Hi Gunar,
keine Sorge, Du wirst in sieben Tagen längst nicht alle interessanten Strecken abfahren können - nicht mal, wenn Du 24 Stunden am Tag auf dem Bock bleibst ;-) Ich entdecke bei jedem Besuch neue herrliche Strecken.
Einige schöne Strecken hat man Dir ja schon genannt. Diese führen Dich bereits über weite Teile der Insel. Schau Dir ein paar auf der Karte an, fahr los und dann ... lass Dich treiben :-) Es gibt nahezu keine langweilige Strecke auf der Insel. Einfach weil die gesamte Landschaft grandios ist und Dir um jede Ecke eine neue, überraschende Gegend entgegen blickt.
Wenn man erst mal die Hauptrichtungen ein bißchen kennt, lohnt es sich unbedingt, einfach mal die nächste Abzweigung zu nehmen und sich überraschen zu lassen, wo man landet. Gerade die kleinen Straßen, die die vielen Barrancos (Schluchten) hinauf und hinunter führen, sind fahrerisch und zum Schauen genial. Und davon gibt es unendlich viele ...
Hinzu kommt, dass die meisten Straßen hervorragend asphaltiert und damit sehr gut fahrbar sind. Die übliche Vorsicht auf unbekannten Strecken wegen plötzlicher Sand- oder nasser Laubstellen (besonders wenn du hoch in die
Canadas durch die Wolkendecke fährst) oder unachtsamer Touristen, die mehr auf die Aussicht als auf den
Verkehr achten, lässt Du ja sicher ohnehin walten.
Achte beim Vermieter zumindest auf ordentliche Reifen und intakte Bremsen. Ein zusätzliches Schloss bekommt man oft vom Vermieter gestellt (ruhig vorher fragen). Auch wenn man dort oft einen Helm gestellt bekommt, finde ich den eigenen, mitgebrachten Helm in der Regel sicherer und angenehmer.
Wenn Du Kontakte suchst, dann schau z.B. mal in El Medano (ebenfalls im Süden) im "
Underground" rein, der Wirt Ansgar fährt selbst und kann Dir sicherlich auch ein paar gute Tipps geben.
Viel Spaß beim Fahren auf der Insel!
Joshi