Na gut, nach den Zusprüchen hier aus dem Forum hab´ ich mich durchgerungen. Ich werde hier meine Beiträge als Kolumne von Deezwo einreichen. Ich denke, ich sollte mit einem Thema anfangen, das an Aktualität nicht verloren hat. Ich hatte diesen Text schon mal als Leserbrief (schlagt mich bitte nicht) im Wochenblatt, aber ich denke, er sollte auch den
Teneriffa-Fans aus good old Germany nicht vorenthalten werden. Er stammt noch aus meinem ersten Blog:
Ich hatte ja bereits einmal dieTransatlantikregatta der afrikanischen Flüchtlinge angesprochen. Dieses Problem ist ja nicht nur auf den Kanaren, sondern auch im Mittelmeer bekannt. Immer und immer wieder wagen sich diese Menschen in Booten, die wohl kaum für eine Reise über den Atlantik geeignet sind auf eine gefährliche Reise in ein eventuell besseres Leben, oder aber begeben sich zur Haifütterung. Wie man es nimmt, beides scheint für sie interessanter zu sein, als im Senegal oder anderen Ländern zu verhungern. So hungern sie dann beide nicht mehr: a.) die Haie und b.) logischerweise dann auch die Flüchtlinge. Regierungschefs der betroffenen Länder raufen sich dann zusammen, um gemeinsam gegen Schlepperbanden, Menschenhandel im Allgemeinen und im Besonderen, organisiertes Verbrechen und gegen Schmuggel zusammenzuarbeiten. Dazu nur eine Frage: Wieso braucht man ein "globales Rücknahmeabkommen" für Senegalesen?
Das klingt für mich, als hätte ich nicht ewig Garantie auf meinen. Was mache ich denn, wenn er nicht mehr ganz rund läuft. Oder haben die einen Serienfehler, den der Senegal nicht durch eine Rückholaktion beheben will? Das klappt aber bei Audi und BMW besser... .
Eine andere Möglichkeit wäre, das der Kaufvertrag unter dem Vorsatz der arglistigen Täuschung zustande kam. Dann wäre er von vornherein nichtig. Dann wäre der Senegal zur Rücknahme verpflichtet.
Wenn ihr es so wollt, dann nehmt euch ein Beispiel an Deutschland und Frankreich. Deutschland nimmt ja auch den selbst verursachten Atommüll von den Franzosen zurück und versteckt ihn dann gaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz tief im alten Salzbergwerk in Gorleben.
Egal wie man es sieht, wir reden hier von MENSCHEN. Ist es da nicht echt traurig, dass die wohlernährten Regierungs-Chefs darüber reden, verhandeln und entscheiden, als wäre es eine Ware? Man hat ja den Eindruck, der Senegal ist froh, seine Arbeitslosenstatistik ein wenig zu senken... . Unter der Voraussetzung könnte man es dann auch in Deutschland als neues Reformkonzept vorschlagen. Ich befürchte, die deutsche Regierung würde wohl ernsthaft darüber nachdenken.