment einige Hunde darauf, ein neues Frauchen /Herrchen in Deutschland zu bekommen. Es werden Flugpat/innen zu fast allen Flughäfen in Deutschland gesucht (insbesondere Frankfurt, München, Hamburg, Düsseldorf). Wenn Interesse und die Möglichkeit besteht, einen Hund mit nach D zu nehmen, bitte bei mir per PM melden. Ich werde den Kontakt dann herstellen.
Zu der Prozedur, die ich selbst auch schon mitgemacht habe: Sämtliche Formalitäten am Flughafen werden von Mitarbeiter/innen erledigt, die am Flughafen bekannt sind und am Zielort wartet jemand, der am Ausgang das Tier entgegennimmt. Bei Bereitschaft, eine Patenschaft anzunehmen, müssen nur die Flugdaten mit Namen angegeben werden. Alles andere erledigen die Tierheimmitarbeiter/innen.
Danke im voraus für Meldungen.
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Bitte lasst doch die Tiere in den Ursprungsländern und helft vor Ort.
Deutsche Tierheime sind voll und dort warten arme Tiere Jahre darauf vermittelt zu werden. Manche haben durch den "Import" aus Spanien, Rumänien etc. null Chancen vermittelt zu werden. Wenn hier wieder viel Platz in den Tierheimen ist, dann bin ich einer der Ersten der gerne Flugpate macht.
Gruß aus der Sonne (in Deutschland!)
der Mainzer
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Nix für ungut, aber da muss ich dem Mainzer zustimmen. Fast wöchentlich werden Berichte über unzumutbare Zustände bei "Züchtern", auf grenznahen Märkten etc. veröffentlicht.
Vielfach werden Welpen viel zu früh von der Mutter genommen um sie zu verhökern. Krank und schwach landen sie letztlich im Tierheim oder verenden elend.
Ausserdem machen sich viele Käufer auch keine Gedanken über anstehende Kosten, dann werden die Kreaturen eben wieder entsorgt.
Hier ist eine Datenbank zu regionalen Hundesteuersätzen: http://www.tiervermittlung.de/hundesteuer.shtml
Also lasst die Tiere wo sie sind und kümmert Euch dort um sie.
Gruss
der Tellus
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OK, also zunächst. Bevor meine Frau angefangen hat, sich hier auf der Insel für die ausgesetzten und abgegebenen Hunde sozial zu engagieren, war ich auch immer dagegen, Hunde aus Südeuropa nach Mittel-und Nordeuropa zu verschicken. Nachdem ich jetzt weiß, wie das (zum mindesten von Teneriffa aus) abläuft, und seitdem ich die 'wirklichen' Zustände hier auf der Insel kenne, habe ich meine Meinung geändert.
Ein guter Teil der Hunde, die verschickt werden, sind (wie Sven schreibt) tatsächlich schon vermittelt und gehen direkt in private Hände. Viele Deutsche, die Hunde von der Insel 'adoptiert' haben, melden sich immer wieder mit Dankesbriefen, weil die Hunde ganz einfach anhänglicher, freundlicher und und und... sind als Hunde, die in D geboren werden und aufwachsen. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, wir haben seit 35 Jahren Hunde in Deutschland und hier. Unser jetziger Connor (Schäferhundmischling) ist der freundlichste Hund, der mir je 'untergekommen' ist und hat vorher 9 (NEUN) Jahre im K9 'gelebt'
Zurück zum Thema. Ein Teil der Hunde wird nach Absprache mit dem jeweiligen Tierheim nach Deutschland verschickt, im wesentlichen kleinere Hunde, die wohl in Deutschland oft in nicht genügender Zahl verfügbar sind, und normalerweise schnell vemittelt werden können.
Zu irgendwelchen Importen aus Rumänien, Griechenland etc. kann und will ich nichts sagen. Aus unserer Erfahrung hier, werden die Transfers on der Insel nach Deutschland selektiv und sehr verantwortungsvoll durchgeführt.
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Als Flugpatin kenne ich es nur so, dass die Tiere am Zielflughafen vom Koop-Tierheim in Deutschland und den neuen Besitzern abgeholt werden, die Tiere bleiben auch direkt bei den neuen Besitzern in Deutschland.
Ich kenne übrigens einige, die Hunde mitgenommen haben und es hat immer gut geklappt. Es ist kein Aufwand für den Paten, denn am Zielflughafen sind direkt die Zuständigen da, die den Hund übernehmen und das war's.
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habt ihr schon von "TRACES" gehört? Wir versuchen zur Zeit den Tierarzt zu überzeugen, sich dort anzumelden.
Damit wäre es für die Flugpaten einfacherer.
Hallo Mullemaus,
von TRACES hatte ich bis jetzt noch nichts gehört/gelesen. Habe mich aber jetzt etwas kundig gemacht. So wie ich das System verstanden habe, ist es eher für größere Tiertransporte (lebend oder schon tot) anwendbar und dient hauptsächlich der Lebensmittelsicherheit. Auf unsere Flugpaten und auf jeden einzelnen Hund angewendet, wäre das eher ein 'Overkill', solange wir nicht dazu gezwungen werden.
Im übrigen ist es doch für die Flugpaten auch jetzt relativ einfach. Die einzige 'Mühe', die man auf sich nehmen muß, ist es, am Ankunftsort in Deutschland an der Gepäckausgabe die Flugbox mit dem Hund in Empfang zu nehmen (was etwas zusätzliche Wartezeit bedingt) und sie dann am Ausgang in die richtigen Hände zu geben.
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