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Alt 29.12.2008, 18:18
LaTorre
Mencey
 
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Immer mal abgesehen davon, was man beruflich zu tun hat, ob man überhaupt arbeiten muß oder sich schon zurücklehnen kann, ist ja zu entscheiden, wo man sich auf lange Sicht ansiedeln will.

Wer z.B. Schriftsteller ist oder ähnliches, kann bei den abstürzenden Immobilienpreisen eventuell für 100.000 Euros in "Erjos" oder "San José" eine Finca mit Häuschen draf erwerben, hat dann aber Fahrzeiten von 1 Stunde, bis er im SM2000 ein Glas deutschen Rollmops bekommt.

Wer jeden Tag in einer PdlC-nahen Firma jobben muß, der baucht natürlich was näheres daran.

Dann gerät man eventuell an alle diese Immobilien-Agenturen, die die Krise verleugnen und weiterhin in ihren Vitrinen und Schaufenstern die Grundstückspreise von vor 3 Jahren beibehalten, in der Erwartung, daß ein vertrauensvoller Kunde erscheint.

Bei den echten kanarischen Agenturen sind die Preise am Purzeln, zumal für die Wohnungssuche der jungen Canarios die Banken nur noch 60% des Grundstückswertes für eine Hypothek gewähren.

Familien mit mehreren heiratsfähigen Kindern haben meist schon für den ersten, der aus dem elterlichen Hause strebt, die mögliche Bürgschaft erschöpft, wobei der nächste, ohne verfügbares Eigenkapital, dann in die Röhre schaut.
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