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Alt 28.05.2009, 20:05
LaTorre
Mencey
 
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Liebe Wanderer, queridos "senderistas":

Selbst kein Wanderer ( kaputtes Knie, manchmal ), habe ich mir darüber Gedanken gemacht und dazu viel Stoff dazu hier gefunden: ( leider nicht auf deutsch )

http://www.fao.org/sard/static/leade...io/walking.pdf

Es muss an der oft fehlenden Infrastruktur liegen, die es den Organisatoren solcher Wanderungen ( Planung erfordert oft jahrelange Vorstudien und Organisation ) schwer macht, sie überhaupt zur Durchführbarkeit reifen zu lassen.

Man stelle sich nur mal vor von "La Vega" über den Bergrücken nach "Santiago del Teide" zu wandern. Bei einer Wandergruppe von vielleicht mehr als 20 Teilnehmern, bei denen verschiedene Präparations- und konditionsstufen existieren, hat es der Gruppenleiter mit hochgradiger Anforderung an die Sicherheit der Gruppe und jedes Einzelnen der Komponenten zu tun.

Der kleinste Unfall, Sturz, Verzerrung, Verstauchung, Bruch, was es immer sei, erfordert den Einsatz von Hilfe von ausserhalb der Gruppe. Diese kann im unwegsamen Gelände nicht per Ambulanz geleistet werden, sondern per Bahrenträger zu Fuss. Dazu müssten diese erst einmal herbeigerufen werden ( heutzutage, dank der Handies, einfacher ), kommen aber von weit her und das dauert. Also muss die Gruppe zurückstehen und abwarten.

Um auch weitere Risiken abzuwenden, werden daher schon vorher altersmäßig Limitierungen angewandt, Mindestalter und Höchstalter.

Das muss auf langjährigen Erfahrungswerten beruhen und seine Berechtigung haben.

Keine Limitierung hat man aber doch, wenn man privat wandert, da ist es auf eigenes Risiko.

Dort laufen dann aber die Familienmitglieder oder mitwandernde Freundschaften das ganze Risiko, und das ist NICHT ohne !

Wer dann noch die Landessprache nicht beherrscht, hat alles klar: wie mache ich verständlich, wo sich die hilfesuchenden Personen befinden ??

Somit hat das Ayuntamiento von "Arona", das hier mehrere Wander-Routen erarbeitet hat, sich selbst limitiert, um solche Risiken zu minimieren, zum Wohle der Wanderlustigen, wie ich meine.

Sollten nämlich vermehrt Wanderunfälle/Vorfälle ans Existieren gelangen ( nehme ich beinahe schon an ), könnte es irgendeinmal mit organisierten Touren vorbei sein.

Das wäre dann bedauerlich !
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