Also dann:...
Ich hatte gestern ja versprochen nicht nur für junge Väter, sondern überhaupt als erstes was zum Fieber zu schreiben.
Dies betrifft übrigens nicht nur Kinder sondern das Fieber als Körperreaktion generell.
Versuche es einfach und rel. kurz zu halten:
Aaaaaaahlso, Fieber ist egal welches Alter betreffend erst mal ein Anzeichen für Regulationsprozesse im Organismus.
Der Körper möchte durch eine Steigerung seiner Temperatur entweder einfach Wärme erzeugen oder sich gegen Fremdkörper wehren, die alleine schon durch eine Erhöhung der Temperatur weniger lebens-, bzw. vermehrungsfähig sind.
Jedes Fieber hat eine bestimmte Charakteristik, die dann im Einzelfall zu erkennen, bzw. zu behandeln ist.
Kinder haben sehr schnell Fieber (oder erhöte Temperatur), welches sehr schnell kommen aber auch gehen kann.
Alleine die Zahnungsprozesse führen bei Kleinkindern oft zu Temperaturerhöhungen, aber natürlich auch jeder Infekt - egal ob viral oder bakteriell bedingt.
Fieber ist grundsätzlich erst mal ÜBERHAUPT nicht besorgniserregend.
Erst wenn eine Fieberkurve lange (über mehrere Tage) anhält, sich nicht verändert und zu steigenden Wesensveränderungen beim Betroffenen führt (Apathie, Appetitlosigkeit) und zusätzlich wachsende Beschwerden durch eine Grunderkrankung hinzukommen (Husten, Schnupfen, Atemnot, etc.) sollte ein Therapeut gegen diese Entwicklung einschreiten.
Desweiteren sind längeranhaltende, nicht hohe Temperaturerhöhungen bei älteren Menschen (38°-39°) bereits ein Hinweis, daß hier mal genauer gekuckt werden sollte.
Sinnvoll ist natürlich sich schon bei Beginn mit einem Therapeuten seines Vertrauens zu besprechen, denn dann ist eine Behandlung (sofern notwendig) auch schnell abgeschlossen.
Mit Behandlung ist erst mal eine den Körper in seinem Bemühen um Abwehr unterstützende Maßnahme gemeint (Wadenwickel, homöop. Regulationsmittel)-keine die ihn unterdrückt (Fieberzäpfchen, o. a.).
Beim Fieber spricht man von Erhöhungen zw. 37,5° (erhöhte Temp.) bis 41° (sehr hohes Fieber), die natürlich rektal gemessen werden sollte (die Technik heute ist oft einfach und hilfreich, aber eben Technik und damit störungsanfällig-die rektale Messung ist zuverlässig und aussagekräftig).
Oft kann ein erfahrener Therapeut schon in den ersten Stunden anhand der Fieberentwicklung und dem Verhalten des Patienten eine Diagnose stellen und so hilfreiche, den Organismus unterstützende Maßnahmen einleiten, die zu einem raschen Genesungsprozess ohne Komplikationen führen.
In diesem Sinne bis zum nächsten Mal und....
Fieber ist gut und WICHTIG!!!
