In hohem Maße wird hier über Gegebenheiten berichtet, die entweder in den Tourismusberreichen des Nordens oder des Südens zu finden sind.
Einige "faulenzen" gerne, fast nur innerhalb ihrer gut ausgestatteten "Resorts", und kommen, da ihr Urlaub vielleicht nur kurz ist, eventuell auch kaum aus ihrem gewählten Ort heraus. Es ist ja fast alles vor der Tür, was man, eigentlich, braucht.
Der Rest der Insel ist oft nur denjenigen erschlossen, die den "anderen" Urlaub pflegen: sie machen Ausflüge und erkunden die Insel,
Wandern, Trekking, Badeausflüge, Besichtigungen usw..
So kennen einige zwar auch die
Sporthäfen, wie etwa "Puerto Colón" und "Los Gigantes", beide im Süden, aber andere sind ihnen unbekannt, obwohl existent.
Hier mache ich mal auf ein schon lange Jahre existierenden Sporthafen aufmerksam, der, glücklicherweise ( man mag es nehmen, wie man es will ) sich z. Zt. regeneriert: "Radazul", 10 Kilometer südlich von "Santa Cruz" unterhalb der "Autobahn TF-1" gelegen.
Das Projekt der Herrichtung des Strandes "Playa de la Nea" ist nun schon weit fortgeschritten, wie man auf der nachfolgenden Webseite beobachten kann ( Hier, unbekannterweise, einen grossen Dank an den Berichterstatter !! )
Der vorher, auch von fast nur den Einheimschen weniger genutzte Strand ( sehr grobes Geröll, gefährlcher Einstieg ins Meer ), wird nun mit einer Mole versehen, insgesamt 330 Meter lang, in 2 Teilstücken, teilweise erhaben, teilweise unterseeisch als Wellenbrecher.
Dazu vorgesehen umfangreiche andere Aplikationen, wie etwa rekreative Strandbereiche mit allem, was dazu gehören könnte.
So ist wohl bald damit zu rechnen, daß der Gemeinde des "El Rosario" ( La Esperanza ) auch ihr eigenes Sommerzentrum zur Verfügung steht und auch den
Tourismus in dieser, bisher vernachlässigten, schwachen Zone etwas ankurbelt. Dieser war in den späten 70-er Jahren schon besser ( Tabaiba, Bco. Hondo, Las Caletillas ) und hatte auch zur Ansiedlung von Ausländern ( Kurzzeit-Residenten ) aus Nordeuropa, mit eigenen Immobilien, geführt.
Dies könnte sich nun zu einer "Renaissance" entwickeln, da die Umgebung ruhiger ist, jedoch so ein "bewirtschaftetes Strandgebiet" vielen ein "Plus" bietet.
Obwohl alles auf Spanisch, ist dieser Bildbericht schon aufschlussreich:
http://www.obrasdemiciudad.com/fotog...tenerife&id=80
Der eigentliche Sporthafen liegt gleich südwestlich davon daneben, bietet aber z. Zt. einen etwas verschlafenen Charakter. Dort wartet auch die verbliebene
Gastronomie auf den neuen Aufschwung.