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Mencey
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aus meinem Tagebuch - 14. Juni
Aus meinem Tagebuch
14. Juni 2007
Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht stammt der Ausdruck „Beamtenforelle“ nicht vom verstorbenen österreichischen Bundeskanzler Julius Raab, sondern aus früherer Zeit - der Scherzausdruck bezeichnet zwar meistens die Knackwurst (ist ähnlich der in Deutschland hergestellten Schinkenwurst), manchmal aber auch das Salzstangerl, jedenfalls eine einfache, billige Speise, deren Form eine entfernte Ähnlichkeit mit einer Forelle hat.
BEAMTENFORELLE mit Kohlrabigemüse
½ Kranzerl Schinkenwurst
etwas Mehl
Öl zum Braten
4 Stk. Kohlrabi
1 Handvoll grüne Erbsen
1 kl. Zwiebel
Öl
Mehl zum Stauben
1 Bd. Petersilie
3 Eßl. Sahne
Gewürze:
Salz, Rindersuppe zum Aufgießen
Beilage: Petersilienkartofferl
Zubereitung: 45 Minuten
Kartoffel für die Beilage in der Schale kochen, schälen und in heißer Butter wälzen. Die frisch gehackte Petersilie und Salz erst kurz vor dem Anrichten beigeben.
Die Kohlrabiknollen schälen in Stifte schneiden und mit den grünen Erbsen in gut gewürzter Rinderbrühe bissfest kochen. In der Zwischenzeit eine kleine Zwiebel schälen, in nicht zu dünne Würfel schneiden in Öl rösten, etwas Mehl dazugeben und mit dem Gemüsesud und der Sahne ablöschen. Das fertig gekochte Gemüse abseihen, in die Sauce geben und mit frischer Petersilie bestreuen. Eventuell mit einem Löfferl Suppenpulver den Geschmack intensivieren.
Die Schinkenwurst in der Hälfte durchschneiden, an der gewölbten Seite einschneiden, in Mehl wälzen und in heißem Fett herausbraten.
Guten Appetit wünscht Euch
Eure Wienerin
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